Startseite » Bundeschampionate 2021 – Championats-Feeling trotz Corona

Bundeschampionate 2021 – Championats-Feeling trotz Corona

von Regina Schweizek
0 Kommentar

Bereits gestern um 09:30 Uhr startete in Warendorf die erste Prüfung des diesjährigen Bundeschampionats. Bis Sonntag gilt es sich nun für die besten Pferde und Ponys des Landes sich zu beweisen und zu messen. Hier ein Ausblick, was man erwarten darf.

Championats-Feeling trotz Corona

Der Anspruch der Turnerleitung ist es den Leuten eine Art Urlaubsgefühl während der fünf Tage zu ermöglichen. Diesen Anspruch mit den Corona-Auflagen in Einklang zu bringen sei eine große Herausforderung gewesen. Dafür wurden verschiedene Vorkehrungen getroffen. Trotzdem gibt es in diesem Jahr wieder eine Reihe an Ausstellern, sowie Verpflegungsständen. Es darf also wieder fröhlich geshoppt und reichlich gegessen werden.

Durch ein ,,Einbahnstraßensystem“ sollen die Besucher:innen z.B. etwas kontrollierbarer werden. Insgesamt sind nämlich 4000 Besucher:innen pro Tag zugelassen. Für alle von ihnen gilt die 3-G-Regel. Besucher:innen sowie alle Personen rund um die teilnehmenden Pferde und Ponys müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Ein Schnelltest von einer offiziellen Teststelle genügt. Auch vor Ort kann man sich testen lassen, allerdings ist dies kostenpflichtig.

Eine Maskenpflicht herrscht überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Vor allem also auf Tribünen oder in Zelten. Zudem gibt es in diesem Jahr nur einen Einlass. Dieser befindet sich gegenüber vom Springplatz. Dort muss man sich auch mit der Luca-App einchecken oder ein Anwesenheitsformular ausfüllen.

Qualifikationen fürs BuCha 2021

Die Kandidaten für die Reitpferde und -pony Prüfungen wurden bekanntlich durch die zuständigen Zuchtverbände nominiert. Alle Teilnehmer:innen der Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsentscheidungen mussten sich durch Mindestleistungen auf anderen Turnieren qualifizieren.

Mit mindestens einer 8,0 erreichten Dressur- und Springpferde die Championatsqualifikation. Für Ponys hingegen reichte in beiden Disziplinen eine 7,5.

Vielseitigkeitspferde und -ponys mussten sich nicht nur im Gelände, sondern auch in kombinierten Wettbewerben beweisen. Hier wurden aufgrund der Corona-Lage Anpassungen vorgenommen, sodass die Tiere im Schnitt mit mindestens einer 7,0 bewertet werden mussten, um sich zu qualifizieren.

Die Qualifizierten

Dressur

Bei den fünfjährigen Dressurpferden konnte Frederic Wandres gleich zwei Pferde mit Wertnoten über 9,0 im heimischen Hagen und in Redefin qualifizieren.

Aber auch bei den Sechsjährigen kann man Spitzen-Sport erwarten. Dort qualifizierten sich neben Simone Pearce mit Dancier Gold und Lena Waldmann mit Maracaná auch Lisa Horler mit dem Silbergewinner des Vorjahres, Danny Cool.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Simone Alexandra Pearce (@simone_pearce_dressage)

Springen

Bei den fünfjährigen Springpferden konnte der Deutsche Meister Tobias Meyer gleich zwei seiner Pferde in Mühlen qualifizieren. Mit Barr Bassid-H erritt er eine 9,2 und Casithargos-H löste das Ticket mit einer 9,0.

Bei den sechsjährigen Springpferden kann man sich ebenfalls auf prominente Teilnehmer freuen. Denn Philipp Weishaupt qualifizierte den Cornet Obolensky Sohn Coros mit einer 9,1. In Wietmarschen konnte Marco Kutscher den Silbermedaillengewinner des Vorjahres, Cashmere erneut qualifizieren.

Ponys

Vielversprechend präsentierte sich der von Anna Möllenbeck vorgestellte Viktor. Er stellte mit 8,6 die höchste Qualifikationsnote der fünfjährigen Springponys und auch bei den fünf bis sechsjährigen Springern qualifizierte er sich mit einer 9,3.

Den Zeitplan für alle Prüfungen gibt es hier.

Quelle: FN

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.