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Gleich zwei Olympia-Ausfälle für Deutschland

von Marlen Fischer
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Es heißt, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue. So schauen wir auch auf die Nachrichten der letzten Tage, denn nachdem Ingrid Klimke am vergangenen Wochenende stürzte, ist eine Olympia-Teilnahme nicht mehr möglich und auch Sönke und Cosmo werden wir definitiv nicht in Tokio sehen.

Olympia definitiv ohne Sönke Rothenberger und Cosmo

Die Bundestrainerin Monica Theodorescu erklärte gegenüber der deutschen Presse-Agentur, dass der 14-jährige Cosmo nicht fit genug sei, um zur Auswahl des Olympiateams an den Start zu gehen. Sönke Rothenberger wird allerdings mit Santiano R nach Balve fahren und an der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter teilnehmen.

Das Olympiateam wir dieses Jahr nur aus drei Reitern bestehen, denn das Streichergebnis fällt weg. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera im Team sehen werden und auch Isabell Werth mit einem ihrer Toppferde. Weiterhin im Kader sind Dorothee Schneider, Benjamin Werndl, Helen Langehanenberg, Hubertus Schmidt und Frederic Wandres. Im Perspektivkader sind Senta Kirchhoff und Carina Scholz neben Sönke Rothenberger. Alle qualifizierten Reiter-Pferd-Paare haben die Chance, sich in Balve zu präsentieren. Ausgehend von der aktuellen Leistung werden die Mitglieder des Olympiateams bestimmt. Eine weitere und letzte Sichtung wird dann das Dressurfestival auf dem Schafhof darstellen (24-27. Juni). Das Olympia-Team muss bis zum 5. Juli feststehen.

Ingrid Klimke nach Sturz operiert

Ingrid Klimke war bis vor einigen Wochen ebenfalls im Olympiakader der deutschen Dressurreiter und der Vielseitigkeitsreiter. Sie hatte für die Dressur den Hengst Franziskus und für die Vielseitigkeit Asha P und Hale Bob OLD qualifiziert. Jedoch haben sich Ahsa P und Franziskus nacheinander verletzt, sodass für die Pferde keine Olympiateilnahme mehr infrage kam. Vergangene Woche hat sich auch Ingrid Klimke selbst verletzt. Man ging zunächst davon aus, dass „nur“ eine Rippe verletzt und das Brustbein geprellt wäre. Nach einer gründlichen Untersuchung in Deutschland wurde sie nun doch operiert. Ingrid Klimke selbst sagt: „Ich habe mir bei meinem Sturz eine schwere Verletzung des Brustkorbs zugezogen. Die Operation ist gut verlaufen und nun brauche ich Ruhe und Zeit für die Heilung.“ Das Olympia-Aus steht jedoch fest. „Ich bin sehr traurig, dass mein größter Traum, an meinen sechsten Olympischen Spielen teilzunehmen, geplatzt ist!“, sagt Ingrid Klimke.

 

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Dennoch schaut sie positiv in die Zukunft und das nächste Ziel ist schon wieder vor Augen. „Die Titelverteidigung bei der Europameisterschaft im September ist unser nächstes großes Ziel.“ Wir sind absolut begeistert von Powerfrau Ingrid Klimke und wünschen eine gute und schnelle Besserung!

Quelle: sport1.de, ingrid-klimke.de

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