Mit seiner charmanten, lustigen, ehrlichen und teilweise selbstkritischen Art überzeugt Patrick mittlerweile über 45.000 Menschen auf Instagram. Auf seiner Seite beschäftigt er sich mit seiner privaten Zucht, der Entwicklung seiner Pferde und seinem eigenen Alltag im Dressurviereck, über Hindernissen und im Busch. Neben seinem Dasein als Züchter, Reiter und Content Crestor ist er hauptberuflich Personal Trainer. Doch damit nicht genug: Mittlerweile hat er sich den Traum einer eigenen Reitsport Marke erfüllt. Wir haben mit ihm ein Interview geführt um herauszufinden, wie er das eigentlich alles unter einen Hut bekommt…
Mode macht Dir sichtlich Spaß – wie würdest Du Deinen Stil beschreiben und gibt es für Dich modische No-Gos?
Erstmal muss jeder sich wohlfühlen! Für mich persönlich sind riesige Logos, oder aber unterschiedliche Animalprints, die miteinander kombiniert werden, ein Graus…
Mittlerweile hast Du Dein eigenes Label gegründet – wie war der Weg dahin und wo siehst Du Dein Label in fünf Jahren?
Am Anfang stand – wie so oft – ein Patrick mit ‘ner Schnappsidee! Von der Idee bis zum ersten Probeteile gingen auch fast zwei Jahre ins Land… dann wurde in meinem normalen Job jede Extrastunde angenommen und ich hab geackert, um ein paar Pferdedecken zu bezahlen … einen Knall muss man als Einzelkämpfer da schon haben! Aber die Teile dann an fremden Pferden zu sehen ist einfach Erfüllung! Wenn dann auch noch einige „pingelige“ Reiter die Qualität in den Himmel loben, dann hat „Mann“ nicht soviel falsch gemacht, denke ich. In fünf Jahren möchte ich nach aktuellem Stand weiterhin „nur“ ein bis drei Farben im Jahr herausbringen und das ganze als One-Man-Show betreiben können. Selbst ist der Mini-Pferdemodezar – oder besser Narr.

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Du hast Dir schon prominente Fotomodelle an die Seite geholt. So haben einige Hengste des Landgestüts Celle mit Deinen Outfits für die Kamera posiert. Wie kam es zu der Zusammenarbeit und sind noch weitere Kooperationen in diese Richtung geplant?
Wie immer bin ich da etwas anders als andere und habe einfach mal nachgefragt! Es war so ein geiles Gefühl diese prächtigen Kerle in meinen Outfits zu bewundern und ich denke, dass es nicht der letzte Deckhengst war, der für PQuestrian Couture Model stand.
Du fällst vor auf Social Media vor allem mit Deiner herzlichen, lustigen Art auf und gehst Deinen eigenen Weg – was ist Deine „Gute-Laune-Formel“?
Auch ich habe Tage, an denen ich down bin… aber oft hole ich mich durch die Pferde und gern auch mal eine laute Tanzplaylist im Stall selbst wieder daraus.

Foto: Pics4Emotions Photography
Du bist Reiter, Züchter, Personal Trainer, Content Creator und hast wie gesagt Dein eigenes Label. Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus und hast Du Organisationstipps, die Du mit uns teilen kannst?
Prinzipiell gilt für mich: ich brauche Stress, um produktiv zu sein! An freien Tagen bekomme ich auch im Stall nicht viel auf die Kette. Ein normaler Tag sieht wie folgt aus:
- 5:30 Uhr – Aufstehen
- 6:00 Uhr – Pferde füttern
- 6:30 – 8:45 Uhr – Die ersten Klienten zum Frühsport
- Danach bis ca. 13/14:00 Uhr – Stallarbeit und Reiten
- Ab 14:30 – 18:30 oder auch mal bis 21 Uhr – Weitere Einzeltrainings und Kurse
- Danach nochmal zu den Pferden und gegen 22 Uhr ins Bett fallen
Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was wären sie?
Gesundheit meiner Pferde, besser reiten zu können und die Gesundheit meiner Liebsten!

Foto: Pics4Emotions Photography
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