Hinweis: Das Symbolbild ist KI-generiert und dient zur Veranschaulichung.
Neue Arbeitsgruppe für mehr Transparenz
Der Weltreiterverband FEI hat die sogenannte Horse Condition Task Force ins Leben gerufen. Diese neue Arbeitsgruppe hat das Ziel, die bestehenden Regelungen zum Pferdewohl in allen internationalen Pferdesportdisziplinen gründlich zu analysieren und Vorschläge für einheitlichere Standards zu erarbeiten. Der Anstoß hierfür kam von mehreren nationalen Verbänden, die eine stärkere Angleichung von Protokollen, Regeln und Sanktionen forderten. Geleitet wird das Gremium von einer unabhängigen Person. Die Besetzung setzt sich aus Vertretern der FEI-Disziplinen, Regionalgruppen, Veterinär- und Athletenkomitees sowie nationalen Verbänden und FEI-Offiziellen zusammen.
Fokus auf Blut am Pferd und klare Abläufe
Im Zentrum der Aufgabenstellung steht die Überprüfung der aktuellen Vorschriften und Abläufe für den Fall, dass bei einem Pferd im Wettkampf Blut festgestellt wird. Die Task Force hat eine klare Agenda vor sich. Zunächst werden die allgemeinen und disziplinspezifischen Regelwerke auf Widersprüche und Lücken untersucht. Zudem bewertet das Gremium die Regelvorschläge, die bis zum Frühjahr von den Partnern eingereicht wurden. Ein wesentlicher Punkt ist die Vereinheitlichung von Begriffen und Abläufen für die FEI-Offiziellen vor Ort. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Schutz und das Wohl der Pferde in jeder Situation an erster Stelle stehen, während gleichzeitig notwendige Besonderheiten einzelner Disziplinen gewahrt bleiben.
Erste Sitzung Ende Juni
FEI-Generalsekretärin Sabrina Ibáñez betont, dass klare und verständliche Regeln die wichtigste Grundlage für bestmögliche Bedingungen im Pferdesport sind. Die erste Sitzung der neuen Arbeitsgruppe ist für den 29. Juni 2026 angesetzt. In diesem Rahmen wird die FEI auch die genauen Mitglieder des neuen Gremiums offiziell bekanntgeben.
Quelle: www.pferderevue.at











