Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.
Rodolphe Scherer übernimmt interimsmäßig
Der deutsche Vielseitigkeitssport blickt mit Sorge auf seinen Cheftrainer. Peter Thomsen stürzte in der vergangenen Woche beim Reiten und muss seitdem stationär im Krankenhaus behandelt werden. Aus diesem Grund wird der 65-Jährige mindestens bei der entscheidenden letzten Sichtung für die bevorstehende Weltmeisterschaft fehlen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung gab jedoch vorsichtige Entwarnung und teilte mit, dass sich sein Gesundheitszustand in den letzten Tagen bereits deutlich verbessert habe.
Um den reibungslosen Ablauf der Vorbereitung zu garantieren, passt der Verband die Strukturen vorerst an. Rodolphe Scherer übernimmt ab sofort die Aufgaben des Cheftrainers. Der Franzose, der regulär als Geländecoach für das deutsche Team arbeitet, leitet damit die anstehende finale Sichtung und die anstehende Nominierung für das Championat.
Der Fahrplan zur Titelverteidigung in Aachen
Das große Ziel der Mannschaft bleibt trotz des Rückschlags unverändert: die Verteidigung des Weltmeistertitels. Vor vier Jahren in Pratoni del Vivaro bei Rom führte Thomsen die deutschen Reiter sensationell zu Gold. In diesem Jahr soll dieser Erfolg ab dem 11. August vor heimischem Publikum in Aachen wiederholt werden.
Der Weg dorthin ist zeitlich eng getaktet. Anfang Juli steht zunächst ein Vorbereitungslehrgang am Bundesstützpunkt in Warendorf an. Mitte des Monats reisen alle WM-Kandidaten zum wichtigen Vorbereitungsturnier im schweizerischen Avenches. Direkt im Anschluss wird entschieden, welche Paare die deutschen Farben beim Heim-Championat in der Soers vertreten dürfen. Ob Peter Thomsen bis zum Start der Weltmeisterschaft im August wieder fit genug ist, um sein Team vor Ort zu unterstützen, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.volksfreund.de











