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Führanlage für Pferde – Vorteile, Kosten & Boden-Empfehlungen

von Michael Möller
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Anzeige: Zahlreiche Reitställe sind mittlerweile mit einer Führanlage für Pferde ausgestattet. Doch viele Pferdefreunde fragen sich, ob eine Führanlage für Pferde überhaupt sinnvoll oder nicht doch schädlich ist. Mit welchen Vorteilen die Anlage daherkommt, wie hoch die Kosten sind und welcher Boden optimal für Führanlagen geeignet ist, erfährst Du in diesem Artikel.

Wofür wird eine Führanlage genutzt?

Führanlage Pferd: Pferd in Anlage

Durch eine Führanlage werden Pferde zusätzlich bewegt.

Um Einstellern optimale Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten zu gewährleisten, haben immer mehr Reiterhöfe eine Führanlage für Pferde. Dabei handelt es sich um ein Trainingsinstrument für Pferde, wo sie entweder angebunden oder frei in einer ovalen oder runden Form laufen.

Dabei dient die Führanlage überwiegend dazu, den Pferden mehr Bewegung zu verschaffen. Viele Reiter stellen ihre Vierbeiner beispielsweise vor dem Reiten in die Anlage, damit diese für das anschließende Training bereits aufgewärmte Muskeln haben. Darüber hinaus wird die Führanlage für Pferde genutzt, um Kondition aufzubauen oder den Muskelaufbau des Pferdes zu unterstützen.

Führanlage für Pferde – Sinnvoll oder schädlich?

Immer wieder stellt sich jedoch die Frage, ob eine Führanlage für Pferde wirklich sinnvoll oder nicht doch schädlich ist. Es gibt Studien, die besagen, dass ein zu langes Laufen im Kreis eine sehr große Beanspruchung und Anstrengung für die Beine der Pferde ist. Denn läuft der Vierbeiner eine Kurve, spreizt es das innere Vordergliedmaß vom Körper ab, da es mit dem Huf die Richtung der Kurve geht. Permanentes Kurven-Laufen könnte sich dementsprechend schädlich auf den Bewegungsapparat auswirken. Viele Hersteller wirken dem aber bereits entgegen, indem sie ovalen Führanlagen konzipieren. Darüber hinaus kann dieses Problem ebenfalls mit einem guten Führanlagen-Boden gelöst werden.

Führanlage Pferd: Boden

Bei einer Führanlage sollte die Qualität – insbesondere des Bodens – stimmen.

Darüber hinaus muss stets beachtet werden, dass sich ein Pferd nicht zu lange in der Führanlage bewegt (maximal 60 Minuten am Tag) und dass die Ausstattung der Führanlage – insbesondere die Bodengegebenheiten – von hoher Qualität ist. Dann ist die Nutzung einer Führanlage sehr sinnvoll: Denn Führanlagen sind in erster Linie dafür da, Pferden zusätzlich mehr Bewegung zu ermöglichen. Da Pferde Lauftiere sind, ist mehr Bewegung ganz im Wohle dieser zu sehen.

Daneben bietet auch die kontrollierte Bewegung, die eine Führanlage mit sich bringt, Vorteile.  Gerade junge Pferde lernen so einen gleichmäßigeren Gang, da sie sich an das gleichmäßige Tempo der Führanlage anpassen müssen. Auch Pferden, die sich von Verletzungen auskurieren müssen, tut die kontrollierte Bewegung gut und meist wirkt sich die Bewegung in der Anlage somit positiv auf den Heilungsprozess aus. Nicht zu vergessen ist natürlich der zeitliche Vorteil, den die Führanlage bietet. Denn wenn man das Pferd beispielsweise vor oder nach dem Reiten in die Anlage stellt, kann man in dieser Zeit bereits den Stall misten oder andere Dinge erledigen.

Achtung, eine Führanlage ist natürlich kein Ersatz für die Arbeit oder die Wiese! Gerade Letzteres ist enorm wichtig für die freie Bewegung und die sozialen Kontakte unter den Pferden.

Alle Vorteile einer Führanlage im Überblick:

  • sinnvolle Ergänzung zur freien Bewegung
  • gleichmäßige Bewegung – gerade für junge Pferdebeine
  • Zeitersparnis
  • Abwechslung zur Halle
  • unterstützend für den Muskelaufbau

Wie hoch sind die Kosten einer Führanlage?

Der Bau einer Führanlage ist für einen Reitstallbetreiber natürlich immer mit hohen Kosten verbunden. Dabei lässt sich jedoch nicht sagen, wie hoch der Preis konkret ist, da das immer auf die Größe und Ausstattung der Führanlage ankommt. Meist muss man mit einer Summe im fünfstelligen Bereich rechnen – je größer die Anlage, desto höher natürlich der Preis. Größere, luxuriös ausgestattete Anlagen können durchaus im sechsstelligen Bereich liegen.

Nach dem Bau kommen natürlich noch die laufenden Kosten wie Strom, eventuelle Reparaturen und die ordnungsgemäße Instandhaltung der Anlage hinzu.

Der richtige Boden für die Führanlage

Ein häufiges „Streitthema“ unter Reitern ist die Wahl des richtigen Bodens für die Führanlage. Um Sehnen und Gelenke der Pferde zu schonen, sollte der Boden weder zu hart noch zu weich sein. Idealerweise ist er zudem einfach zu reinigen, staubfrei und bei Bedarf befahrbar.

BELMONDO® bietet Führanlagenbeläge, die durch Ihre optimale Elastizität ein natürliches Abfußen ermöglichen. Durch das Einsinken findet der Huf den notwendigen Halt, wird aber nicht abrupt gestoppt. Der hochwertige Gummiboden reduziert außerdem die Staubbelastung im Vergleich zu Bodensystemen mit loser Schüttung. BELMONDO® Horsewalker ist durch seine verschleißoptimierte Deckschicht sehr robust und für intensiv genutzte Anlagen geeignet. Der Gummibelag wird für jede Führanlage passgenau maßgefertigt.

Nicht zuletzt werden BELMONDO® Gummimatten ressourcenschonend aus Recycling-Material produziert, sind PAK-geprüft und als Marke des Herstellers KRAIBURG ein Qualitätsprodukt made in Germany.

Dr. Matthias Baumann, Fachtierarzt für Pferde, FEI Tierarzt, stellt aus seiner Sicht die Vorteile von BELMONDO® Gummibelägen für Pferde-Führanlagen vor

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