Vermeintliche Retter schicken Mustangs zur Schlachtung

Die US-Regierung eröffnete ein Rettungsprogramm für Mustangs. Sie bot eine Summe von 1.000 US-Dollar bei der Rettung der Wildpferde durch Adoption. Doch vermeintliche Retter nutzten diese Prämie aus, sackten sie ein und brachten die Tiere anschließend zum Schlachter.

Mustangs – Einfangen durch staatliche Behörden

Die wilden Pferde werden in verschiedenen Regionen der USA von staatlichen Behörden eingefangen und in Gehegen untergebracht. Damit wollen sie einer zu rasanten Ausbreitung entgegensteuern. Die US-Regierung zahlt für Unterkunft und Pflege der Tiere.

Mit der Zeit kamen selbstverständlich immer mehr Mustangs hinzu, weswegen die Gehege zu eng wurden. Aus diesem Grund wurde ein Programm erschaffen: Personen, die Mustangs adoptieren, um sie zu retten, bekommen 1.000 Dollar.

Rettungsprogramm geht nach hinten los

Zur Freude der Regierung meldeten sich viele Interessenten. Doch was die New York Times enthüllte, sollte wohl kaum der Sinn dieses Programms sein. Aufzeichnungen, die dem Magazin vorliegen, zeigen LKW-Ladungen voller Pferde, die bei Schlachtauktionen abgeladen wurden.

Aber um dem Ganzen noch den Hut aufzusetzen, soll der Regierung dieses System wohl bekannt gewesen sein. Es wird behauptet, ihnen sei es schlichtweg egal gewesen. Der angebliche Grund ist, dass der Verkauf der Mustangs wesentlich günstiger ist als die lebenslängliche Haltung und Pflege. Die Regierung schlägt diese Vorwürfe ab. Alle adoptierenden Personen sollen nun Erklärungen unterschreiben müssen, in denen sie versprechen, die Pferde nicht zur Schlachtung zu verkaufen. Doch gab dann ein Sprecher bekannt, dass dies gar nicht möglich sei.

Schlachthäuser stimmen zu

Die Schlachthäuser in den USA stimmen den Vorwürfen dieses Systems zu. Ihnen seien die Mustangs aufgrund des einmaligen Brandzeichens der Regierung sofort ins Auge gefallen. Sie betonen, dass ihnen seit Beginn des Programms zahlreiche Mustangs mit dem Brandzeichen geliefert wurden.

System nicht beendet

Trotz der Kritik und der medialen Präsenz dieser Thematik, läuft das System nach wie vor weiter. Tierschützer versuchen nun, die Mustangs den Schlachthäusern abzukaufen, um diese vor ihrem grausamen Schicksal zu bewahren.

Quelle: Tag24

Du willst mehr über die Wildpferde erfahren? Alle Informationen findest Du in unserem Rasseportrait des Mustangs.

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Kommentare 1

  1. Lothar Michel says:

    Hallo Guten Tag Frau Kleymann!
    Ich war ja richtig erschrocken als ich das über diese Leute gelesen habe,erst haben sie die Mustangs gerettet und Geld für die Haltung kassiert und danach haben sie ,sie zu Schlachten Verkauft? Das nenne ich einen Großen Betrug?Weil sonst könnte ja das jeder machen,indem er hingeht und bei der Behördesagt er möchte einige Mustangs Retten,er bekommt auch welche und auch das Geld dafür,Und schafft sie gleich zum Pferdeschlachthof!!
    Das ist meiner Meinung nach keine Rettung?? Eine Rettung bedeutet für mich,wenn man die Mustangs bei sich auf den Bauernhof auf eine Wiese hält und entsprechend Kraftfutter und HEU füttert,Natürlich darf der Tägliche Umgang mit den Mustang nicht fehlen?Es muss auch auf die Hufpflege geachtet werden!Aber zu aller erst muss man das Vertrauen von den einzelnen Mustang gewinnen, das er sich zuersteinmal berühren lässt.Man braucht viel geduld dazu ,aber man Freut sich dann auch über seinen Erfolg. Und das nenne ich eine wirkliche Rettung.

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