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Olympia 2021 Reiten: Goldkurs in der Dressur, ein Ausfall & ein positiver Dopingtest

von Regina Schweizek
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Die ersten zwei Wettkampftage hat das deutsche Dressurteam erfolgreich hinter sich gebracht. Sowohl für das Mannschaftsfinale als auch für die Finalkür der Einzelwertung konnten sich alle drei Reiterinnen qualifizieren. Jedoch begann das Wochenende nicht für alle olympischen Reiter:innen wie erhofft.

Olympia 2021 Dressur: Deutschland liegt vorne

Mit Jessica von Bredow-Werndl und ihrer Dalera BB hat das deutsche Team bereits am Samstag im Dressurreiten mächtig vorgelegt. Somit erritt sie am ersten Tag der Mannschafts-Qualifikation ganze 84,379 Prozent und knackte damit ihre persönliche Bestleistung auf internationalem Parkett. Mit diesen Prozenten dominierte Jessica nicht nur das Starterfeld am Samstag, auch am Sonntag kam niemand an diese Leistung heran.


Aber auch ihre Teamkollegin Isabell Werth kam über mit 82,500 Prozent über die 80-Prozent-Marke. Man merkt, dass Bella Rose mittlerweile wieder richtig fit und in Form ist. Auch wenn die beiden sich erst wieder hinter Jessi und Dalera einreihen, kann man sich noch auf einen starken Wettkampf in den Einzelwertungen freuen.

Nicht ganz so glatt verlief die Prüfung für Dorothee Schneider und ihren Showtime FRH. Der 15-jährige Wallach fiel für einen kurzen Moment in der linken Galopp-Pirouette aus. Das kostete Schneider wertvolle Punkte. Für die sonst fehlerfreie Runde, gab es deshalb ,,nur“ 78,820 Prozent. Trotzdem liegt die deutsche Mannschaft momentan vorn und erfüllt somit vorerst alle Erwartungen von außen und an sich selbst.

 

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Ausfall für Österreich

Nach einem eigentlich unauffälligen Vet-Check, musste Victoria Max-Theurer nun doch ihren Start bei den Olympischen Spielen zurückziehen.  Grund dafür ist ein eitriger Backenzahn, der nach einem ungewöhnlichen Verhalten ihres Pferdes aufgefallen ist. Da die Österreicher ohne Ersatzpaar nach Tokio geflogen sind, ritten ihre Teamkollegen nun jeweils in der Einzelwertung. Für das Finale der Einzelwertung im Dressurreiten, die Kür, konnten sie sich leider nicht qualifizieren.

Positiver Drogentest in Australien

Schon vor Beginn der Olympischen Spiele wurde der australische Springreiter Jamie Kermond positiv auf Kokain getestet. Damit war der Traum von Olympia schon vor der Abreise besiegelt. Kermond wurde nämlich vorerst gesperrt.

Quellen: ST-News, Eurosport

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