{"id":1653,"date":"2020-11-10T12:05:24","date_gmt":"2020-11-10T11:05:24","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.ehorses.de\/?p=1653"},"modified":"2024-10-10T11:55:21","modified_gmt":"2024-10-10T09:55:21","slug":"exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/","title":{"rendered":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]<strong>Der K\u00f6rperbau beim Pferd gibt bereits erste R\u00fcckschl\u00fcsse auf Belastbarkeit und Leistungspotential des Pferdes. Grundkenntnisse von der <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/anatomie-pferd\/\">Anatomie des Pferdes<\/a> sind also sehr hilfreich. Wie Du den K\u00f6rperbau bzw. das Exterieur beim Pferd bestm\u00f6glich beurteilen kannst, erf\u00e4hrst Du in diesem Artikel.<\/strong><\/p>\n\n<h2>K\u00f6rperbau beim Pferd: Richtige Beurteilung des Exterieurs<\/h2>\n<p>Jede Exterieurbeurteilung beginnt mit der <strong>korrekten Aufstellung des Pferdes<\/strong>. W\u00e4hrend man als Verk\u00e4ufer das Pferd dabei gern vorne etwas h\u00f6her und nach hinten gestreckt stellen m\u00f6chte, sollte man als K\u00e4ufer darauf achten, dass das Pferd auf waagerechter Fl\u00e4che, weitgehend sich selbst \u00fcberlassen, eine zum Betrachter offene, nat\u00fcrliche Haltung und Stellung annimmt.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"paragraph\">\n<div class=\"paragraphText\">\n<h2>K\u00f6rperbau beim Pferd im \u00dcberblick: Typ, Harmonie, Proportionen<\/h2>\n<p>Etwa zwei Pferdel\u00e4ngen seitw\u00e4rts stehend, nimmt man sich zun\u00e4chst Zeit f\u00fcr den wesentlichen Gesamteindruck. Man verschafft sich so einen \u00dcberblick \u00fcber das ganze Pferd. Also seinen Typ, seine Harmonie und seine Proportionen.<\/p>\n<p><strong>Dazu kann man sich gedanklich folgende Hilfslinien ziehen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Betrachtung dieser <strong>vier Linien mit der Bodenlinie<\/strong> vermittelt einen Eindruck vom Format des Pferdes: Lang-Rechteck oder eher Quadrat?<\/p>\n<p class=\"mb10\"><a class=\"images\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Proportionen.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"float_left mr10 alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Proportionen.jpg\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Widerristh\u00f6he und Rumpfl\u00e4nge\" width=\"444\" height=\"313\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph\">\n<div class=\"paragraphText\">\n<ol>\n<li class=\"mb10\">Eine waagerechte Linie \u00fcber den h\u00f6chsten Punkt des Widerristes.<br \/>\nFrage: Ist das Pferd \u00fcberbaut oder bergauf konstruiert?<\/li>\n<li class=\"mb10\">Eine Senkrechte von der Bugspitze zum Boden sollte die Hufspitze treffen.<br \/>\nFrage: Steht das Vorderbein regelm\u00e4\u00dfig oder vor- oder r\u00fcckst\u00e4ndig?<\/li>\n<li class=\"mb10\">Eine Senkrechte vom Sitzbeinh\u00f6cker zum Boden sollte den hinteren Rand des Sprunggelenks tangieren und nahezu parallel zum Hintermittelfu\u00df verlaufen.<br \/>\nFrage: Steht das Hinterbein regelm\u00e4\u00dfig, hinten herausgestellt oder unter den Leib geschoben?<\/li>\n<li class=\"mb10\">Schlie\u00dflich eine Linie parallel zum Boden durch das Ellenbogengelenk.<br \/>\nFrage: Teilt diese Linie das Viereck in nahezu gleiche Teile? Hat der Rumpf genug Tiefe oder ist das Pferd eher schmal und hochbeinig oder kurzbeinig und massig?<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/quadratpferd.PNG\" width=\"270\" \/>So genannte Quadratpferde haben oft einen <strong>strammen R\u00fccken<\/strong>, der schwer zum Schwingen zu bringen ist. Eine Anmerkung zur Gr\u00f6\u00dfe: Die Gr\u00f6\u00dfe eines Pferdes ist <strong>kein Qualit\u00e4tskriterium<\/strong>. Nat\u00fcrlich sollte ein Pferd auch hinsichtlich seiner Gr\u00f6\u00dfe zu seinem Reiter passen. Kleinere Pferde sind jedoch nicht nur leichtfuttriger und langlebiger, sondern oft auch bez\u00fcglich Ausdauer, Gleichgewicht und Gliedma\u00dfengesundheit den \u00dcbergro\u00dfen \u00fcberlegen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>K\u00f6rperbau beim Pferd beurteilen: Die Betrachtung von der Seite<\/h2>\n<p class=\"paragraphHeadline2\">Dem Gesamteindruck folgt eine<strong> sorgf\u00e4ltige Betrachtung der einzelnen K\u00f6rperabschnitte<\/strong>. Sie verlangt von Anfang an eine Systematik. Diese muss geeignet sein, sprunghafte Fehlersucherei ebenso wie Unvollst\u00e4ndigkeiten zu vermeiden.<\/p>\n<div class=\"paragraphText\">\n<p>Nachfolgend beginnen wir mit der Betrachtung der Oberlinie vom Kopf bis zum Schweif. Dann wird der Rumpf (Brust, Bauch, K\u00f6rperschluss) beurteilt und schlie\u00dflich das Fundament.<\/p>\n<h3 class=\"mb10 fs15\">Die Oberlinie<\/h3>\n<p>Kopf, Hals und Schweif sind ausschlaggebend f\u00fcr die<strong> Sch\u00f6nheit eines Pferdes<\/strong>. Ein besonders h\u00fcbsches K\u00f6pfchen ist \u00e4sthetisch sehr ansprechend. Allerdings hat es mit den Reiteigenschaften eines Pferdes wenig zu tun.<\/p>\n<p>Ein gr\u00f6\u00dferer Kopf sollte bei Gebrauchspferden (Reit- und <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/disziplinen\/fahrsport\/\">Fahrpferden<\/a>) besonders dann nicht nachteilig gesehen werden, wenn er dabei ausdrucksvoll ist. Oft verr\u00e4t das Pferd mit offenem, klarem und ruhigem Blick Gelassenheit, Selbstsicherheit und Aufmerksamkeit. \u00dcberhaupt sind Gesicht und Ohrenspiel des Pferdes ein Spiegelbild seines Interieurs.<\/p>\n<h4>Die Maulspalte<\/h4>\n<p>Die Maulspalte soll lang genug sein, damit das <strong>Trensengebiss nicht zu tief<\/strong> liegen muss. Andernfalls kann es dadurch Zungenfehler provozieren. Gerade f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/disziplinen\/dressurreiten\/\">Dressurpferde <\/a>kann ein sehr kurzes Maul problematisch werden. Wenn auch das Kandarengebiss darin noch Platz finden soll.<\/p>\n<p><a class=\"images\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/charakterSpiegelbild.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/charakterSpiegelbild.png\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: die Maulspalte\" width=\"525\" height=\"220\" \/><\/a><\/p>\n<h4>Die Ganaschen<\/h4>\n<p>Die Ganaschen (Unterkiefer\u00e4ste) m\u00fcssen so weit sein, dass bei der Beiz\u00e4umung die <strong>Ohrspeicheldr\u00fcse und der Kehlkopf nicht eingezw\u00e4ngt<\/strong> werden. Damit ist die Ganaschenfreiheit gemeint. Stehen die Ganaschen\u00a0zu eng beieinander, spricht man von Ganaschenzwang. Dieser ist f\u00fcr die Reiteigenschaften des betroffenen Pferdes nachteilig.<\/p>\n<h4>Der Ansatz<\/h4>\n<p>Als Ansatz bezeichnet man die Stellung des Kopfes zum ersten Halswirbel, dem Atlas. \u00dcberragt der Atlas das Hinterhauptsbein, ist der Ansatz unerw\u00fcnscht tief. Der g\u00fcnstigste Ansatz wird durch ein <strong>leichtes, breites und bewegliches Genick<\/strong> mit sanfter W\u00f6lbung in den Kammrand des Halses erzielt. Dagegen ist ein kurzes, schweres Genick weniger beweglich und erschwert die Beiz\u00e4umung.<\/p>\n<h4>Der\u00a0Aufsatz<\/h4>\n<div><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/linkHead.png\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Der Aufsatz\" width=\"326\" height=\"245\" \/>Die Verbindung des Halses mit dem Rumpf wird als Aufsatz bezeichnet. Gut aufgesetzt ist ein Hals, wenn er an der Schulter <strong>etwa rechtwinklig abgesetzt<\/strong> ist. Er steigt mit deutlichem Axthieb (Halskerbe, Ausschnitt) vom Widerrist nach vorne und mit sch\u00f6n gew\u00f6lbtem Kammrand an. Die untere Linie, der sogenannte Kehlrand, sollte am besten gerade verlaufen.<\/div>\n<div><\/div>\n<h4>Der Hals<\/h4>\n<p><a class=\"images float_left\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/hals.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Hals.jpg\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Der Hals\" width=\"415\" height=\"343\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Hals hat eine gro\u00dfe Bedeutung. Sowohl f\u00fcr die Sch\u00f6nheit eines Pferdes, als auch <strong>f\u00fcr dessen K\u00f6rpermechanik<\/strong>. In Verbindung mit dem Nackenbandapparat wirkt er als Hebel. Er ist f\u00fcr die Spannung und Bewegung der R\u00fcckenmuskulatur von besonderer Bedeutung. Und auch f\u00fcr die Kraft\u00fcbertragung aus der Hinterhand \u00fcber den R\u00fccken nach vorne wichtig. Kn\u00f6cherne Grundlage ist die Halswirbels\u00e4ule. Sie besteht sieben beweglich verbundenen Wirbeln. Deren L\u00e4nge ist bestimmend f\u00fcr die Halsl\u00e4nge.<\/p>\n<p>Der Hals eines Pferdes kann kaum zu lang, bei schwacher Bemuskelung jedoch zu d\u00fcnn sein. Ein langer, d\u00fcnner Hals ist oft &#8216;lose&#8217;, d.h. nur schwer am Widerrist festzustellen. Nachteilig f\u00fcr das <strong>Gleichgewicht eines Pferdes<\/strong> ist der zu kurze und schwere Hals. Ein etwas h\u00f6herer Aufsatz muss nicht nachteilig sein, solange hierdurch nicht die Streckung in die Tiefe und das &#8216;\u00fcber den R\u00fccken reiten&#8217; der Pferde zu sehr erschwert werden. Dagegen laufen Pferde mit tief angesetztem Hals leicht auf der Vorhand. Gelegentlich haben sie auch noch einen ausgepr\u00e4gten Unterhals.<\/p>\n<h3>Widerrist: Voraussetzung f\u00fcr eine exzellente Bewegungsmechanik<\/h3>\n<p>Der Widerrist wird in seiner Form durch die L\u00e4nge und Neigung der langen Brustwirbeldornforts\u00e4tze bestimmt. Gew\u00fcnscht wird ein deutlich <strong>ausgepr\u00e4gter, hoher und lang in den R\u00fccken hineinverlaufender Widerrist<\/strong>. Dieser erm\u00f6glicht durch gro\u00dfe Hebel und Muskelansatzfl\u00e4chen die Ausbildung und Funktion einer kr\u00e4ftigen R\u00fcckenmuskulatur.<\/p>\n<p>Dabei gibt es durchaus gute Pferde mit kaum ausgepr\u00e4gtem Widerrist. Dies h\u00e4ngt mitunter damit zusammen, dass eine <strong>starke Bemuskelung<\/strong> den Widerrist optisch \u00fcberlagert. Nachteilig ist bei einem kurzen, niedrigen Widerrist die schlechte Sattellage. Solche Pferde m\u00fcssen im ung\u00fcnstigsten Falle mit Vorgurt geritten werden, da sonst der Reiter zu weit vorne sitzt, was nicht nur ungl\u00fccklich aussieht. Sondern auch belastend f\u00fcr die Vorhand und nachteilig f\u00fcr das Gleichgewicht des Pferdes ist.<\/p>\n<p>Der Widerrist soll <strong>die Kruppe deutlich \u00fcberragen<\/strong>. \u00dcberbaute Pferde neigen dazu, auf die Vorhand zu kommen. Sofern dieser Mangel nicht durch einen besonders g\u00fcnstig angesetzten und optimal getragenen Hals in Verbindung mit einer vorz\u00fcglich arbeitenden Hinterhand ausgeglichen werden kann.<\/p>\n<h4>Der R\u00fccken<\/h4>\n<p>Die Oberlinie vom Widerrist bis zur Kruppe wird als R\u00fccken bezeichnet. Im engeren Sinne versteht man darunter den Bereich vom Ende des unterschiedlich langen Widerristes bis zum ersten Lendenwirbel, der somit in seiner Ausdehnung mit 6\u20139 verschieden langen Brustwirbeln erheblich schwanken kann.<\/p>\n<p>Sehr zu sch\u00e4tzen ist ein hinter dem Widerrist gerade und in <strong>sanft ansteigender Richtung verlaufender R\u00fccken mit kr\u00e4ftiger Muskulatur<\/strong>. Die kann zur Ausbildung einer schmalen L\u00e4ngsrinne f\u00fchren. Abzulehnen ist dagegen ein durch Fettablagerungen gespaltener R\u00fccken. Unerw\u00fcnschte Abweichungen von der f\u00fcr die K\u00f6rpermechanik g\u00fcnstigsten, gleichf\u00f6rmig ansteigend verlaufenden R\u00fcckenlinie sind nach unten (weicher R\u00fccken, Senkr\u00fccken) oder nach oben (Karpfenr\u00fccken) m\u00f6glich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/R%C3%BCcken.jpg\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Der R\u00fccken\" width=\"550\" height=\"356\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein leichtes Abfallen der R\u00fcckenlinie hinter dem Widerrist <strong>verbessert die Sattellage<\/strong>. Und ist kein erheblicher Nachteil, sofern die Oberlinie dann wieder gleichm\u00e4\u00dfig und sanft ansteigt. Im Gegensatz dazu hat ein sogenannter matter oder weicher R\u00fccken, ebenso wie der Senkr\u00fccken, wenig Tragkraft. Daher ist er nur bei alten Mutterstuten nachsichtig zu beurteilen. Wegen der mangelhaften Elastizit\u00e4t eines Karpfenr\u00fcckens sind auch diese Pferde als Reitpferde weniger geeignet.<\/p>\n<p>Ein etwas l\u00e4ngerer R\u00fccken muss nicht unbedingt nachteilig sein, sofern er nicht mangelndes Gleichgewicht und ungen\u00fcgende Geschlossenheit, auch des Bewegungsablaufes, mit sich bringt. Der <strong>gr\u00f6\u00dfere Nachteil<\/strong> ist ein zu <strong>kurzer, strammer R\u00fccken<\/strong>, der wenig elastisch und schwer zum Schwingen zu bringen ist. Eine elastische R\u00fcckent\u00e4tigkeit ist aber von unerl\u00e4sslicher Bedeutung f\u00fcr die schwungvolle \u00dcbertragung der Hinterhandkraft nach vorne. Der R\u00fccken soll in gleichf\u00f6rmiger Linienf\u00fchrung in Lende und Kruppe \u00fcbergehen.<\/p>\n<h4>Die Lenden- oder Nierenpartie<\/h4>\n<p>Die Lenden- oder Nierenpartie entspricht als letzter Teil der Mittelhand einer freitragenden Br\u00fccke, deren Grundlage sechs (f\u00fcnf) kaum bewegliche Lendenwirbel mit besonders breiten Querforts\u00e4tzen bilden. Da die Lendenwirbels\u00e4ule im Gegensatz zur Brustwirbels\u00e4ule nicht durch Rippen gest\u00fctzt wird, ist ihre <strong>Festigkeit von besonderer Bedeutung<\/strong> f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit eines Pferdes.<\/p>\n<p>Je breiter und k\u00fcrzer eine kr\u00e4ftig bemuskelte Lende ist, desto besser kann sie die <strong>Kraft\u00fcbertragung aus der Hinterhand realisieren<\/strong> und <strong>Bewegungsschwankungen abfangen<\/strong>. Eine leichte Aufw\u00f6lbung weist auf lange Dornforts\u00e4tze und starke Bemuskelung hin und ist daher verzeihlich. Eine st\u00e4rkere W\u00f6lbung kann jedoch die Kraft\u00fcbertragung behindern und zu einem steifen Schieben der Hinterhand f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Gegenteil \u2013 die <strong>matte Niere (Nierendruck)<\/strong> \u2013 entsteht i.d.R. durch einen zu tiefen Ansatz der Lendenwirbel am Kreuzbein, zu kurze Dornforts\u00e4tze und mangelhafte Muskelausbildung. Sie ist daher nicht nur unsch\u00f6n, sondern leistungsmindernd.<\/p>\n<h4>Die Kruppe<\/h4>\n<p>Die skelettm\u00e4\u00dfige Grundlage der Kruppe bilden die zum Kreuzbein verwachsenen Kreuzwirbel, die ersten Schwanzwirbel, sowie der Beckeng\u00fcrtel. Dieser besteht aus Darm-, Scham- und Sitzbein. Je l\u00e4nger eine Kruppe ist, desto g\u00fcnstiger k\u00f6nnen die hier angesetzten Muskeln wirken und desto <strong>gr\u00f6\u00dfer ist ihre Leistungsf\u00e4higkeit<\/strong>. Unterst\u00fctzend wirkt dabei die Kruppenbreite, die den erforderlichen Raum f\u00fcr die Muskelmassen schafft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/R%C3%BCcken2.jpg\" \/>Die Kraftentfaltung h\u00e4ngt jedoch nicht nur von der Kruppenl\u00e4nge, -breite und -bemuskelung ab, sondern auch von der Stellung des Kreuzbeines und des Beckens. Bei einer geraden Kruppe stehen die Hinterbeine oft etwas hinten heraus und treten auch in der Bewegung selten gen\u00fcgend unter den K\u00f6rper. Gleichwohl kann diese Kruppenform, insbesondere bei <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/disziplinen\/springpferde\/\">Springpferden<\/a>, sehr leistungsf\u00e4hig sein. Umgekehrt entwickeln Pferde mit absch\u00fcssiger Kruppe zwar viel Tragkraft, aber wenig Schub \u2013 sie kommen wenig vorw\u00e4rts. Die allgemein leistungsf\u00e4higste und heute bevorzugte Kruppenform ist daher die <strong>lange und leicht geneigte Kruppe<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Der Schweif<\/h4>\n<p>Der Schweif besteht aus den Schweifhaaren und der Schweifr\u00fcbe, deren kn\u00f6cherne Grundlage 15\u201321 Schweifwirbel bilden, von denen die ersten 3\u20134 noch an der Kruppenbildung beteiligt sind. Ein <strong>gepflegter und sch\u00f6n getragener Schweif<\/strong> ist neben Kopf und Hals f\u00fcr die Sch\u00f6nheit eines Pferdes von besonderer Bedeutung.<\/p>\n<p>Je absch\u00fcssiger die Kruppe, desto tiefer ist der Schweifansatz, wodurch das Tragen des Schweifes erschwert wird. Besonders unsch\u00f6n ist der unter einem Muskelwulst zwischen den Sitzbeinh\u00f6ckern eingeklemmte sogenannte &#8216;eingesteckte&#8217; Schweif. Aber nicht allein der Schweifansatz erm\u00f6glicht ein sch\u00f6nes Tragen, es geh\u00f6rt auch ein <strong>bestimmter, gleichm\u00e4\u00dfiger Muskeltonus<\/strong> dazu. St\u00f6rend wirkt immer ein schief getragener Schweif, der seitlich von der Richtung der Wirbels\u00e4ule abweicht. Die m\u00f6glichen Ursachen sind vielf\u00e4ltig, k\u00f6nnen angeboren oder erworben sein. Manche Pferde tragen den Schweif in Folge von Verspannungen der R\u00fcckenmuskulatur schief, was sich nach l\u00f6sender, geraderichtender Arbeit rasch verliert.<\/p>\n<h3 class=\"mb10 fs15\">Rumpf: Wichtige Organe und Sch\u00f6nheitsmerkmale vereint<\/h3>\n<h4>Der Brustkorb<\/h4>\n<p>Der Brustkorb enth\u00e4lt <strong>mit Herz und Lunge lebenswichtige Organe<\/strong>. Eine ger\u00e4umige Brust mit entsprechender Breite und Tiefe bietet daher g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr Volumen und Leistungsf\u00e4higkeit dieser Organe. Fehlerhaft ist die sogenannte Hahnenbrust, die durch vorgew\u00f6lbte Vorderbrustfl\u00e4che und zur\u00fcckgeschobene Schulter ung\u00fcnstig f\u00fcr Bewegungsablauf und Leistungsf\u00e4higkeit ist. Auch eine zu breite Brust ist unerw\u00fcnscht, da sie oft mit einem schwerf\u00e4lligen, gebundenen Bewegungsablauf bei zehenenger Gliedma\u00dfenstellung verbunden ist.<\/p>\n<h4>Der Bauch<\/h4>\n<p>Der Bauch eines sch\u00f6nen Pferdes ist <strong>leicht gew\u00f6lbt und in der Flankengegend gut ausgef\u00fcllt<\/strong>. Die untere Begrenzungslinie des Bauches sollte nicht tiefer liegen als das Brustbein. Ein \u00fcber diese Linie herabreichender Bauch \u2013 der H\u00e4ngebauch \u2013 ist weniger sch\u00f6n und l\u00e4sst auf mangelhafte Konstitution schlie\u00dfen. Das Gegenteil ist der aufgesch\u00fcrzte (aufgezogene) Bauch, der als Folge ungen\u00fcgender Futterverwertung oder mangelnder Fresslust, bei \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Nervosit\u00e4t und bei chronisch kranken Pferden auftritt.<\/p>\n<h3>Fundament: Der Grundpfeiler beim K\u00f6rperbau des Pferds<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"images float_left\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Rumpf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Rumpf.jpg\" alt=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Fundament\" width=\"235\" height=\"576\" \/><\/a>Die Bewertung des Fundaments ist keine Frage der \u00c4sthetik. Der alte Spruch &#8216;No foot, no horse&#8217; macht deutlich, wie ausschlaggebend das Fundament f\u00fcr den Gebrauchswert eines Pferdes ist. Und daher auch f\u00fcr seinen z\u00fcchterischen Wert sein muss. Eine gewisse Mindestfundamentst\u00e4rke ist zu fordern, weil zu schmale Knochen nur kleine Gelenk- und Muskelansatzfl\u00e4chen haben. Diese gef\u00e4hrden dann eine optimale Kraft\u00fcbertragung.<\/p>\n<h5>Die Vorhand<\/h5>\n<p>Die Vorhand tr\u00e4gt schon beim reiterlosen Pferd mit 60 bis 65% den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpergewichtes, in der Bewegung und ganz besonders beim <a href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/disziplinen\/springreiten\/\">Springen<\/a> ein Vielfaches davon. Sie hat in erster Linie eine St\u00fctz- und Auffangfunktion. Diese Aufgabe k\u00f6nnen die Schultergliedma\u00dfen am besten erf\u00fcllen, wenn sie parallel und senkrecht stehen. Im Seitenbild soll ein von der Mitte des Schulterblattes gef\u00e4lltes Lot die Gliedma\u00dfe teilen und den Ballen tangierend auf den Boden treffen. Abweichungen von der regelm\u00e4\u00dfigen Stellung sind die Vorst\u00e4ndigkeit und die R\u00fcckst\u00e4ndigkeit, auch Unterst\u00e4ndigkeit genannt, die sowohl angeboren oder infolge von Fehlbelastung, Beschwerden und Erkrankungen erworben sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Die Schulter<\/h4>\n<p>Von besonderer Bedeutung f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit eines Pferdes ist die Schulter, deren kn\u00f6cherne Grundlage das Schulterblatt bildet. Eine gute Schulter soll <strong>breit, gut bemuskelt, schr\u00e4g und lang<\/strong> sein. Kurze und steile Schultern f\u00fchren zu einer ung\u00fcnstigeren Winkelung des Buggelenkes und damit zu mangelhafter Schulterfreiheit, weniger Raumgriff und eher stumpfem Bewegungsablauf.<\/p>\n<h4>Der Oberarm<\/h4>\n<p>Da der sich anschlie\u00dfende Oberarm wenig sichtbar ist, wird seine Bedeutung oft untersch\u00e4tzt. Dabei beeinflusst er durch seine L\u00e4nge und Richtung die Bewegungsm\u00f6glichkeiten des Pferdes erheblich und kann <strong>Schw\u00e4chen der Schulter etwas ausgleichen<\/strong>. Der Oberarm soll m\u00f6glichst lang sein, um gen\u00fcgend Muskelansatzfl\u00e4che zu bieten.<\/p>\n<h4>Der Ellenbogen<\/h4>\n<p>Die Ellenbogenh\u00f6cker sind nicht nur Hebelarm des Ellenbogengelenkes, sondern auch wichtige Ansatzfl\u00e4che f\u00fcr die Muskulatur der Vordergliedma\u00dfen. Sie sollen daher <strong>lang sein, parallel zueinander und zum K\u00f6rper verlaufen<\/strong> und nicht weniger weit auseinander liegen als die Buggelenke. Durchaus nachteilig sind angedr\u00fcckte Ellenbogen, die zu einer Drehung der unteren Gliedma\u00dfe nach au\u00dfen f\u00fchren und die Bewegungsfreiheit der Pferde behindern. Zumindest eine flache Hand sollte zwischen Brustkorb und Ellenbogenh\u00f6cker gelegt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Der Unterarm<\/h4>\n<p>Vom Ellenbogengelenk bis zur Vorderfu\u00dfwurzel erstreckt sich der Unterarm (Vorarm), dessen skelettm\u00e4\u00dfige die <strong>Grundlage f\u00fcr Elle und Speiche<\/strong> bilden und der ausreichend bemuskelt sein soll. G\u00fcnstig f\u00fcr Belastbarkeit, Bewegungsablauf und f\u00fcr das &#8216;Falten&#8217; des Vorderbeins am Sprung sind ein relativ langer Unterarm und ein kurzes R\u00f6hrbein, also eine Vorderfu\u00dfwurzel (Karpalgelenk) unterhalb der Mitte des Vorderbeines .<\/p>\n<h4>Das Vorderfu\u00dfwurzelgelenk<\/h4>\n<p>Das Vorderfu\u00dfwurzelgelenk (Karpalgelenk) ist ein zusammengesetztes Gelenk, dessen Hauptaufgaben <strong>Beugung, Sto\u00dfd\u00e4mpfung und Streckung<\/strong> sind. Diese Funktionen machen es erforderlich, dass sich die Karpalknochen exakt auf einer Achse mit Unterarm (Radius, Ulna) und R\u00f6hrbein befinden. Zudem sollten sie ausreichende Gr\u00f6\u00dfe haben, um gen\u00fcgend Stabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. Die Vorderfu\u00dfwurzel muss daher gut entwickelt und von vorne gesehen breit sein, ausdrucksvoll modelliert und nicht verschwommen. Eine Einschn\u00fcrung unter der Vorderfu\u00dfwurzel (geschliffenes Vorderbein) ist fehlerhaft, aber selten bedeutsam.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Vordergliedmasse.jpg\" width=\"489\" height=\"276\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>Gerade bei besonders markanter Vorderfu\u00dfwurzel kann der <strong>\u00dcbergang zum R\u00f6hrbein<\/strong> leicht eingeschn\u00fcrt erscheinen. Als vorbiegig (lose) wird eine Achsenabweichung der Vorderfu\u00dfwurzel nach vorne bezeichnet, die selten Probleme bereitet, h\u00e4ufiger bei Neugeborenen sowie bei \u00e4lteren Pferden zu sehen ist und toleriert werden kann. Ung\u00fcnstig dagegen ist das r\u00fcckbiegige Vorderbein, das eine schwache Vorderfu\u00dfwurzel kennzeichnet und unter Belastung selten beschwerdefrei bleiben wird.<\/p>\n<p>Kn\u00f6cherne Grundlage des Vordermittelfu\u00dfes (R\u00f6hre) ist der <strong>Hauptmittelfu\u00dfknochen<\/strong>, an dessen R\u00fcckseite sich die beiden Griffelbeine, zwei kleine, rudiment\u00e4re (verk\u00fcmmerte) Mittelfu\u00dfknochen befinden. G\u00fcnstig ist immer ein flaches, kurzes und breites R\u00f6hrbein, das dadurch auch den Sehnen, die sich klar und trocken abheben sollen, eine g\u00fcnstige Anlagefl\u00e4che bietet. Der R\u00f6hrbein umfang ist f\u00fcr die Belastbarkeit der Gliedma\u00dfen weit weniger bedeutsam als ihre Stellung.<\/p>\n<h4>Das Fesselgelenk<\/h4>\n<p>Der Fesselkopf mit dem Fesselgelenk soll<strong> kr\u00e4ftig und klar konturiert<\/strong> sein. Die durch die Mitte der Fessel und parallel zur vorderen Hufwand verlaufende Zehenachse sollte eine ungebrochene Linie bilden (der Huf passt zum Fesselstand) und idealerweise am Vorderbein in einem Winkel von etwa 45 bis 50\u00b0 zur Standfl\u00e4che verlaufen. Hinten ist die Fesselung etwas steiler und k\u00fcrzer. Nachteilig sind zu lange, weiche Fesseln, die zu einer erh\u00f6hten Belastung der Sehnen und B\u00e4nder f\u00fchren, ebenso wie zu kurze und steile Fesseln, die die Zehengelenke vermehrt belasten, einen stumpfen, wenig federnden Bewegungsablauf erwarten lassen und mitunter zum sogenannten \u00dcberk\u00f6ten* f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4 class=\"fs10\">Der Huf<\/h4>\n<p class=\"fs10\">Der Huf muss <strong>zur Gr\u00f6\u00dfe des Pferdes passen<\/strong>, regelm\u00e4\u00dfig und innen ger\u00e4umig sein. Es gibt zahlreiche Abweichungen von der regelm\u00e4\u00dfigen Hufform, die immer mechanische Nachteile mit sich bringen. Besonders bedenklich sind zu kleine Hufe und Zwanghufe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Vorderhuf.jpg\" width=\"410\" height=\"294\" \/><\/p>\n<p class=\"fs10\">Sie k\u00f6nnen angeboren sein und erh\u00f6hen das Risiko chronisch degenerativer Erkrankungen der Zehengelenke. Andererseits k\u00f6nnen kleinere und Zwanghufe auch als eine Folge<\/p>\n<p class=\"fs10\">\u00a0andauernder (chronischer) Lahmheiten oder latenter Schmerzzust\u00e4nde erworben sein, die das Pferd veranlassen, die betroffenen Gliedma\u00dfen \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume weniger zu belasten.<\/p>\n<p>Ebenfalls nachteilig sind niedrige, untergeschobene Trachten. Diese schr\u00e4nken den <strong>sto\u00dfd\u00e4mpfenden Hufmechanismus<\/strong> ein. Und f\u00fchren zu einer \u00dcberstreckung des Fessel- und des Vorderfu\u00dfwurzelgelenkes, verbunden mit einer vermehrten Belastung der Beugesehnen und des Fesseltrageapparates.<\/p>\n<div>\n<h4><span style=\"color: #1d1f20; font-size: 1.25em;\">Die Hinterhand<\/span><\/h4>\n<\/div>\n<div class=\"paragraphText\">\n<div>\n<p>W\u00e4hrend die Vorhand in erster Linie St\u00fctz- und Auffangfunktion hat, ist die Hinterhand als stark gewinkeltes Hebelwerk die <strong>entscheidende Kraftquelle f\u00fcr die Vorw\u00e4rtsbewegung<\/strong> des Pferdes. Aus diesem Grunde ist die Beurteilung ihrer Stellung, Winkelung und Bemuskelung von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>G\u00fcnstig gestaltet sich das Zusammenwirken der kn\u00f6chernen Hebelarme, wenn bei korrektem Stand ein vom Sitzbeinh\u00f6cker gef\u00e4lltes Lot das Fersenbein tangiert und nahezu parallel zum Hintermittelfu\u00df verlaufend hinter dem Ballen den Boden trifft. Abweichungen hiervon sind die s\u00e4belbeinige (vorst\u00e4ndige), die unterst\u00e4ndige und die r\u00fcckst\u00e4ndige Stellung.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clear_both\"><\/div>\n<p><a class=\"images float_left\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Hinterhand2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Hinterhand2.jpg\" width=\"494\" height=\"231\" \/><\/a>Von kaum zu \u00fcbersch\u00e4tzender Bedeutung ist ein tiefes und gut entwickeltes Sprunggelenk, dessen Beurteilung weit schwieriger ist, als allgemein angenommen wird. Die kn\u00f6cherne Grundlage dieses Gelenkes bilden sechs bzw. sieben Knochen, die mehrreihig \u00fcbereinander angeordnet sind, sodass es einer guten anatomischen Kenntnis und \u00dcbung bedarf, um beurteilen zu k\u00f6nnen, ob ein Sprunggelenk gesund und belastbar ist.<\/p>\n<p>Gefordert ist ein <strong>trockenes, breites, kr\u00e4ftiges und klar umrissenes Sprunggelenk<\/strong>, das nicht schwammig oder grob geformt erscheinen darf. Fehlerhaft sind ausgeschnittene, geschn\u00fcrte und scharf abgesetzte Sprunggelenke ebenso wie flache, die nicht in gen\u00fcgender W\u00f6lbung hervortreten.<\/p>\n<p>Ein Sprunggelenk ist flach, wenn sein Querdurchmesser zu gering ist. Es ist geschn\u00fcrt und ausgeschnitten, wenn es mit deutlicher Einschn\u00fcrung in den Mittelfu\u00df \u00fcbergeht und stark abgesetzt, wenn man an der Innenseite beim \u00dcbergang zum Unterschenkel einen unerw\u00fcnschten Absatz bemerkt.<\/p>\n<p>Eine etwas st\u00e4rkere Winkelung ist nicht so problematisch, sofern keine ausgesprochene S\u00e4belbeinigkeit vorliegt. Kritisch ist aber ein zu stark gewinkeltes Hinterbein in Verbindung mit einem schlecht eingeschienten Sprunggelenk. Zur Sehne hin entsteht dabei die Tendenz zur Hasenhacke.<\/p>\n<p><a class=\"images float_left\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Sprunggelenk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Sprunggelenk.jpg\" width=\"422\" height=\"289\" \/><\/a>Ein gerades Hinterbein mit offenem Sprunggelenk ist oft verbunden mit einer weichen, b\u00e4rentatzigen Fesselung und mitunter zu finden bei Vollbl\u00fctern oder auch bei verm\u00f6genden Springpferden. Bedenklich ist es bei Dressurpferden, denn es f\u00e4llt solchen Pferden dadurch schwer, sich in der Hinterhand zu setzen.<\/p>\n<p>Die <strong>bekannteste Erkrankung<\/strong> des Sprunggelenkes ist der Spat, eine ein- oder beidseitig auftretende chronisch deformierende Erkrankung des Sprunggelenkes, die besonders bei Reitpferden und Trabern vorkommt.<\/p>\n<p>Die Grenze zwischen stark abgesetzten Sprunggelenken, die eher auf eine erh\u00f6hte Belastbarkeit hindeuten, und sogenannten Spatexostosen ist nicht immer sicher zu ziehen. Die Bedeutung derartiger Ver\u00e4nderungen ist unterschiedlich (s.u.).<\/p>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div>\n<h2>K\u00f6rperbau beim Pferd: Betrachtung von vorne und hinten<\/h2>\n<p>Die Beurteilung des stehenden Pferdes beschr\u00e4nkt sich nicht auf eine Seitenansicht. Man betrachtet das Pferd von allen Seiten, beurteilt <strong>die Gliedma\u00dfen und ihre Stellung von vorne und von hinten<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Vorderbeinstellung ist regelm\u00e4\u00dfig, wenn ein vom Buggelenk aus gef\u00e4lltes Lot Gelenke und Huf halbiert. Dabei soll der Abstand zwischen beiden Hufen etwa eine Hufbreite betragen. Es gibt eine Vielzahl von Abweichungsm\u00f6glichkeiten, die vier wesentlichsten sind der nachstehenden Abbildung zu entnehmen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Bei der Betrachtung der Hintergliedma\u00dfen von hinten soll ein von den Sitzbeinh\u00f6ckern gef\u00e4lltes Lot Sprunggelenk, Hinterr\u00f6hre, Fessel und Huf in einigerma\u00dfen gleiche Teile teilen. Auch der Abstand zwischen den Hinterhufen soll etwa eine Hufbreite betragen. M\u00f6gliche Abweichungen sind in unten stehender Abbildung dargestellt.<\/p>\n<p><a class=\"images\" href=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Stellung_der_Hinterhand.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/media.ehorses.de\/infoportal\/Stellung_der_Hinterhand.jpg\" width=\"551\" height=\"320\" \/><\/a>Bei vielen Pferden sind in irgendeiner Form Abweichungen von der Normalstellung feststellbar. Sie f\u00fchren immer zu einer Mehrbelastung bestimmter Gliedma\u00dfenbereiche und sind daher in deutlicher Auspr\u00e4gung bei Sportpferden unerw\u00fcnscht, bei <a href=\"https:\/\/magazin.ehorses.de\/disziplinen\/zuchtpferde\/\">Zuchtpferden<\/a> kaum verzeihlich.[\/vc_column_text][vc_column_text]<em>Texte mit freundlicher Genehmigung entnommen aus: &#8216;Pferdekauf heute. Kauf und Verkauf \u2013 Beurteilung \u2013 Gesundheit \u2013 Recht&#8217; von Sascha Br\u00fcckner und Antje Rahn, FNverlag, Warendorf, 2010.<\/em>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/mailing.edogs.de\/view_webform_v2.js?u=S&#038;webforms_id=b\" data-webform-id=\"b\"><\/script><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text css=\"\"]Der K\u00f6rperbau beim Pferd gibt bereits erste R\u00fcckschl\u00fcsse auf Belastbarkeit und Leistungspotential des Pferdes.&hellip;","protected":false},"author":10,"featured_media":36353,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[2,9],"tags":[],"class_list":["post-1653","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pferdesport","category-pferdezucht"],"_oembed_6e2261a90c0f61b3f6e5cbf5248ae69a":null,"_oembed_d83ed97665bbfe5cbf2a5acd0571bfe8":null,"_oembed_879340bd3c064234a240bcda2f369c23":null,"_oembed_519616b8842fb308e7a3039c04f55a79":null,"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"ehorses Magazin\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-11-10T11:05:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-10-10T09:55:21+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Felix Ortmann\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Felix Ortmann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"21\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\"},\"author\":{\"name\":\"Felix Ortmann\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9\"},\"headline\":\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur\",\"datePublished\":\"2020-11-10T11:05:24+00:00\",\"dateModified\":\"2024-10-10T09:55:21+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\"},\"wordCount\":3546,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg\",\"articleSection\":[\"Pferdesport\",\"Pferdezucht\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\",\"name\":\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg\",\"datePublished\":\"2020-11-10T11:05:24+00:00\",\"dateModified\":\"2024-10-10T09:55:21+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9\"},\"description\":\"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg\",\"width\":1500,\"height\":800,\"caption\":\"K\u00f6rperbau beim Pferd\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/\",\"name\":\"ehorses Magazin\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9\",\"name\":\"Felix Ortmann\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/felix-96x96.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/felix-96x96.png\",\"caption\":\"Felix Ortmann\"},\"description\":\"Felix arbeitet als Kundenmanager bei ehorses und edogs. Er versorgt Dich zudem mit interessanten Beitr\u00e4gen rund um Pferde. Erreichen kannst Du Felix unter f.ortmann@edogs.de.\",\"url\":\"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/author\/felix-ortmann\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin","description":"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin","og_description":"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!","og_url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/","og_site_name":"ehorses Magazin","article_published_time":"2020-11-10T11:05:24+00:00","article_modified_time":"2024-10-10T09:55:21+00:00","og_image":[{"width":1500,"height":800,"url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Felix Ortmann","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Felix Ortmann","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"21\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/"},"author":{"name":"Felix Ortmann","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9"},"headline":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur","datePublished":"2020-11-10T11:05:24+00:00","dateModified":"2024-10-10T09:55:21+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/"},"wordCount":3546,"image":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg","articleSection":["Pferdesport","Pferdezucht"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/","url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/","name":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur | ehorses Magazin","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg","datePublished":"2020-11-10T11:05:24+00:00","dateModified":"2024-10-10T09:55:21+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9"},"description":"K\u00f6rperbau beim Pferd - die richtige Beurteilung des Exterieurs \u27bd Jetzt alles erfahren rund um K\u00f6rperbau beim Pferd im ehorses Magazin!","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/koerperbau-pferd.jpg","width":1500,"height":800,"caption":"K\u00f6rperbau beim Pferd"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/exterieur-der-koerperbau-anatomie-pferd\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"K\u00f6rperbau beim Pferd: Das Exterieur"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#website","url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/","name":"ehorses Magazin","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/68e708041964814a3a68735dbc78b9a9","name":"Felix Ortmann","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/felix-96x96.png","contentUrl":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/felix-96x96.png","caption":"Felix Ortmann"},"description":"Felix arbeitet als Kundenmanager bei ehorses und edogs. Er versorgt Dich zudem mit interessanten Beitr\u00e4gen rund um Pferde. Erreichen kannst Du Felix unter f.ortmann@edogs.de.","url":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/author\/felix-ortmann\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1653"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71837,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1653\/revisions\/71837"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ehorses.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}