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Pferde-Herpesvirus wieder in Deutschland: Klinik in Quarantäne

von Lea Hahnemann
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Die Tierärztliche Hochschule Hannover gab bekannt, dass in deren Pferdeklinik eine Stute mit dem Pferde-Herpes infiziert ist. Das  Tier war ursprünglich wegen eines anderen Behandlungsgrundes in die Pferdeklinik gekommen.

Herpesvirus in der TiHo-Klinik

Die Pferdeklinik der TiHo meldete einen Fall des Pferde-Herpes. Die erkrankte Stute kam in der Klinik, um operiert zu werden.  Als das Pferd anfing zu fiebern, testete man das Tier auf das Virus und isolierte es. Nachdem die Infektion bei dem Pferd festgestellt wurde, wurde die Pferdeklinik unter Quarantäne gestellt. Laut des Klinikdirektors Professor Karsten Feige sei umgehend reagiert worden. Notfallpatienten wurden andere Praxen und Kliniken weiter geleitet.

Die TiHo-Klinik für Pferde sei ab Mittwoch wieder wie gewohnt geöffnet.

Gefährliches Virus für Pferde

Das Equinen Herpesvirus ist eine gefährliche Erkrankung der oberen Rachenwege, die zu Fieber und Husten führen. Vermehren sich die Keime, können diese in die Blutbahn gelangen und das Rückenmark der Pferde angreifen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf sind Nervenschäden und Lähmungen mögliche Symptome des Virus, die durchaus tödlich enden können. Auch auf den Menschen ist das Herpes-Virus übertragbar.

Bereits im März 2021 sorgte ein Herpesvirus-Ausbruch für Angst und Schrecken in der Pferdewelt. National und international zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden.

Quelle: radio-hannover.com, swr.de

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