Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.
Hintergründe zum Unfallhergang
Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der viel befahrenen Rundstrecke des berühmten Central Parks in New York City ein folgenschweres Unglück. Nach Angaben der örtlichen Polizei war eine vierköpfige Familie aus Indien in einer der traditionellen Pferdekutschen unterwegs, als das Pferd plötzlich unkontrolliert losgaloppierte. Aufnahmen zeigen, wie der Wagen in einer Kurve ins Schwanken geriet, eine andere Kutsche streifte und schließlich umkippte. Dabei wurde ein 18-jähriger Mitfahrer so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später in einer Klinik verstarb.
Untersuchungen zur Unfallursache laufen
Ersten Erkenntnissen der zuständigen Gewerkschaft Transport Workers Union Local 100 zufolge soll der Kutscher kurzzeitig vom Wagen abgestiegen sein, um ein Foto von den Touristen zu machen. In diesem Moment riss sich das Tier los. Das Pferd, das erst seit sechs Wochen im Park im Einsatz war, blieb nach ersten Meldungen unverletzt, wird jedoch aus dem Dienst genommen. Gegen den Kutscher wurde eine Suspendierung ausgesprochen, während eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet wurde.
Anhaltende Kritik an den Traditionsfahrten
Die Pferdekutschen im Central Park gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen der Metropole, stehen jedoch seit Jahren in der Kritik von Tierschützern und Sicherheitsbeauftragten. Gegner der Fahrten betonen immer wieder die Risiken für Mensch und Tier im dichten Stadtverkehr. Erst in der vergangenen Woche gab es einen weiteren traurigen Vorfall im Park, als ein Kutschpferd nach dem Verzehr einer Giftpflanze verstarb. Der aktuelle tödliche Unfall verleiht den Forderungen nach einem Verbot der Traditionsfahrten nun neue Brisanz.
Das gesamte Team von ehorses drückt den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefstes Mitgefühl und herzliches Beileid aus.
Quelle: www.spiegel.de











