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Besonderheiten einer Kutsche

Eine Kutsche ist ein Fuhrwerk, das von einem Zugtier gezogen wird. Definitionsgemäß müssen Kutschen Wagen mit einer Art Dach, bzw. einem Verdeck sein. Die Karosserie kann geschlossen sein oder ein bewegliches Verdeck haben. Eine Kutsche kann einachsig oder zweiachsig sein. Sie müssen außerdem gefedert sein. Postkutschen waren mit die ersten Kutschen und wurden auch als solche bezeichnet, wenn die Federung fehlte. Kutschen werden meistens von Pferden gezogen, man könnte theoretisch aber auch jedes andere Zugtier davor spannen, wie z.B. einen Esel. Wird nur ein Pferd vor die Kutsche gespannt bezeichnet man dies als Einspänner, wird mehr als ein Pferd davor gespannt, spricht man von einem Mehrspänner.

Die Geschichte der Kutsche

Bereits die Römer benutzen Kutschen um sich fortzubewegen. Die Technik schritt aber erst ab dem 15. Jahrhundert voran. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Kutschen immer weiter verbessert, was vor allem auf die Federung zutrifft. In vielen Ländern sind Kutschen auch heute noch ein wichtiges Transportmittel. In Europa dienen sie allerdings fast nur noch zum Freizeitvergnügen oder die Kutschfahrt wird z.B. an einer Hochzeit zu einem besonderen Event. Erst durch die Entwicklung des Automobils wurde die Kutsche als Hauptverkehrsmittel abgelöst.

Verschiedene Kutschenarten

Kutschen waren früher stets Unikate, heutzutage werden sie natürlich auch in Serien hergestellt. Die Arten der Kutschen lassen sich anhand unterschiedlicher Erscheinungsmerkmale klassifizieren. Der erste Unterscheidungspunkt ist die Anzahl der Achsen. Wie oben bereits erwähnt, unterscheidet man zwischen Kutschen mit einer Achse oder mit zwei Achsen. Beispiele für einachsige Kutschen wären z.B. das Hansom Cab oder das mit einem Verdeck versehene Gig, ein Einachser mit zwei Rädern und einem offenen Verdeck. Der Gig hat nur eine Deichsel und ist zum selbst fahren gedacht. Des Weiteren wird zwischen der Art der Anspannung unterschieden. Hierunter versteht man die Konfiguration des jeweiligen Gespanns und auch, welche Art von Geschirr verwendet wird. Vor eine Kutsche kann natürlich eine begrenzt variable Anzahl an Pferden gespannt werden. Bei einem Pferd spricht man von einem Einspänner. Ein Zweispänner ist gemeint, wenn zwei sogenannte „Stangenpferde"" nebeneinander laufen. Das Linke wird Sattelpferd genannt, das Rechte Handpferd. Beim Tandem werden auch zwei Pferde eingespannt, sie laufen allerdings hintereinander. Das vordere Pferd wird als Vorderpferd bezeichnet. Das Random ist eine Erweiterung des Tandems um ein weiteres, drittes Pferd. Laufen die drei Pferde nebeneinander, spricht man von einer Troika oder auch einem Dreispänner. Natürlich können auch nur zwei Pferde nebeneinander eingespannt werden und ein drittes davor. Wegen der spitzen Form spricht man hier von einer Einhorn-Anspannung. Dreht man diese Konstruktion um, handelt es sich um ein sogenanntes verkehrtes Einhorn. Bei der Quadriga laufen sogar vier Pferde nebeneinander, anders als beim Vierspänner, wo es jeweils 2 Pferdepaare gibt, die voreinander laufen. Der Fünfspänner oder auch Jucker-Anspannung genannt bezeichnet die Anspannung mit drei Vorderpferden und zwei Stangenpferden. Beim Sechsspänner scheint das Ganze mit zwei Vorderpferde, zwei Mittelpferden an der mittleren Deichsel und zwei Stangenpferden schon fast unübersichtlich zu werden. Als Anspannungsarten bezeichnet man die Verbindung der Stränge mit dem Kutschwagen. Es wird zwischen einer Dockenanspannung, einer Sprengwaage und einer Spielwaage unterschieden. Bei ersterer sind die Stränge direkt mit dem Wagen verbunden. Diese Anspannung ist also fest und darf daher nur mit sehr leichten Wagen verbunden werden. Bei der Sprengwaage werden die Stränge an einem sogenannten Ortscheit befestigt, der dann wiederum an den Wagen befestigt wird. Die Spielwaage hat sich besonders in der Landwirtschaft bewährt. Hier wird ein sogenannter Waagbalken eingespannt, an dem alle Stränge befestigt werden. Weitere Klassifizierungsmerkmale sind die Stadtanspannung, die Landanspannung oder die Arbeitsanspannung. Bei der Stadtanspannung wird vor allem das englische Kumtgeschirr mit großen, schweren Pferden vor eben solchen Wagen gewählt, mit meistens eckigen Lampen und Kreuzleinen. Bei diesen Wagen kann zwischen Selbstfahrern (vom Besitzer selbst gefahren) und Kutschfahrern (der Kutscher fährt) unterschieden werden. Die bekanntesten Selbstfahrer sind wohl der Buggy, die Wagonette, der Spider, der Marathonwagen – der sich speziell für den Turniersport eignet – oder der Gig. Den Gig gibt es auch mit Verdeck. Viele kennen den Landauer, den Break oder die Berline als Kutscherwagen. Es gibt auch bei einigen Victoria-Kutschen die Möglichkeit den Bocksitz abzumontieren und aus der dem Kutscherwagen einen Selbstfahrer zu machen. Jede Kutsche braucht aber einen Kutschbock zum Sitzen. Bei den Kutscherwagen kann außerdem zwischen der Sitzanordnung der Fahrgäste unterschieden werden. Diese können entweder Dos-a-Dos (Rücken an Rücken) oder Vis-a-Vis (von Angesicht zu Angesicht) sitzen. Bei der Landanspannung wird mit Brustblattgeschirr gefahren. Meistens mit leichten Pferden und leichten Wagen. Eine besonders bekannte Kutschenvariante ist außerdem der Sulky, der häufig im Rennsport oder Freizeitbereich genutzt wird. Besonders beliebt ist dieser bei Freizeit-Fahrern, die ihr Pony oder ihre Kleinpferde davor spannen. Es gibt natürlich für kleinere Pferde und Ponys auch Ponykutschen. Des Weiteren können Kutschen auch anhand des Verdecks unterschieden werden. Man differenziert zwischen einem Baldachin, einem Klappverdeck (z.B. beim Landauer) oder einem festen Dach, wie bei der Berline. Manche Kutschentypen eignen sich auch für das Fahren im Gelände, andere nur für das Dressurfahren usw. Eine Kutsche kann natürlich schon mal ganz schön Fahrt aufnehmen, darum sind die Bremsen besonders wichtig. Früher hatten die Kutschen noch keine Bremsen, und auch heute gibt es noch welche ohne, bei denen die Pferde selbst die Kutsche über die Aufhalter oder ein Hintergeschirr ausbremsen müssen. Die sogenannten Hemmschuhe (Bremsschuhe) wurden besonders bei längeren Abfahrten verwendet. Die Bergbremse verhindert das Bergabrollen der Kutsche. Scheibenbremsen sind besonders heutzutage in den moderneren Kutschen üblich. Diese werden meistens über eine Fußbremse betätigt. Es gibt aber auch andere Bremshebel-Arten, wie die Zugbremse, die der Handbremse ähnelt, die Druckbremse (eine Handbremse, die nach vorne gedrückt wird), die Spindelbremse zum Kurbeln oder die Handradbremse. Die Kutschen sind außerdem unterschiedlich gefedert, auch hier schreitet die Technik stetig voran. Bei den ersten Kutschen dienten einfache Lederriemen auf vier Pfosten als Aufhängung für den Wagenkasten. Die Federung hat natürlich hauptsächlich den Zweck, den Fahrkomfort für die Passagiere zu erhöhen, sie dient aber außerdem dazu, das Ziehen für die Pferde zu erleichtern. Die Pfosten wurden nach und nach durch Blattfedern und letztendlich durch Federpakete ersetzt. Diese sind typischerweise in S- oder in C-Form. Ein weiteres wichtiges Merkmal, das auch bei der Wahl der Kutsche beachtet werden muss, ist die Spurbreite. Sie wird flach am Boden zwischen den beiden äußeren Rändern der hinteren Räder gemessen. Auch für Kutschen gibt es einiges an Zubehör. Das wichtigste sind wohl die Geschirre, die Zügel, die Peitsche und die Kleidung des Kutschers, die oft noch ganz traditionell ausfällt. Mittlerweile gibt es für Kutschen auch nicht nur Räder, sondern richtige Reifen mit Profil, die besonders gut für Fahrten im Gelände, auf unebenem Boden ausgelegt sind.
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