Der australische Grand-Prix-Reiter Warwick McLean war auf dem Weg zum prestigeträchtigen Turnier Pferd International in München, als sein Transporter in eine Massenkarambolage verwickelt wurde. Trotz des heftigen Aufpralls kamen der Dressurausbilder und sein Top-Pferd mit dem Schrecken davon.
Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.
Kettenreaktion auf der Autobahn
Die Reise zum Turnierhighlight in München-Riem nahm für das Team von Warwick McLean ein abruptes Ende auf der bayrischen A3 bei Schlüsselfeld. In einen schweren Auffahrunfall waren insgesamt fünf LKWs involviert. Während die Fahrzeuge vor dem Transporter der McLeans rechtzeitig bremsen konnten, prallte ein nachfolgender Lastwagen mit voller Wucht in das Heck des Pferdeanhängers. Die Autobahn musste aufgrund der Bergungsarbeiten für längere Zeit komplett gesperrt werden.
Glück im Unglück für Le Special
Besonders kritisch war die Situation für den zehnjährigen KWPN Hengst Le Special. Der Sohn des Grey Flanell, der erst kürzlich in Hagen ein beeindruckendes Grand-Prix-Debüt feierte, befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralls im Fahrzeug. Wie durch ein Wunder blieb der Hengst nahezu unverletzt und kam mit einer kleinen Fleischwunde an der Leiste davon, die mit wenigen Stichen genäht werden musste. Experten vermuten, dass die geringe Belegung des Transporters Schlimmeres verhindert hat.
Der Experte für die Großen
Warwick McLean ist in der Dressurszene kein Unbekannter. Der Australier, der in Tönisvorst lebt, ist nicht nur selbst im internationalen Grand-Prix-Sport erfolgreich, sondern gilt auch als renommierter Experte für Bodenarbeit und Pferdeverhalten. So unterstützt er unter anderem Weltstar Jessica von Bredow-Werndl bei der Basisausbildung ihrer Pferde. Umso größer war die Bestürzung in der Reiterwelt nach den ersten Unfallmeldungen.
Entwarnung für das Ehepaar McLean
Nicht nur das Pferd, sondern auch Warwick McLean und seine Frau Carolina überstanden den heftigen Zusammenstoß ohne nennenswerte Blessuren. Auch die Fahrer der anderen beteiligten LKWs blieben weitestgehend unverletzt. Obwohl der Sachschaden am Transporter erheblich ist und der Start in München abgesagt werden musste, steht die Erleichterung über den glimpflichen Ausgang für Mensch und Tier im Vordergrund.
Quelle: www.hooforia.de











