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Schäden durch Hochwasser: Reiterin bricht mit Pferd in zwei Meter tiefes Loch

von Michelle Holtmeyer
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Auch wenn vielerorts die Wassermassen von dem Jahrhundert-Hochwasser verschwunden sind, gibt es etliche Folgen, die Gefahren mit sich bringen. Das musste auch einen Reiterin bei Bergisch Gladbach feststellen, die mit ihrem Pferd in ein zwei Meter tiefes Loch stürzte. 

Eigentlich wollte die junge Frau nur entspannt ausreiten, doch der Ritt endete in einem Alptraum: Denn der Feldweg, auf dem sie unterwegs war, war aufgrund der schweren Regenfälle teils extrem unterspült. Die Folge: Der Weg brach an einer Stelle plötzlich ein und das Pferd rutschte mitsamt seiner Reiterin in ein zwei Meter breites Loch. 

Pferd steckte hilflos im Loch fest

Es folgten dramatische Minuten: Während die Reiterin sich unverletzt aus dem Loch retten konnte, steckte ihr geliebter Vierbeiner hilflos fest. Da sie selbst nicht genug Kraft hatte, das Pferd aus der misslichen Lage zu befreien, alarmierte sie umgehend die örtliche Feuerwehr. Zudem rief der Einsatzleiter der Feuerwehr, selbst ein Pferdehalter, einen Tierarzt hinzu.

Glück im Unglück

Glücklicherweise musste der Tierarzt aber nicht handeln, da der hilflose Vierbeiner die Rettungsaktion ruhig über sich ergingen ließ – trotz schwerem Gerät. Denn die Feuerwehr lieh sich einen Bagger eines benachbarten Hofes – mit Erfolg. Nach ungefähr einer Stunde war das Pferd befreit. Und es hatte Glück im Unglück, denn der Tierarzt konnte in einer anschließenden Untersuchung zwar feststellen, dass es geschwächt war, aber darüber hinaus keinen nennenswerten Verletzungen hatte. „Bis auf ein paar Schürfwunden und Schwellungen an den Vorderbeinen ist ihm nichts passiert“, berichtet die junge Reiterin.

Warnung der Feuerwehr – Gefahren durch die Regenfälle

Die Feuerwehr in Bergisch Gladbach betont im Zusammenhang mit dem Unfall, dass alle aktuell die Gefahren in der Natur nach den Wassermassen beachten sollten. Zum größten Teil sind diese noch nicht erfasst – vor allem auf Rad-, Wander- und Reitwegen.

Quelle: Presseportal

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