{"id":1517,"date":"2016-11-03T10:08:14","date_gmt":"2016-11-03T09:08:14","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.ehorses.de\/?p=1517"},"modified":"2021-12-02T08:51:34","modified_gmt":"2021-12-02T07:51:34","slug":"das-pferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/das-pferd\/","title":{"rendered":"Die Geschichte des Pferdes"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn vom Pferd die Rede ist, muss im wissenschaftlichen Kontext die <strong>Familie der Pferde (Equidae)<\/strong> genannt werden, die neben Zebras und Eseln das <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wildpferde-in-deutschland\/\">Wildpferd<\/a> und seine Unterart, das domestizierte und heute weitverbreitete <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/hauspferd\/\">Hauspferd<\/a>, umfasst. Vom kleinen Pony bis zum Gro\u00dfpferd ist eine Vielzahl an Rassen bekannt, die gr\u00f6\u00dftenteils f\u00fcr das Freizeit- und Turnierreiten in unterschiedlichen Disziplinen eingesetzt werden. Pferde spielen heute mehr denn je in nahezu jedem Land eine Rolle als Reitpferd oder sogar nach wie vor als Transport- und Lasttier. So umfasst allein der Bestand in Deutschland rund 1,2 Millionen Pferde, die von etwa 1,6 Millionen Reitbegeisterten gehalten werden und im Pferdesport Verwendung finden. Damit hat sich die Zahl der bundesweit registrierten Pferde in den letzten vier Jahrzehnten vervierfacht \u2013 zweifellos ein deutlicher Beleg f\u00fcr die ungebrochene Popularit\u00e4t des Reitens.[\/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDZGl2JTIwaWQlM0QlMjJpbmNvbnRlbnRfMSUyMiUzRSUzQyUyRmRpdiUzRQ==[\/vc_raw_html][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Merkmale des Pferdes<\/h2>\n<h3>\u00c4u\u00dferes Erscheinungsbild, Gr\u00f6\u00dfe und Alter<\/h3>\n<p>Je nachdem, um welche Rasse es sich handelt, variieren der K\u00f6rperbau, Fell und Farbe sowie die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des Pferdes deutlich. W\u00e4hrend Ponys als Kleinpferde eine maximale Widerristh\u00f6he von 148 Zentimetern aufweisen und es sogar Miniponys mit einer Gr\u00f6\u00dfe von nur 40 Zentimetern gibt, zeichnen sich <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/grosspferde\/\">Gro\u00dfpferde<\/a> durch ein deutlich h\u00f6heres Stockma\u00df aus. Als gr\u00f6\u00dfte Rasse gilt das wuchtige <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/shire-horse\/\">Shire Horse<\/a>, bei dem schon \u00fcber zwei Meter gemessen wurden. Ebenso stark schwankt auch das Gewicht, von etwa 90 Kilogramm beim kleinen <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/falabella\/\">Falabella<\/a> Pony bis zum schweren Kaltbl\u00fcter, der mehr als eine Tonne auf die Waage bringen kann. Nicht zuletzt wird das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild des Pferdes durch die Fellfarbe bestimmt, die sich angefangen bei hellen F\u00e4rbungen bis zum dunklen Schwarz sehr vielf\u00e4ltig zeigen kann. Die wichtigsten Fellf\u00e4rbungen sind F\u00fcchse, Rappen, Braune, Schimmel, Falben und Schecken, erg\u00e4nzt durch m\u00f6gliche Abzeichen am Kopf oder an den Beinen. Ungeachtet dessen erreichen Pferde meist ein Alter von 25 bis 30 Jahren, wobei Ponys auch bis zu 50 Jahre alt werden k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich spielen jedoch auch die Rasse sowie die Haltungsbedingungen und die Verwendung des Pferdes eine nicht unerhebliche Rolle.<\/p>\n<p>Das Pferd l\u00e4sst sich grunds\u00e4tzlich in <strong>drei Typen<\/strong> unterscheiden, die sich an der Zuchtform und insbesondere am Verhalten des Typs orientieren, in das <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/vollblut.html\">Voll<\/a>-, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/warmblut.html\">Warm<\/a>&#8211; und <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/kaltblut.html\">Kaltblut<\/a>. Die Einteilung h\u00e4ngt nicht etwa mit Eigenschaften des Bluts zusammen, sondern bezieht sich auf das Temperament der Pferde. So sind Vollbl\u00fcter in der Regel leicht erregbar, hei\u00dfbl\u00fctig und vergleichsweise nerv\u00f6s, w\u00e4hrend sich Kaltbl\u00fcter meist ruhig und sehr umg\u00e4nglich zeigen. Warmbl\u00fcter basieren hingegen in ihrem Zuchtursprung auf der Kreuzung von Voll- und Kaltbl\u00fctern, durch die das Positive beider Typen \u2013 Robustheit und Gutm\u00fctigkeit des Kaltbluts sowie Tempo und Eleganz des Vollbluts \u2013 miteinander verbunden und hervorgehoben wurde.<\/p>\n<h3>K\u00f6rpermerkmale und Anatomie<\/h3>\n<p>Markant ist beim Pferd neben dem grunds\u00e4tzlich st\u00e4mmigen K\u00f6rper mit langen Beinen der lang gestreckte und wuchtige Kopf mit einem verl\u00e4ngerten Oberkiefer und Zwischenkieferbein, einem hoch liegenden Kiefergelenk und einem vergr\u00f6\u00dferten Unterkieferast. Jede Kieferh\u00e4lfte verf\u00fcgt \u00fcber drei mei\u00dfelf\u00f6rmige Schneidez\u00e4hne, drei Molaren und in der Regel drei Pr\u00e4molaren. Dementsprechend hat das bleibende Gebiss 36 bis 44 Z\u00e4hne, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/fohlen-zucht-aufzucht-und-erziehung\/\">Fohlen<\/a> nur 24 bis 28 Milchz\u00e4hne haben. Daneben zeichnen sich Pferde durch weitere besondere K\u00f6rpermerkmale aus, darunter das <strong>sehr gro\u00dfe Sichtfeld<\/strong> durch die weit hinten und <strong>seitlich am Kopf sitzenden Augen<\/strong>, die ein beinahe komplettes Rundum-Sehen erm\u00f6glichen. Einige Farben wie Gelb, Rot und Blau sehen Pferde sehr intensiv, w\u00e4hrend Gr\u00fcn, Grau und Braun keinen Unterschied f\u00fcr sie darstellen. Im Gegenzug k\u00f6nnen Pferde allerdings hervorragend im Dunkeln sehen. Die Ohren zeigen sich sehr beweglich und lang und k\u00f6nnen um 180 Grad gedreht werden. Dies erm\u00f6glicht Pferden ein gezieltes H\u00f6ren in alle Richtungen. Bemerkenswert ist dar\u00fcber hinaus der Umstand, dass Pferde Zehenspitzg\u00e4nger mit einer verminderten Zehenanzahl sind und nur \u00fcber eine funktionelle Zehe, eingerahmt durch zur\u00fcckgebildete Griffelbeine, verf\u00fcgen. Die reduzierte Zehenanzahl ist eines der charakteristischsten Merkmale des Pferdes \u00fcberhaupt und f\u00fchrt dazu, dass die Tiere beim Gehen ausschlie\u00dflich das letzte Zehenglied aufsetzen, also Spitzeng\u00e4nger sind. Als typisch erweisen sich mit Blick auf die Gliedma\u00dfen au\u00dferdem das sattelf\u00f6rmige Sprunggelenk zwischen Kahn- und Sprungbein, die reduzierte Elle, das fehlende Schl\u00fcsselbein und das mit dem Schienbein verwachsene Wadenbein.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der inneren Anatomie liegt eine Besonderheit darin, dass Pferde Enddarmfermentierer sind. Die Verdauung findet zum gr\u00f6\u00dften Teil im Darmtrakt statt, n\u00e4mlich in dem bis zu 90 Liter fassenden Blinddarm und im Grimmdarm, der bis zu vier Meter lang sein kann. Der einkammerige, einfach gebaute Magen spielt hingegen kaum eine Rolle. Dar\u00fcber hinaus ist der Eierstock beim Pferd anders gebaut als bei anderen S\u00e4ugetieren, da sich das Eierstockgewebe, auch Rinde genannt, mit seinen Follikeln im Organinneren befindet.<\/p>\n<h2>Verbreitungsgebiet und Lebensraum<\/h2>\n<p>Die wilden <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferdearten-im-ueberblick\/\">Pferdearten<\/a> waren urspr\u00fcnglich weltweit verbreitet und lebten ebenso in Afrika und Amerika wie in weiten Teilen Eurasiens. Heute beschr\u00e4nkt sich ihr <strong>Verbreitungsgebiet auf Zentralasien sowie den S\u00fcden und Osten des afrikanischen Kontinents<\/strong>. Anzunehmen ist, dass Umst\u00e4nde wie Ver\u00e4nderungen der klimatischen Bedingungen nach der letzten Eiszeit, die Jagd durch den Menschen oder eine Seuche zur Ausrottung beigetragen haben. Sowohl in Amerika als auch Europa sind Wildpferde seit rund 10.000 Jahren ausgestorben. Nur der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/tarpan\/\">Tarpan<\/a>, die westliche Art des eurasischen Wildpferds, \u00fcberlebte in Osteuropa nahe des Urals, ehe auch er im 19. Jahrhundert verschwand. Das Hauspferd wurde hingegen im Zuge der Domestizierung immer st\u00e4rker durch den Menschen verbreitet und existiert heute in zahlreichen Rassen weltweit. Dar\u00fcber hinaus bestehen noch verwilderte Populationen, bei denen es sich um halbwild lebende Rassen oder verwilderte Hauspferde handelt, insbesondere in den USA und Australien.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Verbreitung hat sich der favorisierte Lebensraum nur wenig ver\u00e4ndert, da Pferde seit Jahrtausenden offenes Gel\u00e4nde, beispielsweise in Steppen, Savannen oder W\u00fcsten, bevorzugen. Eine Ausnahme bildet der ausgestorbene Waldtarpan, der \u00fcberwiegend in den W\u00e4ldern Europas lebte. Mit Blick auf ihren nat\u00fcrlichen Lebensraum ist es kaum verwunderlich, dass Pferde noch heute lieber auf der Weide als in Boxen im Stall stehen.<\/p>\n<h2>Die Lebensweise der Pferde<\/h2>\n<h3>Sozialverhalten<\/h3>\n<p>Da Pferde von <strong>Natur aus Herdentiere<\/strong> sind, leben sie in gemeinsamen Gruppen, durch die sie soziale Kontakte mit ihren Artgenossen aufnehmen k\u00f6nnen. Neben Lauten dient vor allem die K\u00f6rpersprache zur Verst\u00e4ndigung untereinander, darunter die Stellung der Ohren, die auf das Empfinden des Pferdes hinweist. H\u00e4ngen die beweglichen Ohrmuscheln herunter, deutet dies auf Unwohlsein, Entspannung, M\u00fcdigkeit oder Unterwerfung hin, w\u00e4hrend ein starkes Hin- und Herbewegen als Zeichen f\u00fcr eine erh\u00f6hte Aufmerksamkeit und Neugierde zu werten ist. Als typisch erweist sich dar\u00fcber hinaus das Anlegen der Ohren \u2013 in diesem Fall f\u00fchlt sich das Pferd bedroht. Ungeachtet dessen ist vor allem die Gruppenbildung charakteristisch f\u00fcr das Sozialverhalten. Die aus bis zu 35 Tieren bestehenden Gruppen setzen sich aus mehreren <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/stute.html\">Stuten<\/a>\u00a0und Fohlen sowie einem oder mehrere Hengste zusammen, die den Schutz vor Fressfeinden und das Bewachen zur Aufgabe haben. Beim Abgang von Gruppenmitgliedern oder neu hinzukommenden Pferden wird die Rangordnung durch K\u00f6rpersignale neu festgelegt. Drohgeb\u00e4rden sind ebenso wie Bisse oder Tritte keine Seltenheit, um die eigene Position in der Gruppe zu beanspruchen. Ebenso kann es vorkommen, dass mehrere junge <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/hengst.html\">Hengste<\/a>\u00a0gemeinsam einen neuen Jungtier-Verband bilden, dass Stuten sich einem neuen Hengst oder einer anderen Gruppe anschlie\u00dfen und dass mehrere Gruppen in einem Gebiet eine gemeinsame Herde mit fester Rangfolge bilden. Das Sozialverhalten kann sich also unterschiedlich zeigen und kommt auch auf die jeweilige Art an.<\/p>\n<h3>Nahrung<\/h3>\n<p>Pferde fressen naturgem\u00e4\u00df ausschlie\u00dflich Pflanzen und bevorzugen vor allem Gr\u00e4ser. Daneben nehmen sie auch Zweige oder weiche Pflanzenteile wie Bl\u00e4tter zu sich. In der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferdehaltung\/\">Pferdehaltung<\/a> durch den Menschen nimmt der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferdeweide\/\">Weidegang<\/a> also eine besonders wichtige Stellung ein, erg\u00e4nzt durch das Zuf\u00fcttern von Stroh, Heu, Hafer oder Fertigfutter. Ebenso entscheidend ist frisches Trinkwasser, das je nach F\u00fctterung, Wetterverh\u00e4ltnissen und K\u00f6rpergewicht des Pferdes in unterschiedlicher Menge aufgenommen wird. Von wenigen Litern bei Gr\u00fcnf\u00fctterung bis zu 60 Litern am Tag ist alles m\u00f6glich, zumal Pferde sogar \u00fcber l\u00e4ngere Zeit ohne Wasser zurechtkommen und den Mangel anschlie\u00dfend in kurzer Zeit durch eine schnelle Wasseraufnahme wieder ausgleichen k\u00f6nnen. Durch dieses Trinkverhalten entstand die Redensart \u201eSaufen wie ein Pferd\u201c.<\/p>\n<h3>Feinde und Feindverhalten<\/h3>\n<p>Pferde sind von <strong>Natur aus Fluchttiere<\/strong> und haben den Instinkt, bei einer Bedrohung schnell zu fl\u00fcchten. Wie andere Huftiere auch, verf\u00fcgen sie durch ihren nat\u00fcrlichen K\u00f6rperbau \u00fcber die Vorrausetzungen f\u00fcr ein ausdauerndes und schnelles Laufen, das ihnen das Abwenden von Gefahren erm\u00f6glicht. F\u00fchlt sich ein Pferd hingegen in die Enge getrieben, da keine Fluchtm\u00f6glichkeit besteht, kann es mit Bissen oder Huftritten reagieren. Vor allem die muskul\u00f6sen Hinterbeine kommen dann schmerzhaft zum Einsatz.<\/p>\n<h2>Fortpflanzung<\/h2>\n<p>Pferde erreichen ihre Geschlechtsreife im Alter von 12 bis 20 Monaten, Stuten meist schon bis zum 18. Monat und werden dann im Abstand von 21 bis 24 Tagen <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/der-zyklus-der-stute-alles-zu-rosse-verhalten-und-befruchtung\/\">rossig<\/a>. Ist eine Stute tr\u00e4chtig, dauert die Tragezeit etwa 320 bis 355 Tage, wobei diese meist l\u00e4nger ist, wenn der Geburtstermin Anfang des Jahres liegt. Nach rund 11 Monaten wird in der Regel ein einziges Fohlen geboren, das bereits weit entwickelt ist, unmittelbar aufsteht und schon wenige Stunden nach der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/fohlengeburt\/\">Geburt<\/a> laufen kann. Diese bereits fortgeschrittene Entwicklung war f\u00fcr Fohlen in freier Wildbahn entscheidend, um beim Aufeinandertreffen mit nat\u00fcrlichen Fressfeinden zu \u00fcberleben.<\/p>\n<h2>Domestizierung und Geschichte<\/h2>\n<h3>Abstammung<\/h3>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Stammform des heutigen Hauspferdes, <strong>das Wildpferd<\/strong>, wurde bereits vor vielen Jahrtausenden durch den Menschen nutzbar gemacht. Verschiedene wissenschaftliche Studien mit widerspr\u00fcchlichen Befunden kommen zu dem Schluss, dass eine Domestizierung etwa zwischen 3.000 und 5.000 v. Chr. erfolgt sein muss und an mehreren Orten unabh\u00e4ngig voneinander stattgefunden hat. Darauf lassen unter anderem DNA-Untersuchungen aus dem Jahr 2002 schlie\u00dfen, bei denen Wissenschaftler herausfanden, dass allein bei den Stuten mindestens 77 Stammtypen existierten. Dies wurde als Indiz daf\u00fcr gewertet, dass es mehrere Wildpferdepopulationen weltweit gab, die in verschiedenen Regionen domestiziert wurden. Andere Analysen gehen hingegen von einer Domestizierung in einer einzigen Region, in der Steppe Eurasiens, aus. Demzufolge sind erst durch die \u00fcberregionale Ausbreitung Pferde anderer Best\u00e4nde eingekreuzt worden. In diese Richtung geht auch eine mehrfach von Hippologen vertretene, aber bisher nicht belegte Hypothese, dass das heutige Hauspferd in seiner Abstammung auf vier eurasische Wildformen zur\u00fcckgeht: das Ur-\/Nordpony, das Tundrenpferd, den Urwarmbl\u00fcter\/das Steppenpferd sowie auf den Uraraber. Das Ur-\/Nordpony soll etwa 120 Zentimeter gro\u00df und in Nordwesteuropa beheimatet gewesen sein. Durch die raue Landschaft, die karge Nahrung und das feuchtkalte Klima war es sehr robust. Massiger und gr\u00f6\u00dfer zeigte sich der Annahme zufolge das Tundrenpony, das in einem Gebiet vom heutigen S\u00fcdrussland \u00fcber den Iran bis nach Westchina lebte. Das Steppenpferd hat sich in den warmen Steppen Zentralasiens entwickelt und zeichnete sich durch eine ausgepr\u00e4gte Schnelligkeit und eine robuste Athletik aus. Der Uraraber als vierter Typ soll aus dem Orient stammen und war an das hei\u00df-trockene Klima angepasst.<\/p>\n<h3>Die Geschichte und Verwendung des Pferdes \u2013 von der Antike bis heute<\/h3>\n<p>Domestizierte Pferde erwiesen sich von Beginn an als immenser Vorteil f\u00fcr den Menschen, insbesondere mit Blick auf die Mobilit\u00e4t. Weite Entfernungen konnten mithilfe des Pferdes deutlich schneller \u00fcberwunden werden \u2013 ein Umstand, der f\u00fcr das Herrschen \u00fcber gro\u00dfe Reiche \u00e4u\u00dferst bedeutsam war. Nicht zuletzt kamen Pferde seit jeher als Fleischlieferant sowie in Kriegen zum Einsatz.<\/p>\n<h4>Antike<\/h4>\n<p>In der griechischen Antike wurden Pferde bei Bestattungen als Opfer dargebracht und als Symbol f\u00fcr den Tod angesehen. Vor allem wurden sie aber wie bei den Hethitern und Assyrern sowie im \u00e4gyptischen Neuen Reich zum Ziehen von Streitwagen eingesetzt. Die auch f\u00fcr Repr\u00e4sentations- und Wettkampfzwecke verwendeten Zweisp\u00e4nner waren bei kriegerischen Auseinandersetzungen lange gebr\u00e4uchlich, ehe sich Reiter der Kavallerie, im Kampf auf dem Pferd sitzend, als effektiver erwiesen. Hierzu trugen die verbesserte Reitkunst und insbesondere die Zucht von Pferden mit gr\u00f6\u00dferem Stockma\u00df von bis zu 140 Zentimetern bei, die schon damals auf hohem Niveau vorangetrieben wurde. Daneben kamen Pferde auch f\u00fcr <strong>sportliche Wettk\u00e4mpfe zum Einsatz<\/strong>, darunter f\u00fcr Wagenrennen und das Wettreiten bei den Olympischen Spielen der Antike.<\/p>\n<h4>Mittelalter<\/h4>\n<p>Zu Beginn des Mittelalters zeichneten sich die nutzbar gemachten Pferde durch eine Widerristh\u00f6he von circa 120 bis 150 Zentimetern aus und wurden zunehmend als Kriegs- und Gebrauchspferde gez\u00fcchtet. Als hilfreich f\u00fcr das Reiten erwies sich die allm\u00e4hliche Verbreitung des Steigb\u00fcgels und f\u00fcr die Verwendung als Arbeitspferd das aus China stammende Kummet. Dieser gepolsterte Halskragen erm\u00f6glichte es, Pferde f\u00fcr schwere Arbeit, beispielsweise zum Ziehen eines Pflugs, einzusetzen. Vorher kamen hierf\u00fcr nur Ochsen infrage, da die herk\u00f6mmlichen Geschirre den Pferden beim Ziehen von schweren Wagen oder Ger\u00e4tschaften durch ihre Befestigungsposition am K\u00f6rper die Luft abschn\u00fcrten. Nun konnte die im Vergleich zum Ochsen gr\u00f6\u00dfere Arbeitsleistung der Pferde landwirtschaftlich besser genutzt werden, zumal auch die Zugleistung vor dem Wagen durch das Aufkommen von Brustblattgeschirr gesteigert wurde. Daneben war die Verwendung als Reitpferd in Schlachten weit verbreitet und f\u00fcr die Ritter des europ\u00e4ischen Mittelalters unerl\u00e4sslich. Zun\u00e4chst war das Reiten also ein milit\u00e4rischer Zweck, ehe sich hieraus die h\u00f6fische Reitkunst der Adelsh\u00e4user herausbildete. Die gezielte <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferdezucht\/\">Pferdezucht<\/a> entwickelte sich allerdings erst ab dem sp\u00e4ten Mittelalter mit dem Ziel, ein kr\u00e4ftiges, gro\u00dfes und robustes Pferd zu z\u00fcchten, das die schweren Ritter mit R\u00fcstung tragen kann.<\/p>\n<h4>Neuzeit<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend im Mittelalter noch der schwere, gro\u00dfe Pferdetyp gefragt war, entwickelte sich in der Neuzeit der Typ des Barockpferdes. Beliebt war vor allem der <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/andalusier\/\">Andalusier<\/a>, der aus der Kreuzung von spanischen Pferderassen mit dem seit dem 9. Jahrhundert von der Arabischen Halbinsel nach Europa gekommenen <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/araber-berber\/\">Araber<\/a> hervorging. Auch die Entstehung der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/lipizzaner\/\">Lipizzaner<\/a>, die seit 1565 in der Spanischen Hofreitschule ausgebildet werden, ist auf die Veredelung mit den edlen, arabischen Pferden zur\u00fcckzuf\u00fchren. In England entstand seit dem 17. Jahrhundert durch die Kreuzung von englischen Rennpferden mit orientalischen Hengsten die Zucht des <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/englisches-vollblut\/\">Englischen Vollbluts<\/a>, das bis heute als schnellste und ausdauerndste Pferderasse weltweit gilt. Im Verlauf der Neuzeit wurden Pferde zunehmend als Reit- und Rennpferd, aber auch nach wie vor als Arbeits- und Zugpferd eingesetzt. Die landwirtschaftliche Verwendung wurde im 20. Jahrhundert durch die Motorisierung in den Industriel\u00e4ndern \u00fcberfl\u00fcssig, sodass Pferde heute fast ausschlie\u00dflich eine Bedeutung als <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/disziplinen\/freizeitpferde\/\">Freizeit<\/a>&#8211; und Sportpferd einnehmen.<\/p>\n<h2>Pferde und Menschen<\/h2>\n<h3>Die Nutzung durch den Menschen<\/h3>\n<p>Der Mensch machte sich die urspr\u00fcnglich wilden Pferde schon fr\u00fch nutzbar, um sie f\u00fcr seine Zwecke als Last-, Arbeits- und Reittier einzusetzen. Zun\u00e4chst stand die <strong>Verwendung als Trag- und Zugpferd im Vordergrund<\/strong>, sei es zum Ziehen von Streitwagen in der Antike, zum Transportieren schwerer Gegenst\u00e4nde oder als Gespann vor Karren, Kutschen und landwirtschaftlichen Ger\u00e4tschaften. Angefangen beim Pferd vor dem Pflug auf dem Acker bis zum Grubenpferd im Tagebau zum Ziehen der F\u00f6rderwagen war der Einsatz von Pferden zum Lastentransport und im Ackerbau weit verbreitet. Vor allem das wuchtige und robuste <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/kaltblut.html\">Kaltblut<\/a> eignete sich bestens, um Fuhrwerke aller Art zu ziehen. Die leichteren Warmbl\u00fcter waren hingegen f\u00fcr das Reiten pr\u00e4destiniert und erfreuten sich seit dem Mittelalter gro\u00dfer Beliebtheit in den Adelsh\u00e4usern Europas, einhergehend mit der Entwicklung der h\u00f6fischen Reitkunst, der Entstehung von Hofreitschulen und der Jagd zu Pferd. Nicht zu vergessen ist auch der Einsatz als Kriegspferd, darunter als Schlachtpferd der Ritter im Mittelalter, als Reitpferd der Kavallerie und zum Ziehen von Kanonen und Transportwagen.<\/p>\n<p>Aber auch im Schienenverkehr fanden Pferde Verwendung und wurden im 19. Jahrhundert f\u00fcr das Ziehen von Eisen- und Stra\u00dfenbahnen oder auf Pferdeomnibus-Linien eingesetzt, ehe die Dampflokomotive und elektrische Triebwagen aufkamen. Entbehrlich wurden Pferde auch in der Landwirtschaft, in der im 20. Jahrhundert die Motorisierung Einzug hielt. Seither vollzog sich ein stetiger Wandel vom Arbeitspferd zum Reitpartner, sodass Pferde heute fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/freizeitpferde.html\">Freizeit<\/a>&#8211; oder Turnierreiten in verschiedenen Disziplinen gehalten werden, darunter f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/dressurpferde.html\">Dressur<\/a> oder das <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/springpferde.html\">Springreiten<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/voltigierpferde.html\">Voltigieren<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/western-riding.html\">Westernreiten<\/a>, den <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/disziplinen\/fahrsport\/\">Fahrsport<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/disziplinen\/galopprennen\/\">Galopprennen<\/a>. Dar\u00fcber hinaus kommen Pferde in unterentwickelten Regionen der Welt durchaus noch als Transport- und Lastpferd zum Einsatz.<\/p>\n<h3>F\u00fctterung der Pferde<\/h3>\n<p>Neben der Aufnahme von Gr\u00e4sern beim Weidegang werden Pferde in der Haltung durch den Menschen mit verschiedenen Fertigfuttermitteln sowie mit Stroh, Heu und Hafer gef\u00fcttert. <strong>Bei einem durchschnittlichen Warmblutpferd liegt der Grundfutterbedarf bei etwa sechs Kilogramm Heu t\u00e4glich<\/strong>, wobei f\u00fcr jede Stunde Arbeit zus\u00e4tzlich ein Kilogramm Kraftfutter hinzugegeben werden sollte. Ungeachtet dessen ist die F\u00fctterung an den Bedarf des jeweiligen Pferdes anzupassen. W\u00e4hrend \u00e4ltere Pferde eine geringere Futterverwertbarkeit aufweisen, ben\u00f6tigen Sportpferde besonders energiereiches Futter. Bei tragenden oder s\u00e4ugenden Stuten und bei Fohlen und Jungpferden ist hingegen ein st\u00e4rkerer Bedarf an Eiwei\u00df ma\u00dfgeblich. Ebenso wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, die durch <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/lecksteine-fur-pferde\/\">Salzlecksteine<\/a> im Trog gew\u00e4hrleistet werden kann. Andernfalls treten oftmals Mangelerscheinungen auf.<\/p>\n<p>Generell sollte dem Pferd neben Fertigfuttermitteln immer ausreichend Raufutter in Form von Stroh oder Heu zur Verf\u00fcgung gestellt werden, das sich nicht nur positiv auf die Zahnpflege auswirkt, sondern auch f\u00fcr eine gesunde Darmt\u00e4tigkeit sorgt. Daneben ist frisches Wasser unerl\u00e4sslich, das am besten mithilfe einer Selbsttr\u00e4nke dauerhaft bereitstehen sollte. Die Vorrichtung mit Metallzunge und Tr\u00e4nkebecken darf im Winter allerdings nicht zufrieren. Pferdehalter m\u00fcssen auf diesen Umstand ebenso achten wie auf eine sichere Futterlagerung, die den Zugang f\u00fcr M\u00e4use unm\u00f6glich macht, um der \u00dcbertragung von Krankheitserregern vorzubeugen. Eine Gefahr k\u00f6nnen au\u00dferdem Pflanzen darstellen, die f\u00fcr Pferde ungenie\u00dfbar oder giftig sind, wie Greiskr\u00e4uter oder Efeu, und im Heu enthalten sein k\u00f6nnen. Beim Fressen von gem\u00e4hten Gr\u00e4sern sind Pferde oftmals unvorsichtiger als beim Grasen auf der Weide. Hierbei sortieren sie ungenie\u00dfbare Pflanzen in der Regel selbst aus.<\/p>\n<h3>Das Leistungsverm\u00f6gen der Pferde<\/h3>\n<p>Je nach Rasse und Fitnesszustand des Pferdes kann das Leistungsverm\u00f6gen deutlich variieren und muss nicht zwangsl\u00e4ufig einer Pferdest\u00e4rke (PS) entsprechen, die von James Watt als Ma\u00df f\u00fcr die erbrachte Leistung festgelegt wurde. Untersuchungen haben ergeben, dass ein <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/warmblut.html\">Warmbl\u00fcter<\/a> mit einem Gewicht von 600 Kilogramm 1,1 PS, ein 750 Kilogramm schweres Kaltblut 1,2 PS und ein <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/shetland-pony\/\">Shetlandpony<\/a> mit nur 200 Kilogramm 0,4 PS leistet. Kurzfristig kann die Leistung bei Warmblutpferden im Galopp allerdings auch 20 PS und bei Kaltbl\u00fctern 30 PS betragen, wie in <strong>Leistungspr\u00fcfungen der Zuchtverb\u00e4nde<\/strong> nachgewiesen wurde.<\/p>\n<h3>Das Pferd als Fleisch-, Milch- und Lederlieferant<\/h3>\n<p>Das Pferd spielt f\u00fcr den Menschen seit jeher sowohl als Fleisch- als auch Milch- und Lederlieferant eine Rolle. Ehe es im Zuge der Domestizierung nutzbar gemacht wurde, dienten Pferde ausschlie\u00dflich als Nahrungsquelle und wurden ebenso wie andere Tierarten vom Menschen gejagt. Aber auch in den vergangenen Jahrhunderten diente Pferdefleisch als Hungerration, als Alternative, wenn kein anderes Fleisch zur Verf\u00fcgung stand, oder wurde bewusst f\u00fcr einige Gerichte verwendet. Ein typisches Beispiel ist der Rheinische Sauerbraten. F\u00fcr die Zubereitung dieser regionalen Spezialit\u00e4t wird traditionell Pferdefleisch, heute allerdings meist Rindfleisch, verwendet, das bei rund 100 Pferdemetzgern im Rheinland sowie im Osten Deutschlands erh\u00e4ltlich ist. Allein im Jahr 2001 betrug der Verbrauch von Pferdefleisch weltweit mehr als 150.000 Tonnen. Auch die Stutenmilch, die von Natur aus f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Fohlen vorgesehen ist, wird vom Menschen verwendet, unter anderem als Muttermilchersatz f\u00fcr S\u00e4uglinge, f\u00fcr die Herstellung von Kosmetika sowie bei Heilbehandlungen. Pferdeh\u00e4ute kommen hingegen in der Lederverarbeitung zum Einsatz, beispielsweise f\u00fcr Schuhe aus Cordovan-Leder.<\/p>\n<h3>Pferde im Kriegseinsatz<\/h3>\n<p>Pferde werden seit jeher im Krieg eingesetzt und waren in der Vergangenheit ein <strong>bedeutsamer Bestandteil des milit\u00e4rischen Transportwesens<\/strong> nahezu jeder Armee weltweit. Sowohl im Ersten als auch Zweiten Weltkrieg wurden Millionen Pferde als Fortbewegungsmittel oder Zugtiere verwendet. So war die Wehrmacht vergleichsweise kaum motorisiert, sondern zum gr\u00f6\u00dften Teil beritten und bespannt, wozu circa 2,8 Millionen Pferde dienten. Nach dem Krieg waren \u00fcber 60 Prozent des anf\u00e4nglichen Bestandes verendet.[\/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDZGl2JTIwaWQlM0QlMjJpbmNvbnRlbnRfMiUyMiUzRSUzQyUyRmRpdiUzRQ==[\/vc_raw_html][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Bezeichnungen, Rassen, Fellfarben, Abzeichen<\/h2>\n<h3>Bezeichnungen<\/h3>\n<p>Pferde werden je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich bezeichnet. Unter einem <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/hengst.html\">Hengst<\/a>\u00a0ist das m\u00e4nnliche Pferd zu verstehen. Ist es kastriert und damit nicht mehr fortpflanzungsf\u00e4hig, wird der Hengst Wallach genannt. Bei einer <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/stute.html\">Stute<\/a> handelt es sich hingegen um das weibliche Pferd, das die Jungtiere, die sogenannten Fohlen oder F\u00fcllen zur Welt bringt. F\u00fcr Pferde, die ein Jahr alt sind, wird die Bezeichnung J\u00e4hrling verwendet. Dar\u00fcber hinaus gibt es eine Reihe von umgangssprachlichen, veralteten und mundartlichen Bezeichnungen oder Fachbegriffe. So ist mit dem Besch\u00e4ler ein Deck-\/Zuchthengst gemeint, mit dem Enter in Norddeutschland ein J\u00e4hrling und mit dem Klepper umgangssprachlich ein schwaches oder klappriges Hauspferd. M\u00f6nch dient als Bezeichnung f\u00fcr den Wallach, Renner f\u00fcr ein schnelles Reitpferd und Ross f\u00fcr ein besonders edles Pferd.<\/p>\n<h3>Pferderassen und -typen<\/h3>\n<p>Pferde werden nach ihrer Gr\u00f6\u00dfe in Kleinpferde\/Ponys und Gro\u00dfpferde eingeteilt. Ma\u00dfgeblich zur Unterscheidung und zur Einordnung bei Wettbewerben ist eine Widerristh\u00f6he von 148 Zentimetern. <strong>Alle Pferde unter diesem Stockma\u00df sind demnach Ponys<\/strong>. Hinsichtlich der Eigenschaften und des Temperaments der Pferde ist hingegen die Einteilung in Voll-, Kalt- und <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/warmblueter\/\">Warmblut<\/a> entscheidend. Das Kaltblut zeichnet sich durch ein schweres K\u00f6rpergewicht, gute Zugf\u00e4higkeiten und ein vergleichsweise ruhiges Gem\u00fct aus. Mit seiner Masse und Kraft ist es hervorragend als Zugpferd und dementsprechend f\u00fcr den Einsatz in der Landwirtschaft geeignet. Auch wenn dieser Verwendungszweck heute kaum noch verbreitet ist, werden Kaltbl\u00fcter nach wie vor f\u00fcr ihre hohe Ausdauer, das ausgepr\u00e4gte Leistungsverm\u00f6gen und ihre Gutm\u00fctigkeit gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Diese positiven Eigenschaften machen sie zu einem idealen Freizeit-, Kutsch- und Familienpferd oder auch zu attraktiven Show- und Brauereipferden. Aufgrund ihres schweren K\u00f6rperbaus und des Mangels an Schnelligkeit sind sie als Reitpferd eher weniger geeignet. F\u00fcr diesen Zweck kommt hingegen das Warmblut zum Einsatz, das sich deutlich eleganter und leichter pr\u00e4sentiert. Die Warmblutzucht besteht in Europa seit dem 18. Jahrhundert und basiert auf der Einkreuzung von spanischen und arabischen Pferderassen. Durch diese Veredelung wurde ein leichtf\u00fc\u00dfiger und schnellerer Pferdetyp erzielt, der zwischen dem Kalt- und Vollblut anzusiedeln ist. Nach wie vor erfolgt die Zucht der Warmbl\u00fcter oftmals mit einem offenen Stutbuch, um Einkreuzungen zur Verbesserung von Eigenschaften m\u00f6glich zu machen. Dar\u00fcber hinaus feiern die begabten Reitpferde seit vielen Jahren gro\u00dfe Erfolge im internationalen Turniersport, darunter beispielsweise <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/trakehner\/\">Trakehner<\/a> und <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/hannoveraner\/\">Hannoveraner<\/a> deutscher Zucht. Als Vollbl\u00fcter werden hingegen alle Pferderassen bezeichnet, die urspr\u00fcnglich von arabischen Pferden abstammen. Hierzu z\u00e4hlen der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/anglo-araber\/\">Anglo-Araber<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferderassen\/vollblutaraber\/\">Vollblutaraber<\/a> und das <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/pferderassen\/englisches-vollblut\/\">Englische Vollblut<\/a>. Alle drei Rassen sind vor allem bei Galopprennen \u00e4u\u00dferst erfolgreich.<\/p>\n<h3>Fellfarben<\/h3>\n<p>Zu den grunds\u00e4tzlichen Fellfarben des Pferdes z\u00e4hlen <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/brauner.html\">Braune<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/rappe.html\">Rappen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/fuchs.html\">F\u00fcchse<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/falbe.html\">Falben<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/schimmel.html\">Schimmel<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/pferdekauf\/schecke.html\">Schecken<\/a>. <strong>Fohlen kommen oftmals heller zur Welt <\/strong>und erreichen erst mit zunehmendem Alter ihre endg\u00fcltige Fellfarbe, mit Ausnahme von Schimmeln, die immer heller werden. Der typische Rappe zeichnet sich durch schwarzes Fell und schwarzes Langhaar sowie durch dunkle Augen und Hufen aus. Oftmals f\u00e4llt eine Unterscheidung zu Dunkelf\u00fcchsen und Schwarzbraunen schwer. Letztere z\u00e4hlen zu den Braunen, die in der Regel eine r\u00f6tliche bis br\u00e4unliche F\u00e4rbung mit schwarzen Beinen, schwarzer M\u00e4hne und schwarzem Schweif aufweisen. Das Fell des Fuchses ist r\u00f6tlich, br\u00e4unlich oder gelblich gef\u00e4rbt und wird durch gleichfarbiges oder helleres Langhaar erg\u00e4nzt. Vom Dunkel- bis zum Kupfer- oder Hellfuchs kommen verschiedene Schattierungen vor.<\/p>\n<p>Mit einer besonderen F\u00e4rbung zeigt sich au\u00dferdem der Lichtfuchs. Die M\u00e4hne ist blond, wei\u00df oder nur leicht heller als das Fell. Mit einem markanten Erscheinungsbild \u00fcberzeugt auch der Falbe, der \u00fcber sandfarbenes, helles oder graues Fell mit dunkelbraunem Langhaar verf\u00fcgt. Die meisten wei\u00dfen Pferde sind Schimmel, die durch das Grey-Gen erst mit zunehmendem Alter wei\u00df werden und zun\u00e4chst mit einer anderen, beliebigen Fellfarbe geboren werden. Ob Apfel- oder Fliegenschimmel, auch bei dieser F\u00e4rbung sind verschiedene Varianten m\u00f6glich. Daneben gibt es stichelhaarige Rot-, Braun- und Blauschimmel sowie Schecken, deren Fell neben einer Grundfarbe wei\u00dfe, scheckig wirkende Bereiche aufweist.<\/p>\n<h3>Abzeichen<\/h3>\n<p><strong>Unter Abzeichen sind verschieden gef\u00e4rbte, aber oftmals wei\u00dfe Fellzeichnungen zu verstehen<\/strong>, die meist am Kopf oder an den Beinen vorkommen. Hierzu z\u00e4hlen insbesondere die wei\u00dfe <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/blesse\/\">Blesse<\/a> als Abzeichen im Gesicht, Zebrastreifen an den Beinen und der in der Mitte des R\u00fcckens entlang verlaufende, dunkle <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/aalstrich\/\">Aalstrich<\/a>.<\/p>\n<h2>Pferde in Mythologie und Geschichte<\/h2>\n<p>Pferde spielen in der Mythologie und Geschichte vieler alter Kulturen und V\u00f6lker seit der Vor- und Fr\u00fchgeschichte eine Rolle. So sind die \u00e4ltesten bis heute erhaltenen Pferdeabbildungen der H\u00f6hlenmalerei in einer s\u00fcdfranz\u00f6sischen Grotte etwa 30.000 Jahre alt. Im 15. Jahrhundert v. Chr. wurde erstmals eine hippologische Schrift zum Umgang mit Pferden verfasst. Vor allem aber f\u00fchrten die Domestizierung und die Verwendung des Pferdes durch den Menschen zu einer besonderen Bedeutung in der Mythologie, in der zahlreiche Pferdegestalten oder pferde\u00e4hnliche Wesen vorkommen.<\/p>\n<h3>Pferde in der griechischen Mythologie<\/h3>\n<p>Allein in der griechischen Mythologie ist eine Vielzahl an G\u00f6tter- und Heldengeschichten bekannt, in denen Pferde eine Rolle spielen. So lenkt der Sonnengott Helios einen Wagen mit Feuer spr\u00fchenden Rossen, der Meeresgott Poseidon ist zugleich Hippios, der Gott der Pferde, und verwandelt sich in einen Hengst und Herakles muss in einer Geschichte vier menschenfressende Pferde stehlen. Bekannt sind auch die vielen Zentauren, Mischwesen aus <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/pferd-und-mensch\/\">Pferd und Mensch<\/a>, das halbg\u00f6ttliche, fliegende Pferd Pegasus und nat\u00fcrlich <strong>das Trojanische Pferd aus Holz<\/strong>, mit dem die Griechen in Troja eindringen konnten.<\/p>\n<h3>Pferde in anderen Mythologien<\/h3>\n<p>Auch in anderen Mythologien sind vielfach Pferde zu finden, darunter Incitatus, das Lieblingspferd des gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen, r\u00f6mischen Kaisers Caligula, das zum Konsul ernannt werden sollte, oder der Hengst Rachsch in der persischen Mythologie. H\u00e4ufig hat das Pferd als Reittier Bedeutung, wie beim indischen Sonnengott Surya, der auf einem Pferd sitzend dargestellt wird, oder beim nordischen Hauptgott Odin mit seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir.<\/p>\n<h2>Pferde und ihr Wert f\u00fcr die Gesellschaft<\/h2>\n<h3>Pferde und Bildung<\/h3>\n<p>Der p\u00e4dagogische Wert des Pferdes wurde durch Studien belegt und liegt insbesondere in <strong>der Unterst\u00fctzung der geistigen und k\u00f6rperlichen Entwicklung von Kindern und heranwachsenden Jugendlichen<\/strong>. Als Sportart, die auf einzigartige Weise in einer partnerschaftlichen Verbindung mit dem Pferd ausge\u00fcbt wird, f\u00f6rdert das Reiten die soziale und charakterliche Entwicklung. Dies geht vor allem mit einer St\u00e4rkung des Selbstwertgef\u00fchls, der Konzentrationsf\u00e4higkeit und des Verantwortungsbewusstseins einher. Ebenso bestehen positive Effekte mit Blick auf die Lernbereitschaft und damit auch auf die schulischen Leistungen sowie im gesundheitsf\u00f6rdernden Sinne durch die Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit der Kinder.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn vom Pferd die Rede ist, muss im wissenschaftlichen Kontext die Familie der Pferde (Equidae)&hellip;","protected":false},"author":129,"featured_media":1519,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[6,11],"tags":[],"class_list":["post-1517","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pferdewissen","category-rund-ums-pferd"],"_oembed_6e2261a90c0f61b3f6e5cbf5248ae69a":null,"_oembed_d83ed97665bbfe5cbf2a5acd0571bfe8":null,"_oembed_879340bd3c064234a240bcda2f369c23":null,"_oembed_519616b8842fb308e7a3039c04f55a79":null,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - 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