Symbolbild: Dieses Bild wurde zur Veranschaulichung mithilfe von KI erstellt.
Ein Kämpferherz auf vier Hufen
Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe war für die gebürtige Münchnerin, die für Österreich startet, weit mehr als nur ein Sportpartner. Der 2009 geborene Sohn des Fürst Hohenstein kam bereits vor elf Jahren in den Stall von Voglsang. Von Beginn an bestach er durch seine enorme Bewegungskraft und seinen außergewöhnlichen Charakter. Ab dem Jahr 2020 war das Duo erfolgreich im Grand-Prix-Sport vertreten und feierte Platzierungen bis auf Vier-Sterne-Niveau.
Gesundheitliche Rückschläge tapfer gemeistert
Dass der Wallach ein echter Kämpfer war, bewies er bereits vor einigen Jahren. Aufgrund einer akuten Linsentrübung musste ihm das rechte Auge entfernt werden, nachdem mehrere Rettungsversuche gescheitert waren. Doch Fürst Ferdinand ließ sich davon nicht beirren und kehrte erfolgreich in das Viereck zurück. Seine Beständigkeit und sein Vertrauen zu seiner Reiterin machten ihn zu einem Publikumsliebling.
Das bittere Ende durch eine seltene Erkrankung
Seit Oktober 2025 war es sportlich ruhig um den Wallach geworden. Wie Renate Voglsang nun unter großer Anteilnahme mitteilte, verstarb ihr treuer Begleiter an einer rasch fortschreitenden und seltenen Autoimmunerkrankung. Trotz intensiver Bemühungen gab es keine Chance auf Heilung. In emotionalen Worten beschreibt die Reiterin den Verlust ihres stillen Vertrauten, dem sie so gerne noch ein langes Rentnerleben auf der Koppel ermöglicht hätte.
Das Team von ehorses drückt Renate Voglsang sein tiefstes Mitgefühl aus und wünscht viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Quelle: www.hooforia.com











