Corona-Notbremse – Was heißt das für den Reitsport?

Die Corona-Notbremse der Bundesregierung für Hochinzidenzgebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 trat vergangenen Samstag in Kraft. Die seit Beginn der Pandemie geltenden Beschränkungen betrafen in verschiedenen Formen den Reitsport insbesondere in Bezug auf den Reitunterricht. Doch was bedeutet die Notbremse für Reiter?

Was hat sich geändert?

Überschreitet eine Kommune die 100er Marke der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen, treten neue Regelungen für die Kommune in Kraft. Ein wichtiger Punkt der Corona-Notbremse ist die Ausgangssperre. Das bedeutet, dass Personen zwischen 22 und 5 Uhr nicht ohne triftigen Grund das Haus verlassen dürfen.

Das Gute ist: Die Versorgung von Tieren ist als explizite Ausnahme der Ausgangsbeschränkung aufgelistet. Außerdem dürfen Berufs- und Leistungssportler*innen der Bundes- und Landeskader unter bestimmten Auflagen ihr Training fortsetzen und an Turnieren teilnehmen.

Aber: Der Freizeit- und Amateursport unterliegt in dem Fall den Beschränkungen. Dieser darf nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ausgeübt werden. Der Reitunterricht kann also nur noch einzeln stattfinden. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgeschlossen. Diese dürfen in Gruppen draußen und mit bis zu 5 Kindern kontaktfrei unterrichtet werden.

Relevante Punkte im Infektionsschutzgesetz

Ausgangsbeschränkung: Zwischen 22 und 5 Uhr ist es nur noch erlaubt, mit einem triftigen Grund seinen Wohnort zu verlassen. Hierzu gehört etwa die Ausübung des Berufs, medizinische Versorgung von Menschen oder die Versorgung von Tieren. Zwischen 22 und 24 Uhr ist das Joggen oder Spazierengehen draußen erlaubt. Auf Sportanlagen ist es jedoch nicht zulässig, Sport auszuüben.

Sportausübung: Lediglich Individualsportarten dürfen kontaktlos ausgeübt werden. Allein, zu zweit oder zusammen mit den Personen des eigenen Hausstands. So betont die FN, dass dies für sie bedeutet, dass Einzelunterricht stattfinden darf.

Die Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten für den Wettkampf oder das Training ist für Berufs- oder Leistungssportler der Bundes- und Landeskader erlaubt. Es dürfen keinerlei Besucher anwesend sein. Nur Personen, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb unerlässlich sind oder der medialen Berichterstattung dienen, dürfen vor Ort sein. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorliegen und eingehalten werden.

Anleitungspersonen, also auch Trainer*innen im Reitsport, müssen ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen können, das zu dem Zeitpunkt der Sportausübung nicht älter sein darf als 24 Stunden.

Nach wie vor gelten die Verordnungen der Bundesländer und die Vorgaben der Landkreise. Hier können konkretere Maßnahmen enthalten sein. Die FN versucht alle Fragen über die Regelungen und Bestimmungen der einzelnen Bundesländer zu beantworten.

Quelle: Deutsche Reiterliche Vereinigung

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