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Olympia Bilanz: Elf Medaillen für Pferde aus deutscher Zucht

von Marie Arensmann
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Die bewährte “German Horse Quality” sorgte bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Tokio dafür, dass fast ein Drittel der insgesamt 36 möglichen Medaillen an Pferde aus deutscher Zucht gingen. Nicht nur das deutsche Dressurteam, sondern auch die Reiter:innen-Teams anderer Nationen setzten auf deutsche Pferde.

Insgesamt fünf Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und einmal Bronze gewannen die Pferde aus deutscher Zucht in Tokio 2020. Mit drei Starts und drei Siegen stach besonders die 14-jährige Trakehner Stute Dalera TSF unter den Dressurpferden heraus. Die erfolgreiche Stute stammt ab von Easy Game und einer Mutter von Handryk. Auch die 17-jährige Westfalenstute Bella Rose, geritten von Isabell Werth, ist in Deutschland geboren. Bei den diesjährigen Olympischen Spielen holte sie Teamgold- und Einzelsilber. Der Dritte im deutschen Gold-Team, Dorothee Schneiders 15-jähriger Hannoveraner Showtime FRH, stammt ebenfalls aus deutscher Zucht. Er wurde von Heinrich Wecke aus Stadthagen aus einer Rotspon-Mutter gezogen.

28 Dressurpferde stammen aus deutscher Zucht

Insgesamt 28 der 69 zur ersten Verfassungsprüfung vorgestellten Dressurpferde bei den Olympischen Spielen in Tokio stammen aus deutscher Zucht. Darunter 14 Hannoveraner, sieben Oldenburger, vier Westfalen und eine Trakehner Stute. Das Team der USA ging mit zwei deutschen Pferden, dem 14-jährigen Hannoveraner Hengst Salvino und dem 15-jährigen Hannoveraner San Remo-Sohnes Sanceo, an den Start und sicherte sich die Silbermedaille im Team.

Vielseitigkeit wurde von Pferden aus Frankreich, Irland und den Niederlanden dominiert

In der Vielseitigkeit dominierten dieses Jahr hauptsächlich französische Pferde, sowie Pferde aus Irland und den Niederlanden. Lediglich eine Mannschafts-Goldmedaille ging an ein deutsches Pferd, den 12-jährigen Holsteiner Wallach London von Landos-Quinar, geritten von der Britin Laura Collet. Das beste deutsch-deutsche Paar, Michael Jung und der 13-jährige Hannoveraner Chipmunk, beendete die Prüfung auf Platz acht der Einzelbewertung. 

Keine Medaille für die deutsche Mannschaft im Springen

26 von 93 Springpferden auf der Liste der Verfassungsprüfung stammten aus deutscher Zucht. Zwar konnten die deutschen Springreiter:innen dieses Jahr keine Medaille gewinnen, dafür führten zwei deutsche Pferde, der 11-jährige Hannoveraner Baloutine und das 12-jährige Deutsche Springpferd Contagious, die US-Amerikaner zum Erfolg. Das belgische Team konnte sich mit dem 15-jährigen Holsteiner Quel de Homme de Hus Bronze sichern. Das beste deutsche Springpferd im Einzelfinale war das von dem Japaner Daisuke Fukushima gerittene Oldenburger Springpferd Chanyon.

Quelle: Pferd-aktuell

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