Wer je eine Kür geritten ist, kennt das Problem: Welche Musik soll man nur nehmen. Was passt zum Takt der Pferde – und zu den Richtern? ehorses zeigt Dir 7 Küren, die bereits überzeugt haben
Es ist eine Kunst für sich – die richtige Kür-Musik finden. Schließlich brauchen Schritt, Trab und Galopp jeweils den passenden Takt. Kein Wunder also, dass fast jeder einen ganz eigenen Song-Mix hat, zu dem er oder sie reitet. Und oftmals wurde die Musik extra für den Auftritt im Dressurviereck komponiert.
Doch natürlich greifen auch die Dressur-Profis gerne zu bekannten Liedern. Aber welche Songs sind wirklich geeignet? ehorses hat sich einmal umgehört – und diese sieben Ideen für Dich gefunden:
Kür 1: „Game of Thrones“
Erst war es ein Buch, dann ein TV-Streaming-Hit, schließlich eroberte „Game of Thrones“ auch den Broadway – als Musical. Und in der Musik steckt noch mehr: Sie ist auch als Kür-Begleitung ideal. Das erkannte Dr. Angelika Trabert (54) und zeigte 2019 mit Sally was in den Klängen steckt.
Kür 2: „Pomp and Circumstances“
Warum wechseln, wenn die Kür-Musik perfekt ist? Das ist das Motto von Isabell Werth (53) Schon seit 25 Jahren reitet sie immer wieder mal zu dem Klängen von „Pomp und Circumstances“ sowie „Bohemian Rhapsody“. Und bewies in diesem Jahr, dass die Musik kein bisschen angestaubt ist: Mit dem Hengst Quantaz holte sie damit im Juni Gold bei den Deutschen Meisterschaften, zum 17. Mal in ihrer Reiter-Karriere. Ob sie es noch einmal mit der Kür-Musik versuchen wird? Ganz sicher, denn: „Es gibt Küren, die kann ich nicht mehr hören – aber diese hier liebe ich noch immer“, sagt sie.
Kür 3: „The Show Must Go On“
Na klar – bei den besten Kür-Musiken darf diese Band nicht fehlen: Queen mit „The Show Must Go on“. Und zu welchem Pferd passt der Song? Richtig – zu Showtime. Bei diesem perfekten Musik-Pferd-Match plus Reiterin Dorothee Schneider (53) waren die Richter begeistert – und kürten das Duo zum Sieger der Deutschen Meisterschaft 2016 in Balve.
Kür 4: „Der König der Löwen“
Als Musical-Fan outete sich die britisch-schweizerische Reiterin Laura Tomlison 2012 bei den Olympischen Spielen. Mit ihrem Pferd Mistral Hojris tanzte die 37-Jährige zu einem Medley der Songs von „Der König der Löwen“ durchs Dressurviereck. Und das kam an: Für die beiden gab es die Bronzemedaille im Einzel – und Gold mit der Mannschaft.
Kür 5: „La-La-Land“
Dass Film-Musik perfekt ins Dressurviereck passt, bewies auch Jessica von Bredow-Werndl. Dabei nahm sie nicht irgendeinen Streifen, sondern den Oscar-prämierten Film „La-La-Land“. Und wer in Hollywood Gold holt, siegt natürlich auch in der Kür. Kein Wunder also, dass sich die 36-Jährige und Dalera zu den ausgezeichneten Klängen immer wieder Medaillen holten – natürlich auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio.
Kür 6: „Perfect“
Der Song ist eine Liebeserklärung an seine Partnerin – und wurde für den Sänger Ed Sheeran zum Riesen-Hit: Weltweit bekam er dafür 67-mal Platin, über 20 Millionen Mal verkaufte sich der Song. Und ist damit die perfekte musikalische Grundlage für einen glänzenden Auftritt – das beweist der spanische Dressurreiter Severo Jurado Lopez (33) mit Fiontini.
Nummer 7: „Hulapalu“-Stimmungs-Mix
Das macht nur Ingrid Klimke: Zum Einritt erklingen chorale Klänge, doch kaum beginnt die Kür, ertönt der Hütten-Hit „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Das Ergebnis: Das Publikum klatscht von der ersten Sekunde mit und feiert den Ritt ausgelassen – Party-Stimmung am Dressurviereck. Und auch die 54-Jährige hat sichtlich Spaß an dieser ganz besonderen Vorstellung.











