Nach Spannung bis zur letzten Minute holt das deutsche Dressurteam bei der Europameisterschaft in Crozet die 26. Mannschafts-Goldmedaille – angeführt von Isabell Werth fehlerfrei im Schlussritt
Spannung bis zur letzten Reiterin
Bei den 32. Dressur-Europameisterschaften im französischen Crozet (26. bis 31. August 2025) lieferte sich das deutsche Team ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der britischen und dänischen Konkurrenz. Erst der letzte Ritt von Isabell Werth brachte die Entscheidung: Mit 79,225 Prozent lieferte sie nicht nur einen fehlerfreien Grand Prix, sondern sicherte Deutschland auch die 26. Mannschafts-Goldmedaille bei einer EM.
Teamaufstellung mit erfahrenen Kräften
Für Deutschland ritten Katharina Hemmer mit Denoix PCH, Ingrid Klimke mit Vayron NRW, Frederic Wandres mit Bluetooth OLD sowie Isabell Werth mit Wendy de Fontaine. Die Startreihenfolge begann mit Klimke und Hemmer, gefolgt von Wandres. Werth übernahm als erfahrenste Reiterin die Rolle der Schlussreiterin.
Wechselbad der Gefühle im Grand Prix
Schon der erste Tag bot Höhen und Tiefen: Während Hemmer mit starken 75,699 Prozent überzeugte, lief es bei Klimke mit 69,348 Prozent noch nicht rund. Wandres brachte am zweiten Tag solide 74,721 Prozent. Großbritannien lag zu diesem Zeitpunkt mit Charlotte Fry und Glamourdale in Schlagdistanz. Doch Werths souveräner Auftritt gab den Ausschlag – Deutschland siegte mit 229,644 Punkten vor Großbritannien (226,785) und Dänemark (223,385).
Mission Gold erfüllt – Blick nach vorn
Bundestrainerin Monica Theodorescu hatte Gold als klares Ziel formuliert – und das Team lieferte. Besonders die Harmonie zwischen Werth und ihrer Stute Wendy wurde gelobt: „Wendy war ohne Fehler mit ganz vielen Stärken“, so Werth. Der Fokus richtet sich nun auf die Einzelwertungen: Am 29. August steht der Grand Prix Special an, gefolgt vom Highlight, der Grand Prix Kür, am 31. August.
Quelle: pferd-aktuell.de