{"id":28983,"date":"2017-11-16T12:44:35","date_gmt":"2017-11-16T11:44:35","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.ehorses.de\/?post_type=partner&amp;p=28983"},"modified":"2017-11-16T12:44:35","modified_gmt":"2017-11-16T11:44:35","slug":"reitbegleithund","status":"publish","type":"partner","link":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/partner\/reitbegleithund\/","title":{"rendered":"Reitbegleithund"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Wie mache ich mein Pferd mit meinem Hund vertraut?<\/h2>\n<p>Ein Reitbegleithund ist ein Hund, der den Reiter und das Pferd auf den Ausritt begleitet. Viele Reiter tr\u00e4umen davon, mit Reitbegleithund und Pferd einen Ausritt zu machen. Damit ein Team zwischen Hund und Pferd entstehen kann, sollte man vorher viel Zeit in die Erziehung investieren. In der freien Natur w\u00fcrden Hund und Pferd keine Partnerschaft eingehen, da der Hund ein Beutegreifer ist und das Pferd ein Beutetier, aber diese Kombination sieht man heutzutage h\u00e4ufig, da der Mensch diese Beziehung zwischen den beiden Tieren mit der richtigen Erziehung aufbauen kann.<\/p>\n<h2>1. Ann\u00e4herung an Stall und Pferd<\/h2>\n<p>Wenn der Hund Pferde noch nicht kennt, sollte man ihn in den ersten Wochen an den neuen Partner gew\u00f6hnen. <a href=\"https:\/\/www.edogs.de\/hunde\/welpen\/\">Hundewelpen<\/a> werden meist direkt mit in den Stall genommen und lernen das Pferd schon im fr\u00fchen Alter kennen. Dabei ist es wichtig, dass der Hund keine traumatische Erfahrung macht, denn dies kann die Erziehung erschweren.<br \/>\nEs ist wichtig, dass das Pferd bei dem ersten Aufeinandertreffen ruhig ist, denn wenn das Pferd unruhig wird und sich viel bewegt, kann dies den Beuteinstinkt des Hundes wecken. Am besten sollte der Hundehalter in die Hocke gehen und die beiden Tiere schnuppern lassen. Der Hund sollte die wichtigen Stallregeln kennen: Pferdeboxen, Weiden, Au\u00dfenpl\u00e4tze und Reithallen sind Tabu.<br \/>\nDass die gr\u00f6\u00dfte Aufmerksamkeit im Stall aber beim Pferd liegt, entgeht auch den meisten Hunden nicht, so dass diese oft und gerne auch ihren eigenen Interessen nachgehen. Dabei ist zu beachten, dies in einem sozialvertr\u00e4glichen Rahmen zu halten.<\/p>\n<h3>Grundlegende Kommandos \u00fcben<\/h3>\n<p>Der Hund sollte dennoch einen Bereich haben, in dem er sich bewegen kann, seine Bezugsperson ihn aber immer im Blick behalten kann. Da h\u00e4ufig mehrere Hunde im Stall sind, ist es sinnvoll, jedem Hund einen speziellen \u201cWarteplatz\u201d zuzuweisen, w\u00e4hrend die Reiter sich um ihre Pferde k\u00fcmmern, somit k\u00f6nnen gef\u00e4hrliche Situationen f\u00fcr Mensch und Tier minimiert werden.<br \/>\nBesonders wichtig ist es, dass der Reitbegleithund das Kommando \u201cNein!\u201d sehr gut kennt, und darauf auch direkt gehorcht. Der Hund sollte auch keine fremden Menschen oder Autos anbellen, keine Gegenst\u00e4nde anknabbern oder sein Gesch\u00e4ft in der Stallgasse erledigen.<br \/>\nWenn der Reiter das Pferd unter dem Sattel oder an der Longe arbeitet und den Hund zu dem Zeitpunkt nicht dabeihaben will, ist es das beste, wenn der Reitbegleithund dann an seinem zugewiesenen Ort, z.B. seine Decke, bleibt. Dabei ist es wichtig, dass der Hund bspw. das Kommando \u201cDecke\u201d kennt und genau wei\u00df, wo er hingehen muss.<\/p>\n<h2>2. Das Training mit dem Reitbegleithund und dem Pferd<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-19043 size-medium\" src=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-300x200.jpg\" alt=\"Reitbegleithund, Pferd und Hund\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-2048x1363.jpg 2048w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-1170x779.jpg 1170w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-585x389.jpg 585w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/Fotolia_51827007_Subscription_Monthly_XL-263x175.jpg 263w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Beim Ausritt gibt es viele Stellen, wo der Hund an der Leine laufen sollte, da es dem Schutz der Wildtiere dient. Der Reitbegleithund kann an der Leine gef\u00fchrt werden, um ihn besser zu kontrollieren. Dies sollte nat\u00fcrlich der Hundebesitzer beachten, auch wenn dieser auf dem Pferd sitzt. Um den Hund an das Spazierengehen mit Pferd zu gew\u00f6hnen, ist ein ausgewogenes Training erforderlich. Dabei kann der Reiter den Reitplatz oder die Halle nutzen und entlang der Bande eine breite Gasse mit Cavallettis bauen. Zun\u00e4chst geht der Reiter alleine mit dem Hund hindurch, wobei der Hund innen l\u00e4uft und auf das Kommando \u201ebei Fu\u00df!\u201c trainiert wird. Dabei versteht der Reitbegleithund, auf welcher Seite und welcher H\u00f6he er laufen soll. Danach wird das Gleiche mit dem Pferd ge\u00fcbt. Das Pferd wird rechts von dem Reiter gef\u00fchrt und der Hund links.<\/p>\n<h3>Erst vom Boden &#8211; dann auf&#8217;s Pferd<\/h3>\n<p>Der n\u00e4chste Schritt w\u00e4re, dass der Reiter auf dem Pferd sitzt und der Hund links daneben an der Leine l\u00e4uft. Dazu kann sich der Reiter noch einen Helfer holen, der den Hund vom Boden aus kontrollieren kann, falls der Reiter vom Pferd aus in seiner Regulierung eingeschr\u00e4nkt ist. Dennoch sollte der Reiter die Hauptbezugsperson sein.<br \/>\nEs ist sehr wichtig, dass der Hundebesitzer das Heranrufen auf dem Pferd \u00fcbt, denn es gibt viele Hunde, die das Heranrufen am Boden sehr gut k\u00f6nnen, aber sobald der Besitzer auf dem Pferd sitzt, kommt der Hund nur z\u00f6gerlich. Der Hund sollte dieses Kommando daher gut kennen, denn gerade bei dem <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/ausreiten\/\">Ausritt<\/a> kommen sehr oft Situationen, wie Begegnungen mit fremden Menschen, anderen Hunden oder Wildtieren.<\/p>\n<p>Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein st\u00e4ndiges Belohnen mit Leckerlies nach jeder gegl\u00fcckten \u00dcbung kontraproduktiv f\u00fcr den Lernvorgang ist. M\u00f6chten Sie Ihren Hund dennoch mit einem Leckerlie belohnen, achten Sie darauf, dass Sie Hund und Pferd niemals auf derselben Seite belohnen, um so Futterneid zu vermeiden. Am besten gew\u00f6hnen Sie das Pferd an die Futtergabe rechts und den Hund links.<\/p>\n<h2>3. Reaktion bei brenzlichen Situationen<\/h2>\n<p>Nicht auszuschlie\u00dfen ist es, dass das Pferd sich erschreckt oder vor etwas scheut. Dabei sollte der Hund nicht bei jedem Satz mitspringen, da er gelernt hat, neben dem Pferd zu bleiben. Da w\u00e4re es vorteilhaft, wenn der Hund auf das Kommando \u201eSitz!\u201c h\u00f6rt und dass der Hund auch dort bleibt, wenn das Pferd und der Reiter sich von dem Hund entfernen. Dies kann man gut auf dem Reitplatz oder in der Halle \u00fcben, oder alternativ auch beim Joggen oder Spazierengehen. Dabei bringt der Hundebesitzer den Hund zum Sitzen und entfernt sich ein paar Meter und ruft ihn dann zu sich. Dies sollte dann nat\u00fcrlich bei erfolgreichem Absolvieren belohnt werden.<br \/>\nDer Besitzer kann auch den Seitenwechsel von links nach rechts mit dem Hund trainieren. Bei dem Kommando \u201eWechsel\u201c sollte der Hund verstehen, dass er auf der anderen Seite vom Pferd laufen muss. Dies kann auch mit dem Pferd vorher ge\u00fcbt werden. Dabei ben\u00f6tigt der Reiter eine lange Schleppleine und eine zweite Leine, womit der Helfer den Hund auch noch zus\u00e4tzlich korrigieren kann. Der Hund sollte sich dabei hinter dem Pferd auf die rechte Seite des Pferdes auf H\u00f6he des Reiterbeines stellen. Der Reiter gibt mit der Hand, womit er den Hund f\u00fcttert, die Seite vor. Falls der Hund es nicht versteht, sollte der Helfer aushelfen und den Hund auf die andere Seite leiten, so lange, bis der Hund es von alleine versteht. Dabei ist es wichtig, dass der Hund immer gelobt wird, sobald er das richtig macht.<\/p>\n<h2>4. Welche Hunderassen eignen sich als Reitbegleithund?<\/h2>\n<p>Es ist nicht wichtig, welche Hunderasse das Pferd begleitet, denn eigentlich ist es nur wichtig, dass der Hund gut ausgebildet ist\/wird und auf den Besitzer h\u00f6rt. Dennoch sollte man darauf achten, dass man eine Rasse w\u00e4hlt, die bspw. gut bei langen Ausritten mithalten kann und lauffreudig ist. Es gibt nat\u00fcrlich Rassen, die sich gut als Begleithunde eignen, da sie sportlich sind und einen geringen Jagdtrieb besitzen. Dazu geh\u00f6ren Dalmatiner und Golden Retriever. Hunderassen wie Beagle und Jack Russel eignen sich auch, wenn der Jagdtrieb beim Hund nicht so ausgepr\u00e4gt ist. Die Rassen Australian Shepherd, Australian Cattle Dog und Border Collie w\u00e4ren auch m\u00f6gliche Begleiter, wenn diese noch als H\u00fctehund ausgelastet sind oder noch andere Aufgaben neben der Reitbegleitung haben. Denn diese Rasse sollte noch anders ausgelastet sein, damit sie sich nicht auf das H\u00fcten beim Ausritt konzentrieren.<br \/>\nLediglich bei sehr kleinen Hunderassen wie beispielsweise dem Chihuahua oder bei sehr gro\u00dfen Hunderassen wie Leonberger oder Deutsche Dogge k\u00f6nnte es zu Schwierigkeiten in Tempo und Handling kommen.<br \/>\nGenerell gilt es also, Temperament, Gehorsam und auch den Gesundheitszustand des Hundes bei der Wahl zum Reitbegleithund zu beachten. Hinterfragen Sie sich selbst: Soll Ihr Hund lediglich Reitbegleithund und Haustier sein? Oder wollen Sie auch ohne Pferd mit ihm arbeiten? Reiten Sie gern lange Strecken oder lieber kurze, schnelle Runden? Je nachdem sind unterschiedliche Hunderassen f\u00fcr Sie geeignet.<\/p>\n<p>Reitbegleithunde konzentrieren sich auf das Pferd und den Reiter und bleiben in dessen N\u00e4he, egal in welcher Gangart und achten auch darauf, weit genug vorweg zu laufen.<br \/>\nWenn andere Tiere oder Menschen entgegenkommen, soll der Hund auf die Anweisung des Besitzers warten und direkt auf die Kommandos reagieren.<\/p>\n<h2>6. Schutz von Reiter, Pferd &amp; Hund<\/h2>\n<p>Schnell ist es passiert. Nicht nur der Hundebiss beispielsweise ins Hinterbein vom Pferd in der Nachbarbox verursacht \u00c4rger und Kosten. Viel schlimmer kann es ausgehen, wenn der Hund beim Ausritt nicht mehr auf den Reiter h\u00f6rt und ein Reh \u00fcber die Stra\u00dfe hetzt, was einen Autounfall zur Folge hat. F\u00fcr den Schaden &#8211; ob verbeultes Auto oder verletzte Personen &#8211; haftet der Hundehalter.<\/p>\n<p>Wenn das Raubtier Hund das Fluchttier Pferd erschreckt und zum Scheuen bringt, k\u00f6nnen ebenfalls schlimme Unf\u00e4lle passieren. Werden dabei Menschen schwer verletzt und dauerhaft beeintr\u00e4chtigt, kommen Haftungsanspr\u00fcche in Millionenh\u00f6he auf den Tierhalter zu: Schmerzensgeld, Kosten f\u00fcr Behandlung und lebenslange Pflege bis hin zum Verdienstausfall.<\/p>\n<p>Dagegen sch\u00fctzt eine <a href=\"https:\/\/magazin.edogs.de\/die-richtige-hundehaftpflicht\/\">Hundehalterhaftpflicht-Versicherung<\/a>. Sie tritt bei allen Sch\u00e4den ein, die der Hund verursacht, Bissverletzungen oder Unf\u00e4lle. Sogar die Kosten f\u00fcr ein gerissenes Reh werden ersetzt, wenn der Jagdp\u00e4chter seine Anspr\u00fcche geltend macht. Dabei ist es unerheblich, wer den Hund ausf\u00fchrt. Die Versicherung gilt auch dann, wenn Oma, Nachbar oder Hundesitter den \u00dcbelt\u00e4ter in ihrer Obhut hatten.<br \/>\nEs empfiehlt sich daher eine Versicherung mit hohen Versicherungssummen f\u00fcr Personen-, und Sach- und Verm\u00f6genssch\u00e4den.<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-19039 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dog-and-horse-1520214-300x200.jpg\" alt=\"Reitbegleithund, Pferd und Hund\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-1170x780.jpg 1170w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-585x390.jpg 585w, https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/dog-and-horse-1520214-263x175.jpg 263w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Einige weitere Punkte, die es bei der Wahl der Versicherung zu beachten gilt:<\/h2>\n<p>\u00b7 Viele Versicherungen nehmen keine \u201eKampfhunde\u201c auf (z.B. American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbull und Staffordshire Bullterrier) oder erheben einen Aufschlag.<br \/>\n\u00b7 Nicht wenige Hundehalter fahren mit ihren Vierbeinern in den Urlaub und sollten daher darauf achten, dass die Versicherung auch im Ausland gilt.<br \/>\n\u00b7 Nachfragen lohnt: Manche Versicherungen gew\u00e4hren bei mehreren Hunden oder bei Pferd plus Hund einen Rabatt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text] Wie mache ich mein Pferd mit meinem Hund vertraut? 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