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Hufgelenksentzündung beim Pferd

von Michelle Breitenfeld

Eine Hufgelenksentzündung ist eine häufig auftretende Krankheit bei Pferden. Sie muss ärztlich behandelt werden, sonst droht das Pferd zu lahmen und muss gegebenenfalls später bei unheilbaren chronischen Beschwerden notgeschlachtet werden. Was Du tun kannst, um Deinem Pferd zu helfen, liest Du bei uns.

Hufgelenksentzündung

Eine Hufgelenksentzündung tritt auf wenn sich das Pferd äusserlich verletzt. Meist passiert das auf der Koppel oder in der Box. Es handelt sich wahrscheinlich um eine starke Prellung oder die Folgen eines Trittes. Meist ist der Reiter nicht dabei, wenn sich das Pferd verletzt. Eine Entzündung, die länger als 14 Tage beim Pferd auftritt, wird als chronische Erkrankung angesehen. Die Entzündung ist äußerlich feststellbar durch aufgeschwollene/gebogene/aufgeblähte Haut und kann sich heiß anfühlen. Das Pferd ist nicht mehr in der Lage einen Reiter oder Gepäck zu tragen, da der Druck auf den Huf unerträglich ist. Das Pferd tritt auch nicht mehr auf, ein weiteres deutliches Zeichen.

Der Tierarzt kann helfen

Hat das Tier starke Schmerzen, sollte sofort ein Tierarzt gerufen werden. Als Sofortbehandlung kann der Tierarzt meist eine schmerzstillende Spritze dem Pferd verabreichen. Das Schmerzmittel kann einem Pferd nur für kurze Zeit helfen. Es wird sich zwar wieder normal verhalten, doch sollte die Entzündung sich nicht von selbst entfernen, so wird das Pferd wieder dieselben Symptome der Hufgelenksenzündung zeigen. Tierärzte empfehlen bei Hufgelenksentzündung den entsprechenden Bereich über längere Zeit ohne Unterbrechung mit Eis zu kühlen, das heißt den Bereich mit Eistüten, ans Bein gebunden, komplett zu umschließen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass Pferd in einen huftiefen Bach zu stellen und dort über längere Zeit stehen zu lassen. Außerdem sollte der entzündete Hufbereich mit Percutin-(Tonerde-)Paste eingeschmiert werden. Wenn das Pferd wieder weniger Schmerzen zeigt und generell anfängt mehr zu laufen, sollte man es einige Meter reiten und beobachten wie es sich verhält. Man sollte jedoch aufpassen, das Pferd könnte den Reiter bei verfrühter Überprüfung aufgrund auftretender Schmerzen runter schmeißen beziehungsweise. umkippen, letzteres kann das Pferd noch mehr schädigen.

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