Sina und Rosi

Da ich endlich ein eigenes Pferd haben wollte, habe ich mir Anfang 2014 eine junge Stute gekauft. Ein Ausgebildetes Pferd mit entsprechendem Potential den entfernten Traum von einer M Schleife in der Dressur war schlicht und einfach nicht zu bezahlen. Da meine Mutter und Ich bereits einen 15J Wallach hatten und ich einen Stall mit Trainer in Aussicht hatte, dachte ich sollten sich keine Probleme ergeben. Da bei einem Älteren Pferd viele Dinge selbstverständlich sind, achtete ich erst mal nur darauf, dass die Stute bereits auf Turnieren platziert war und gute GGA hatte. Nach einem Kurzurlaub bei meiner Familie im Harz und nachdem der endgültige Umzug nach Hannover folgte musste ich jedoch schnell feststellen, dass ich viele Dinge nicht bedacht hatte. Es entstanden zunehmend Situationen in denen ich überfordert war und mein reiterliches Können nicht mehr ausreichte. Auch kamen wir mit dem Trainer nicht mehr weiter, dabei klappte es mit diesem und meinem Wallach damals deutlich besser. Ich war mehr und mehr verwirrt, da ich von allen Meinungen, Hilfeangebote und Tipps bekam und nicht mehr wusste was ich machen sollte. Oft saß ich im Stall und habe einfach nur noch geweint, da meine Pläne sich schlicht und einfach nicht umsetzen ließen. Nach dem Rosi bei uns richtig angekommen war, bemerkten wir, dass sie nun richtig entspannen konnte und die ersten Rückenprobleme traten auf. In dieser Zeit war der Ostheopath bei uns Dauerthema und es vergingen unzählige Tage mit Longe, Bodenarbeit und der Doppellonge. Auch mit den Sattlern hatten wir nicht das Beste Glück, welches sich natürlich nicht gerade förderlich auf die bestehenden Kreuzdarmbeingelenksprobleme auswirkten. Reiterlich gesehen stellte sich in Hannover das größte Problem heraus. Bei uns im Harz waren wir oft alleine in der Halle und die Stute ließ sich sehr gut reiten. In Hannover hatten wir eine 80er Halle, wovon sich wegen dem Unterricht 40 Einsteller 40Meter teilten. Rosi hatte Panische Angst vor anderen Pferden, das Reiten wurde zum Spießroutenlauf, da uns immer wieder wer entgegen kam und nicht jeder Einsteller rücksichtsvoll war und ich immer mehr Angst bekam. An dieses Problem hatte ich nun gar nicht gedacht, ich hatte nur im Blick, dass das Pferd durch das Viereck geht. Als ich im Mai auf ein Turnier fuhr bestätigte sich dieses Problem auch dort. Nachdem es reiterlich ein Auf-und Ab war, im Juni ein weiteres negatives Ereignis passierte, ich teilweise die Stute nicht mal mehr angaloppieren konnte, sah ich im Oktober 2014 ein, dass es so nicht mehr weiter gehen konnte und wir einfach nicht zusammen passten. Irgendwo hatte ich vorher diesen Gedanken schon immer doch ich habe ihn verdrängt. So schrieb ich nach meiner Arbeit den ersten Entwurf von Rosis Verkaufsanzeige bei ehorses. Dabei weinte ich die ganze Zeit, ich hatte trotz aller Probleme Rosi wirklich liebgewonnen und wir waren doch irgendwie zusammen gewachsen. Nach dem die Anzeige 24h Online war hatte ich bereits 5 Anfragen. Auf Anfragen wo nur stand, was das Pferd kostete, hatte ich nicht geantwortet, so was fand ich daneben. Rosi sollte an einen guten Familiären Platz gehen, ich wusste, dass sie nicht der Typ für einen Verkaufsstall war. Oft blieb es jedoch nur bei dem EMail Kontakt, auch ein Telefonat war mal dabei. Insgesamt sahen die Stute 5 Leute an. Zwischenzeitlich brachte ich die Stute im Oktober 2014 wieder in den Harz und eine Bekannte kümmerte sich um sie, am Wochenende fuhr ich runter. Als dies sich jedoch auch nicht als die beste Idee darstellte, ließ ich Rosi von unserer Reitlehrerin reiten und wir kamen wieder besser klar. Ich nahm das Inserat aus dem Netz, sollte ich Rosi doch behalten?? Sie hatte ja Potential und es klappte ja nun besser. Jedoch sah ich es realistisch, dass ich irgendwann wieder nach Hannover muss und ein Pferd 120km entfernt stehen zu haben ist keine Lösung. Auch würde ich alleine diesen Weg nicht weiter gehen können, hatte ich doch gerad Urlaub und konnte so jeden 2 Tag Unterricht nehmen. So stellte ich Rosi mit aktuellen Fotos also wieder ein. Nach mehreren Interessenten aus Hamburg, Holzminden kamen im Juni 2015 Leute aus der Nähe von Minden. Das Mädchen schrieb mich an, dass sie und der Bekannte ein Pferd suchten. Es wurde ein Probetermin vereinbart und sie kamen. Mutter und Tochter ritten- ich hätte nicht gedacht, dass sie sie nehmen, war ich Rosi doch an dem Tag auf einem Ersatzsattel vorgeritten und ich fand es sah nicht gerade toll aus. Dass die Mutter bereits langjährige Jungpferdeerfahrung hatte merkte man, sie kamen gut zurecht und wollten mit dem Dressurpferd auch mal auf den Springplatz. Auch hier war meine Stute cool. Ich wusste zu dem Zeitpunkt immer noch nicht recht, ob ich Rosi nun abgeben mag. Einige Tage später erhielt bei whatsApp die Entscheidung, dass Ihnen Rosi gut gefiel, die Röntgenbilder sie jedoch etwas skeptisch machen. Bei einer AKU wurde dies jedoch geklärt, ich erinnerte mich nochmal an meine Verantwortung für Rosi und Rosi zog nach Minden. Zwischen dem ersten Probereiten und dem Umzug vergingen gerade mal 1 Woche. In dieser Woche erlebte ich eine Achterbahn der Gefühle. Ich lud Rosi ein letztes Mal ab vor einem Wohnhaus, führte sie durch einen tollen Garten und sollte sie zu anderen Pferden auf die Weide lassen. Gleich mit den anderen zusammen? Ich war skeptisch, was wird passieren? Meine Stute schaute aufgeregt, ich sah zu ihr hoch und klopfte sie ein letztes Mal am Hals. Die Maus lief gleich zu den anderen und es wurde sich beguckt. Nachdem das Vertragliche geregelt war, nahm ich meine Eltern und ging noch einmal zu Rosi und verabschiedete mich, auf einmal drehte sich Rosi um und wandte sich von mir ab um weiter zu grasen. Das war für mich das Zeichen, dass es nun gut war. So als wollte sie sagen: ist ok, mach es gut. Im Oktober 2015 besuchte ich Rosi wieder, es ging ihr gut und alle waren froh, dass sie sie gefunden hatten. Rosi interessierte sich für mich, man merkte aber, dass sie nun der neuen Besitzerin gehört. Auch deren kleine Tochter freut sich jeden Tag mit ihr. Ich weiß, es war die richtige Entscheidung und es geht ihr gut! Solche tollen Käufer habe ich durch ehorses gefunden, danke!!

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Sina und Rosi

Da ich endlich ein eigenes Pferd haben wollte, habe ich mir Anfang 2014 eine junge Stute gekauft. Ein Ausgebildetes Pferd mit entsprechendem Potential den entfernten Traum von einer M Schleife in der Dressur war schlicht und einfach nicht zu bezahlen. Da meine Mutter und Ich bereits einen 15J Wallach hatten und ich einen Stall mit Trainer in Aussicht hatte, dachte ich sollten sich keine Probleme ergeben. Da bei einem Älteren Pferd viele Dinge selbstverständlich sind, achtete ich erst mal nur darauf, dass die Stute bereits auf Turnieren platziert war und gute GGA hatte. Nach einem Kurzurlaub bei meiner Familie im Harz und nachdem der endgültige Umzug nach Hannover folgte musste ich jedoch schnell feststellen, dass ich viele Dinge nicht bedacht hatte. Es entstanden zunehmend Situationen in denen ich überfordert war und mein reiterliches Können nicht mehr ausreichte. Auch kamen wir mit dem Trainer nicht mehr weiter, dabei klappte es mit diesem und meinem Wallach damals deutlich besser. Ich war mehr und mehr verwirrt, da ich von allen Meinungen, Hilfeangebote und Tipps bekam und nicht mehr wusste was ich machen sollte. Oft saß ich im Stall und habe einfach nur noch geweint, da meine Pläne sich schlicht und einfach nicht umsetzen ließen. Nach dem Rosi bei uns richtig angekommen war, bemerkten wir, dass sie nun richtig entspannen konnte und die ersten Rückenprobleme traten auf. In dieser Zeit war der Ostheopath bei uns Dauerthema und es vergingen unzählige Tage mit Longe, Bodenarbeit und der Doppellonge. Auch mit den Sattlern hatten wir nicht das Beste Glück, welches sich natürlich nicht gerade förderlich auf die bestehenden Kreuzdarmbeingelenksprobleme auswirkten. Reiterlich gesehen stellte sich in Hannover das größte Problem heraus. Bei uns im Harz waren wir oft alleine in der Halle und die Stute ließ sich sehr gut reiten. In Hannover hatten wir eine 80er Halle, wovon sich wegen dem Unterricht 40 Einsteller 40Meter teilten. Rosi hatte Panische Angst vor anderen Pferden, das Reiten wurde zum Spießroutenlauf, da uns immer wieder wer entgegen kam und nicht jeder Einsteller rücksichtsvoll war und ich immer mehr Angst bekam. An dieses Problem hatte ich nun gar nicht gedacht, ich hatte nur im Blick, dass das Pferd durch das Viereck geht. Als ich im Mai auf ein Turnier fuhr bestätigte sich dieses Problem auch dort. Nachdem es reiterlich ein Auf-und Ab war, im Juni ein weiteres negatives Ereignis passierte, ich teilweise die Stute nicht mal mehr angaloppieren konnte, sah ich im Oktober 2014 ein, dass es so nicht mehr weiter gehen konnte und wir einfach nicht zusammen passten. Irgendwo hatte ich vorher diesen Gedanken schon immer doch ich habe ihn verdrängt. So schrieb ich nach meiner Arbeit den ersten Entwurf von Rosis Verkaufsanzeige bei ehorses. Dabei weinte ich die ganze Zeit, ich hatte trotz aller Probleme Rosi wirklich liebgewonnen und wir waren doch irgendwie zusammen gewachsen. Nach dem die Anzeige 24h Online war hatte ich bereits 5 Anfragen. Auf Anfragen wo nur stand, was das Pferd kostete, hatte ich nicht geantwortet, so was fand ich daneben. Rosi sollte an einen guten Familiären Platz gehen, ich wusste, dass sie nicht der Typ für einen Verkaufsstall war. Oft blieb es jedoch nur bei dem EMail Kontakt, auch ein Telefonat war mal dabei. Insgesamt sahen die Stute 5 Leute an. Zwischenzeitlich brachte ich die Stute im Oktober 2014 wieder in den Harz und eine Bekannte kümmerte sich um sie, am Wochenende fuhr ich runter. Als dies sich jedoch auch nicht als die beste Idee darstellte, ließ ich Rosi von unserer Reitlehrerin reiten und wir kamen wieder besser klar. Ich nahm das Inserat aus dem Netz, sollte ich Rosi doch behalten?? Sie hatte ja Potential und es klappte ja nun besser. Jedoch sah ich es realistisch, dass ich irgendwann wieder nach Hannover muss und ein Pferd 120km entfernt stehen zu haben ist keine Lösung. Auch würde ich alleine diesen Weg nicht weiter gehen können, hatte ich doch gerad Urlaub und konnte so jeden 2 Tag Unterricht nehmen. So stellte ich Rosi mit aktuellen Fotos also wieder ein. Nach mehreren Interessenten aus Hamburg, Holzminden kamen im Juni 2015 Leute aus der Nähe von Minden. Das Mädchen schrieb mich an, dass sie und der Bekannte ein Pferd suchten. Es wurde ein Probetermin vereinbart und sie kamen. Mutter und Tochter ritten- ich hätte nicht gedacht, dass sie sie nehmen, war ich Rosi doch an dem Tag auf einem Ersatzsattel vorgeritten und ich fand es sah nicht gerade toll aus. Dass die Mutter bereits langjährige Jungpferdeerfahrung hatte merkte man, sie kamen gut zurecht und wollten mit dem Dressurpferd auch mal auf den Springplatz. Auch hier war meine Stute cool. Ich wusste zu dem Zeitpunkt immer noch nicht recht, ob ich Rosi nun abgeben mag. Einige Tage später erhielt bei whatsApp die Entscheidung, dass Ihnen Rosi gut gefiel, die Röntgenbilder sie jedoch etwas skeptisch machen. Bei einer AKU wurde dies jedoch geklärt, ich erinnerte mich nochmal an meine Verantwortung für Rosi und Rosi zog nach Minden. Zwischen dem ersten Probereiten und dem Umzug vergingen gerade mal 1 Woche. In dieser Woche erlebte ich eine Achterbahn der Gefühle. Ich lud Rosi ein letztes Mal ab vor einem Wohnhaus, führte sie durch einen tollen Garten und sollte sie zu anderen Pferden auf die Weide lassen. Gleich mit den anderen zusammen? Ich war skeptisch, was wird passieren? Meine Stute schaute aufgeregt, ich sah zu ihr hoch und klopfte sie ein letztes Mal am Hals. Die Maus lief gleich zu den anderen und es wurde sich beguckt. Nachdem das Vertragliche geregelt war, nahm ich meine Eltern und ging noch einmal zu Rosi und verabschiedete mich, auf einmal drehte sich Rosi um und wandte sich von mir ab um weiter zu grasen. Das war für mich das Zeichen, dass es nun gut war. So als wollte sie sagen: ist ok, mach es gut. Im Oktober 2015 besuchte ich Rosi wieder, es ging ihr gut und alle waren froh, dass sie sie gefunden hatten. Rosi interessierte sich für mich, man merkte aber, dass sie nun der neuen Besitzerin gehört. Auch deren kleine Tochter freut sich jeden Tag mit ihr. Ich weiß, es war die richtige Entscheidung und es geht ihr gut! Solche tollen Käufer habe ich durch ehorses gefunden, danke!!

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