Für die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour läuft es aktuell im Dressurreiten beim „Concours Hippique International Officiel“ (CHIO) in Aachen phänomenal. Mit dem Westfalen Bohemian gewann sie am Mittwoch den „HAVENS Pferdefutter Preis“ und am Donnerstag mit Vamos Amigos den „Preis der Familie Tesch“, welcher gleichzeitig auch Wertungsprüfung für den „Lambertz Nationenpreis“ ist. Anlässlich des heutigen „Grand Prix Spécials“, der aktuell noch nicht entschieden ist, hat unsere Expertin Harriet Jensen die Reiterin einmal genauer unter die Lupe genommen.
Bereits ihre Ponyzeit war hoch erfolgreich: Schon damals ritt die heutige Olympionikin Europameisterschaften, woran sie auch in ihrer Junioren- und Junge-Reiter-Zeit anknüpfen konnte. 2016 folgten dann die ersten Olympischen Spiele in Rio De Janeiro, wo sie mit Atterupgaards Cassidy den 13. Platz in der Einzelwertung und den sechsten in der Mannschaftswertung ergatterte. 2021 war sie dann wieder mit am Start – bei den Olympischen Spiele in Tokyo, wo sie mit Bohemian sowohl in der Einzel-, als auch in der Mannschaftswertung den vierten Platz erreichte.
Laudrup-Dufour schaffte ihren Durchbruch mit Wallach Afterupgaards Cassidy
Den absoluten Durchbruch erritt sie sich mit dem 2003 geborenen Fuchswallach Cassidy. Ihr ehemaliger Trainer Rune Willum war eine Zeit lang sein Reiter. Damals war der Wallach kaum zu bändigen. Siebenjährig stand er im renommierten Dressurstall des weltbekannten Reiters Andreas Helgstrand zum Verkauf bis ihn 2010 Laudrup-Dufours Eltern kauften. Und das trotz aller Proteste von Helgstrand. Dieser bestand nämlich darauf, dass Cassidy kein Juniorenpferd sei. Willum, der zu dem Zeitpunkt noch Laudrup-Dufours Trainer war – insgesamt elf Jahre verbrachten die beiden zusammen auf dem Trainingsplatz – und das Pferd selbst eben auch sehr gut kannte, überredete die Familie Dufour zum Kauf. Danach folgte ein phänomenaler Aufstieg: Laudrup-Dufour feierte zahllose Erfolge bei den Junioren und Jungen Reitern. Die Krönung war schließlich ihre erste Teilnahme an den Olympischen Spielen, damals in Brasilien.
Laudrup-Dufour einmal ganz privat und authentisch
Seit letztem Jahr ist die Dressurreiterin mit der Springreiterin Rasmine Laudrup-Dufour verheiratet. Vor allem auf Social Media teilen die beiden immer wieder süße Einblicke ihres Alltags. Sie unterstützen sich, wann immer sie können. Bei den Turnieren der jeweils anderen sind sie dabei, wann immer es geht. Doch, wenn beispielsweise einer von beiden mal nicht live vor Ort sein kann, wird – wie aktuell auch – vor der Live-Übertragung mitgefiebert.
Bereits seit vielen Jahren hat die Gewinnerin des „Preises der Familie Tesch“ eine enge Verbindung zum Stall von Helgstrand. Der Dressurreiter arbeitet mittlerweile eng mit Laudrup-Dufour zusammen, die gemeinsam mit ihrer Ehefrau Rasmine einen Ausbildungs- und Handelsstall betreibt. Dort bildet sie vielversprechende Pferde für Helgstrand aus. Ihr Standort fungiert als einer der Verkaufsställe des Dänen.
Laudrup-Dufour ist eine der erfolgreichsten Dressurreiterinnen der Welt, die ihre Fans gerne an ihrem Alltag teilhaben lässt. Nach einem Sieg schnappt sie sich auch mal schnell das Handy und erzählt in ihrer Instagram-Story, wie glücklich sie ist. Damit ist sie eine der ersten professionellen Reiterinnen auf Top-Niveau, die Social Media für sich nutzt und dabei unheimlich sympathisch, authentisch und ehrlich rüberkommt. Über ihre Accounts gewährt sie regelmäßig Einblicke in ihr Training. Sie gibt zudem wertvolle Tipps, lässt Fans an ihrem Leben mit Rasmine teilhaben und zeigt ihre Pferde einmal ganz anders – viel persönlicher als es ein Turnierbericht jemals könnte.
ehorses beim CHIO in Aachen
Übrigens: Natürlich ist auch ehorses hautnah beim CHIO in Aachen mit dabei. Harriet Jensen ist vor Ort und hält Dich auf dem Instagram-Kanal und den Insta-Storys von ehorses auf dem Laufenden.











