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Trense richtig verschnallen: Schritt-für-Schritt-Anleitung!

von Michelle Breitenfeld
Veröffentlicht: Letztes Update am

Warum ist es so wichtig, die Trense richtig zu verschnallen?

Eine gut sitzende Trense ist die Grundlage für das Wohlbefinden deines Pferdes und eine feine Kommunikation beim Reiten. Ist sie zu eng verschnallt, entsteht Druck auf Maulwinkel und Nasenrücken. Im schlimmsten Fall bilden sich Druckstellen oder sogar Verletzungen. Ist sie dagegen zu locker, klappert das Gebiss im Maul und irritiert dein Pferd.

Liegt das Gebiss optimal, kann dein Pferd entspannt kauen und deine Zügelhilfen kommen klar und verständlich an. Es lohnt sich also, beim Verschnallen genau hinzuschauen.

Trense richtig verschnallen am Pferdekopf

Aus welchen Teilen besteht eine Trense?

Bevor es ans Verschnallen geht, lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Teile und ihre Aufgaben:

  • Stirnriemen: verhindert, dass die Trense nach hinten rutscht.
  • Backenstücke: verbinden Gebiss und Genickstück und bestimmen, wie hoch das Gebiss liegt.
  • Gebiss: überträgt deine Zügelhilfen.
  • Genickstück: trägt das Gewicht der Trense und sollte gut gepolstert sein.
  • Nasenriemen: sorgt für eine ruhige Lage des Gebisses.
  • Kehlriemen: gibt Halt und verhindert, dass die Trense über die Ohren rutscht.
  • Zügel: die Verbindung zwischen deiner Hand und dem Pferdemaul.

Viele Trensen haben zusätzlich einen Sperrriemen, der das Öffnen des Mauls verhindern soll. Dabei ist das Maulöffnen ein natürlicher Reflex deines Pferdes, den es zum Kauen und Lösen braucht.

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Du bist auf der Suche nach einer Trense, die deinem Pferd wirklich passt? Dann möchten wir dir die hochwertigen Trensen von Hillbury ans Herz legen.

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Trensen von Hillbury: Komfort bis ins Detail

Hillbury steht für besondere Qualität und sorgfältige Verarbeitung. Die Trensen werden aus ausgesuchtem, pflanzlich gegerbtem Leder gefertigt, das angenehm weich und flexibel ist. Ein besonderes Plus: Hillbury verzichtet bei seinen Trensen auf den Sperrriemen und lässt deinem Pferd so mehr Freiheit zum Kauen.

Das sind die Vorteile auf einen Blick:

  • Pflanzlich gegerbtes Leder, weich und flexibel
  • Beschläge aus rostfreiem Edelstahl oder massivem Messing
  • Empfindliche Stellen wie Ohren und Nasenrücken mit weichem Elchleder unterfüttert
  • Anatomisch geformtes Genickstück, das den Ohren Bewegungsfreiheit lässt
  • Doppelt genähtes Leder, damit keine raue Lederseite am Pferd anliegt
  • Einzelne Trensenteile in anderen Größen nachbestellbar für eine individuelle Passform
  • Trensen ohne Sperrriemen

Im Sortiment findest du unter anderem Trensen mit englischem Reithalfter, Westerntrensen, Spanische Trensen und gebisslose Zäumungen wie die Barock Hackamore. Mehr zum Thema liest du in unserem Beitrag zur gebisslosen Zäumung. Passend dazu gibt es ein breites Zügelsortiment, zum Beispiel Elchlederzügel mit oder ohne Stege.

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Portugiesische Trense Estrella von Hillbury

Portugiesische Trense Estrella

Zart im Design und mit portugiesischer Verschnallung: Der Backenriemen läuft durch den Nasenriemen und ist verschiebbar, sodass die Jochbeinkante frei bleibt. Das sorgt für eine ruhige Gebisslage. Mit beidseitig verstellbarem Kinnpolster und austauschbarem Nasenriemen.

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Englische Trense Classic Contour von Hillbury

Englische Trense Classic Contour

Anatomische Trense ohne Sperrriemen für eine feine Hilfengebung. Stirn- und Nasenriemen sind fein geschwungen, um Reizungen der Gesichtsnerven zu verringern. Dazu kommen ein anatomisch geschnittenes Genickstück und ein weiches Kinnpolster, das die Kieferäste schont.

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Was solltest du vor dem Verschnallen beachten?

Prüfe vor dem Auftrensen, ob alle Teile sauber und intakt sind und kein Riemen verdreht ist. Öffne die Schnallen und sorge dafür, dass dein Pferd ruhig und entspannt steht.

Das richtige Anlegen des Reithalfters

Das Reithalfter sollte fest sitzen, aber nicht zu eng sein. Der Nasenriemen liegt etwa zwei Fingerbreit unterhalb der vorderen Jochbeinkante. So drückt er weder auf das empfindliche Jochbein noch rutscht er zu weit nach unten auf den weichen Teil der Nase, wo er die Atmung behindern könnte.

Zwischen Nasenriemen und Nase sollten zwei Finger flach übereinander passen. Mach diesen Test am besten auf dem Nasenrücken und nicht an der Seite, denn dort ist meist mehr Spiel. Dein Pferd muss problemlos kauen und abschlucken können. Ein zu fest verschnalltes Reithalfter mag auf den ersten Blick für eine ruhige Anlehnung sorgen, unterdrückt aber in Wahrheit nur, was dein Pferd dir mitteilen möchte. Achte außerdem darauf, dass der Nasenriemen gerade liegt und auf beiden Seiten gleich weit vom Jochbein entfernt ist.

Kontrolle des Gebisses

Das Gebiss sollte leicht an den Maulwinkeln anliegen, ohne Druck auszuüben. Als Orientierung dienen ein bis zwei kleine Falten an den Maulwinkeln. Siehst du gar keine Falte, hängt das Gebiss vermutlich zu tief und kann an die Zähne stoßen. Bilden sich dagegen mehrere deutliche Falten, ist es zu hoch verschnallt und zieht dauerhaft an den Maulwinkeln.

Prüfe außerdem, ob das Gebiss zur Maulbreite deines Pferdes passt. Es sollte auf jeder Seite nur wenige Millimeter überstehen, damit es nicht hin und her rutscht und gleichzeitig die Lefzen nicht einklemmt. Das Gebiss muss sauber sein, darf die Zunge nicht einengen und sollte ruhig im Maul liegen. Beobachte dein Pferd nach dem Auftrensen ein paar Momente: Kaut es entspannt und trägt den Kopf ruhig, sitzt das Gebiss in der Regel gut.

Wie verschnallst du die Trense Schritt für Schritt?

  1. Gebiss einlegen: Das Gebiss liegt leicht an den Maulwinkeln an und bildet ein bis zwei kleine Falten. Es sitzt weder zu hoch noch zu tief.
  2. Backenstücke einstellen: Verschnalle beide Seiten gleichmäßig, damit das Gebiss gerade und stabil im Maul liegt.
  3. Reithalfter anpassen: Zwischen Nasenriemen und Nase sollten zwei Finger Platz haben. Falls deine Trense einen Sperrriemen hat, schnalle ihn auf keinen Fall zu fest.
  4. Stirnriemen ausrichten: Er sitzt gerade und mittig und drückt nicht auf die Ohren.
  5. Kehlriemen verschnallen: Zwischen Kehlriemen und Hals sollte eine Faust passen.
Richtig verschnallte Trense am Pferd

Welche Fehler passieren beim Verschnallen besonders häufig?

Schon kleine Ungenauigkeiten beim Verschnallen können für dein Pferd unangenehm werden. Diese Fehler passieren besonders häufig:

  • Zu fest angezogenes Reithalfter: Gerade in Kombination mit einem Sperrriemen wird das Reithalfter oft zu eng verschnallt. Das erzeugt Druck auf Nase und Kiefer und schränkt dein Pferd beim Kauen ein. Eine gute Lösung sind Trensen ohne Sperrriemen.
  • Falsch positioniertes Gebiss: Liegt das Gebiss zu hoch, zieht es dauerhaft an den Maulwinkeln. Liegt es zu tief, kann es an die Zähne stoßen und dein Pferd spielt unruhig damit herum.
  • Ungleiche Backenstücke: Sind die Backenstücke unterschiedlich lang verschnallt, liegt das Gebiss schief im Maul und der Druck verteilt sich ungleichmäßig. Kontrolliere deshalb immer beide Seiten.
  • Zu eng verschnallter Kehlriemen: Er schränkt dein Pferd beim Abkauen und bei der Beizäumung ein. Eine Faust sollte immer zwischen Kehlriemen und Hals passen.
  • Drückender Stirnriemen: Ist er zu kurz, zieht er das Genickstück nach vorne gegen die Ohren. Das kann zu Kopfschlagen oder Unwillen beim Auftrensen führen.

Wie pflegst du deine Trense richtig?

Eine gut gepflegte Trense bleibt lange geschmeidig und sicher. Mit diesen Tipps hast du lange Freude an deiner Zäumung:

  • Gebiss nach jedem Reiten abspülen: So entfernst du Speichel und Futterreste, bevor sie antrocknen. Ein sauberes Gebiss ist hygienischer und angenehmer für dein Pferd.
  • Leder regelmäßig reinigen: Wische die Lederteile mindestens einmal pro Woche mit einem feuchten Tuch ab. Schweiß und Staub machen das Leder sonst mit der Zeit hart und brüchig.
  • Leder richtig pflegen: Lederseife reinigt, Lederbalsam hält das Material geschmeidig. Trage beides sparsam auf, denn zu viel Fett kann das Leder aufweichen.
  • Auf Abnutzung prüfen: Kontrolliere Nähte, Löcher, Schnallen und Gebiss regelmäßig auf Verschleiß. Beschädigte Teile solltest du sofort ersetzen, damit nichts im falschen Moment reißt.
  • Richtig lagern: Bewahre deine Trense trocken und gut belüftet auf, am besten auf einer Trensenhalterung und ohne direkte Sonne oder Heizungsnähe. Nutzt du sie länger nicht, deckst du sie zum Schutz vor Staub ab.

Worauf kommt es bei einer gut sitzenden Trense an?

Mit einer korrekt verschnallten Trense, regelmäßiger Kontrolle und guter Pflege ersparst du deinem Pferd Unbehagen und Druckstellen. So kommen deine Hilfen klar an und ihr beide habt mehr Freude am gemeinsamen Reiten. Unser Tipp: Schau dir Trensen ohne Sperrriemen an, die deinem Pferd mehr Freiheit lassen.

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Fragen & Antworten

Eine Trense muss so verschnallt sein, dass das Gebiss leicht an den Maulwinkeln anliegt, ohne zu klemmen, und das Reithalfter fest, aber nicht zu eng sitzt, sodass zwei Finger zwischen Nasenriemen und Pferdenase passen.

Das Gebiss muss so hoch geschnallt werden, dass es leicht die Maulwinkel berührt und maximal eine kleine Falte entsteht.

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