Grausamer Pferderipper-Wettbewerb im Internet

Seit einiger Zeit kursieren im Darknet Bilder von tierischen Körperteilen wie Pferdeaugen, Ohren oder sogar Genitalien. Wer im anonymen Internet nach einschlägigen Begriffen sucht, findet schnell verschiedene Gruppen und Beiträge. Dort werden Fotos und Videos von missbrauchten und gequälten Tieren gezeigt. Die Täter fühlen sich im Darknet sicher, da sie sich anonym mit gleichgesinnten über die grausamen Taten auslassen können. PETA versucht die Täter aufzudecken und strafrechtlich zu verfolgen.

Darknet macht es Pferderippern leicht

Besonders in Norddeutschland kommt es seit Jahren wiederholt zu Pferderipper Vorfällen in Reitställen. Meistens kommen die Täter nachts in Ställe oder an Weiden und nehmen sich dann Tier als Opfer vor. Diese werden misshandelt, gequält und verletzt und nicht selten auch vergewaltigt. Solche Taten sind nicht nur grausam, sondern führen für viele Tiere neben Verletzungen und psychischen Schäden nicht selten zum Tod.

Wieso es dazu immer wieder kommt, zeigen schreckliche Entdeckungen im Darknet: in speziell auf Pferderipper ausgerichteten Gruppen „treffen“ sich Täter, um sich über ihre Taten auszulassen. Es kursieren Fotos und Videos und die Täter geilen sich förmlich an den Taten der anderen auf. Doch nicht nur im Darknet sind solche Grausamkeiten zu finden – etwaige Gruppen lassen sich ebenso in der Öffentlichkeit, wie auf Facebook finden. Das Darknet ist mit einem normalen Browser nicht zu erreichen. Dies macht es für Pferderipper und andere Kriminelle leicht, anonym zu bleiben. Der Austausch mit anderen Tätern über eine solche Plattform wird erleichtert. Die gegenseitige Motivation für das Begehen einer solchen Tat wird in diesen Gruppen erhöht und Täter können sich gegenseitig anstacheln, die nächste Tat zu begehen.

Schockierend geplantes Vorgehen der Tat

Man fand heraus, dass Pferderipper bereits einige Tage oder sogar Wochen vor der Tat den Tieren in Ställen auflauern und diese beobachten. Auch Weideflächen mit Tieren werden bereits lange vor der Tat ins Visier genommen. Sobald Tierhalter nicht mehr auf dem Hof oder in der Nähe der Weiden sind, schlagen die Täter zu, berichtet PETA.

In Hamburg installierte eine Stallbetreiberin nach wiederholten Vorkommnissen eine Videokamera im Stallbereich. Dadurch ließ sich ein minderjähriger Pferderipper auf frischer Tat ertappen. Es stellte sich heraus, dass dieser in 8 Jahren circa 400 Pferde missbrauchte.

Pferderipper sind nicht selten Mörder

Menschen mit sadistischen Gewaltfantasien und psychischen Erkrankungen finden in etwaigen Gruppen Zuspruch und fühlen sich bestärkt solche Taten zu begehen. Laut PETA gab es zwischen 2014 und 2016 einige Fälle, in denen sexuell motivierte Tätermotive mit sadistischen Gewaltfantasien einhergehen. Die Kontrolle über ein anderes, wehrloses Lebewesen steht dabei im Mittelpunkt der Tat.

Man fand heraus, dass sich verschiedene Täter vor ihrem Mord an einem Menschen, bereits an Tieren vergingen. Der bekannte Rhein-Rhur Ripper Frank Rust quälte vor dem Mord an vier Frauen bereits Schafe, Pferde und Rinder. Die Frauen wurden dann auf die gleiche grausame Art und Weise ermordet (PETA). Zwischen 80 und 90 Prozent extremer Gewalttäter quälten vor ihren Taten bereits Tiere.

Quelle: Nordkurier

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