Tragischer Vorfall in Wien: Fiaker-Pferd öffentlich verendet

Erneut ereignete sich in Wien ein tragischer Vorfall. Ein Fiaker-Pferd brach am Michaelerplatz zusammen und verstarb kurz darauf. Das Geschehen wurde von Passanten gefilmt und ging über die Social-Media Plattform ,,TikTok“ viral. Die Debatte um die Fiaker-Pferde entbrennt erneut.

Was ist genau passiert?

Ein Pferd der Sprecherin der Fiaker Ursula Chytracek konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Jeder Versuch des Tieres sich aus eigener Kraft wieder aufzurichten scheiterte. Letztendlich versagte die Hinterhand und das Tier stürzte zu Boden. Der Versuch das Pferd sediert in eine Klinik zu transportieren sei vergeblich gewesen, laut der Besitzerin.

Wie konnte es zu dem Vorfall kommen?

Die Unternehmerin und Besitzerin gab bekannt, dass das Pferd wohl einem akutem Kreuzverschlag erlag. Als Kreuzverschlag wird eine plötzlich auftretende Muskelerkrankung bezeichnet. Es handelt sich hierbei meist um eine starke Entzündung der Rückenmuskulatur.

Häufig tritt ein Kreuzverschlag bei Pferden auf, die nach einer Ruhephase plötzlich voll belastet werden und gleichzeitig die volle Futterration während der Ruhephase erhalten haben. Dadurch kann sich eine Kohlenhydrat Überversorgung ereignen, die der Muskulatur zu schaffen macht.

Ursula Chytracek begründete den Vorfall mit dem anhaltenden Touristenmangel und dem in Zuge dessen geringerem Arbeitspensum der Pferde. Sie fügte hinzu, dass so etwas jedem Pferd passieren könne.

Folgen nun Konsequenzen?

Der Vorfall ist nun der zweite tragische Todesfall. Bereits vor einem Monat verendete ein Fiaker-Pferd auf der Wiener Ringstraße. Damals wurde eine Aortenruptur als Todesursache ausgemacht.

Aufgrund des erneuten Vorfalls fordern die Tierschutzvereine nicht nur eine Neuregelung bei akuter Hitze, sondern ein gänzliches Fiaker-Verbot in der Wiener Innenstadt. Auf Seiten der Politik zeige sich allerdings momentan keinerlei Initiative, so der Tierschutzverein VGT. Vorerst werden die Fiaker wohl weiterhin durch die Innenstädte Österreichs fahren.

 

Quelle: PR, oe24

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