Pferde qualvoll in den Tod transportiert

Auf der A44 bei Dortmund wurde die Polizei am Wochenende auf einen schrecklichen Pferdetransport aufmerksam. Vier Schlachtpferde wurden auf engsten Raum über mehrere Stunden eingepfercht. 

Am Freitag (16. Juli) wurden die Beamten der Dortmunder Polizei auf einen äußert ungepflegten Transporter aufmerksam. Das wohl schon ältere Fahrzeug der Marke Iveco, Modell Daily, machte die Beamten misstrauisch. Wie die folgende Kontrolle zeigte, war das Misstrauen nicht unbegründet. Denn die Polizeibeamten fanden auf der Ladefläche vier Pferde –  eng zusammen gepfercht. Die Tiere standen stramm in ihrem jeweiligen ,,Abteil“ und konnten sich demnach kaum bewegen. Ähnlich wie in einem Besamungsstand, nur dass auch Hals und Kopf der Tiere nicht frei beweglich waren.

Laut Angaben der beiden rumänischen Fahrer waren sie bereits zehn Stunden so unterwegs. Sie wollten die Tiere von Rumänien in die Niederlande zum Schlachten bringen. Weitere Angaben, ob die beiden Spediteure oder einem Unternehmen angehören, gab es nicht. Die vier Pferde waren bereits sehr abgemagert und leicht verletzt, als die Polizei sie vorfand. Anzeichen von zur Verfügung gestelltem Heu oder Wasser gab es ebenfalls nicht.

Polizei stoppt Qualtransport

Nach der Kontrolle untersagte die Polizei den weiteren Transport. Des Weiteren wurde die Veterinärin der Stadt Unna hinzugezogen. So konnten die traumatisierten Pferde sichergestellt, artgerecht versorgt und untergebracht werden.

Auf die beiden Fahrer warten nun einige Konsequenzen. Neben den tierschutzrechtlichen Vergehen haben sie sich auch aufgrund der festgestellten Überladung zu verantworten. Die Beamten stellten eine Überladung von insgesamt 40 Prozent fest. Zugelassen wäre eine Überladung von maximal zwei Prozent gewesen. In Folge dessen wurden entsprechende Anzeigen gefertigt.

Quelle: Ruhr24

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