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Deckhengste - Tigerschecke

Tigerschecken sind durch ihre auffällige ungleichmäßige Musterung meist gut zu erkennen und relativ einfach zu identifizieren. Eine eher gepunktete Zeichnung ist eines der deutlichsten Merkmale. Im Laufe des Pferdelebens kann sich diese ausgefallene Zeichnung jedoch verändern. Nicht nur das Fell ist durch Musterung geprägt, sondern auch die Hufe sind oftmals mehrfarbig gestreift und die Haut ist teilweise gesprenkelt. An den Nüstern ist die Fleckung besonders offensichtlich zu erkennen. Das Fell kann weiß, schwarz und rötliches Farbbild enthalten. Stuten sind im Vergleich weniger farbenfroh als Hengste bzw. Wallache. Mähne und Schweif fallen meistens nicht besonders üppig aus. Normalerweise umschließen die Augenlider den Augapfel des Pferdes soweit, dass lediglich die Iris zu sehen ist. Bei Pferden dieser Art hingegen ist meist die weiße Umrandung des Auges, trotz normal geöffnetem Zustand, zu sehen.

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Knabstrupper, Hengst, 7 Jahre, 165 cm, Tigerschecke CARLSSON VOM DACH
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Knabstrupper, Hengst, 7 Jahre, 165 cm, Tigerschecke CARLSSON VOM DACH
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Besonderheiten von Tigerschecken

Komplett weiß geborene Pferde durchlaufen üblicherweise keinen Farbwechsel – Volltiger- oder Schabrakentiger hingehen können sich in ihrer Musterung durchaus stark verändern. Für gewöhnlich wird das Fell mit den Jahren wesentlich heller, wobei die Tupfen bzw. Punkte nicht zwingend ausbleichen. Die knochigen Körperstellen bleiben dann überwiegend dunkler. Vor allem entlang der Beine bleibt die Aufhellung zurück. Mähne und Schweif können sowohl dunkel, hell oder aber auch rötlich ausfallen und sogar mehrfarbig wachsen. Im Gegenzug dazu finden sich in der Minderheit unter den Tigerschecken auch sogenannte „Schneeflocken“. Darunter versteht man ein dunkles Fell mit weißen Tupfen. Mähne und Schweif sind hier in der Regel auch dunkel. In der freien Wildbahn setzte sich die spezielle Färbung wegen ihrer Auffälligkeit eher weniger durch, sodass diese Fellfarben durch gezielte Zucht entstanden ist. Grundsätzlich erkranken Tigerschecken leider verhältnismäßig häufig an Augenkrankheiten, die das Sehvermögen beeinträchtigen können. Da sie optisch besonders auffallend mit hohem Wiedererkennungswert sind, ist die Nachfrage bei Liebhabern jedoch groß.

Tigerschecke – bei diesen Rassen tauchen sie oft auf

Häufig verbreitet ist die Fellfarbe bei den Rassen Appaloosa, Ara-Appaloosa, British Spotted Horse, Colorado Ranger Horse, Knabstrupper, Noriker, Pony of the Americas, Deutsches Part-Bred-Shetlandpony, Tiger Horse und Walkaloosa. Das Stockmaß der sehr unterschiedlichen Rassen reicht hier von 90 cm bis hin zu 160 cm. Geritten werden diese Pferde sowohl in der Westernreitweise, als auch im englischen oder barocken Reitstil.

Bekannte Tigerschecken

Als nennenswerten Knabstrupper ist „Adonis af Asgard“ bekannt, dessen erfolgreichen Nachkommen weltweit verbreitet sind. Der 1970 geborene „Wantsley Iago“ führt eine erfolgreiche Zuchtgeneration von British Spotted Horses an und gibt sein einzigartiges Aussehen seit jeher weiter. Die wohl bekannteste Rasse vor allem in den USA ist vermutlich der Appaloosa. Ein besonders erfolgreicher Deckhengst für Appaloosas ist „Rustys Lil Nugget“, der sich im Westernsport einen großen Namen gemacht hat. Seine Gene vererbt der namhafte Hengst seit Jahren in überaus erfolgreiche Nachzuchten „High Sign Nugget“, „High Sign“, „High Time“ und viele weitere nachfolgende Generationen. In berühmten Filmaufnahmen verschiedenster Westernszenen und Indianerverfilmungen sind häufig mehrfarbige Pferdestars zu sehen, darunter sind viele Tigerschecken zu entdecken. Überhaupt wird die spezielle Optik häufig als „Indianerpferd“ beschrieben. Unter den fiktiven Berühmtheiten finden sich z.B. „Jolly Jumper“ von Lucky Luke und „Kleiner Onkel“ von Pipi Langstrumpf, der vermutlich das bekannteste Bild eines Tigerschecken hinterlässt.

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