Grand National: Eine Frau schreibt Geschichte!

Tradition seit 1839: Bis dato gewannen immer männliche Jockeys das gefährlichste Rennen der Welt. Doch das ist jetzt, im Jahre 2021, Geschichte! Rachael Blackmore ist die erste Frau, die das Grand National in Aintree für sich entscheidet.

Frauen beim Grand National

Das erste Rennen des Grand National fand im Jahr 1839 statt. Heutzutage ist es das berühmteste seiner Art. Hier werden die meisten Wetteinsätze verzeichnet. Erst seit 1975 dürfen weibliche Jockeys am Grand National in Aintree, Liverpool teilnehmen. Seither hat es keine der Reiterinnen geschafft, das Rennen für sich zu gewinnen.

Bis die Irin Rachael Blackmore dieses Jahr beim 173. Rennen mit ihrem achtjährigen Wallach „Minella Times“ antritt. Sie ist eine von nur 20 Frauen, die bislang im Grand National geritten sind. Mit ihrem Sieg durchbrach Rachael Blackmore eine der bisher am längsten bestehenden Geschlechterbarrieren im internationalen Sport. Bereits einen Monat zuvor erzielte sie einen bahnbrechenden Erfolg beim Cheltenham Festival, indem sie auch hier die erste Frau an der Spitze wurde.

„Ich fühle mich gerade weder weiblich noch männlich, ich fühle mich nicht einmal menschlich. Das ist einfach unglaublich“, so Blackmore nach ihrem historischen Sieg.

Gefährliches Unterfangen

Gut sieben Kilometer erstreckt über zwei Runden – so lang ist die Strecke des wohl gefährlichsten Pferde-Hindernisrennen der Welt. 30 Hindernisse, die es in sich haben, müssen von den Reitern mit ihren Pferden überwunden werden. Das hat leider seine Folgen, denn immer wieder sterben einige Pferde und es verletzen sich diverse Reiter bei diesem Rennen. Auch in diesem Jahr stürzte das Pferd „Long Mile“ so heftig, dass es folglich eingeschläfert werden musste. Die Veranstalter versuchen stetig, das Rennen sicherer zu machen, indem Hindernisse entschärft werden und die Anzahl der Teilnehmer heruntergeschraubt wird. Doch Tierschützer kritisieren noch heute die Bedingungen des Rennens.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

Finde Dein Traumpferd im Pferdemarkt

Nächster Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.