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Backen fürs Pferd: Rezept für einen gesunden Pferdekuchen

von Michelle Breitenfeld

Ein selbst gebackener Geburtstagskuchen ist ein tolles Geschenk, um den Ehrentag deines Pferdes gebührend zu feiern. Das Beste daran: Dieses Rezept kommt komplett ohne Zuckerzusatz aus. Saftige Äpfel und reife Bananen liefern eine natürliche Süße, die jedes Pferdeherz höherschlagen lässt.

Die Einkaufsliste: Das steckt drin!

Für einen gesunden Pferdekuchen bilden Haferflocken und Leinsamen die nahrhafte Basis. Die Bindung und den Geschmack liefern reife Bananen, geriebene Äpfel sowie ein Schuss ungesüßten Apfelsaft. Hochwertige Ballaststoffe und Vitamine stehen damit im Programm!

Diese Zutaten gehören auf deine Einkaufsliste:

  • 500g Haferflocken 
  • 100g Leinsamen 
  • 2 bis 3 Reife Bananen 
  • 2 bis 3 geriebene Äpfel 
  • 150-200ml ungesüßter Apfelsaft
  • 2 bis 3 Möhren
  • etwas Sonnenblumenöl (zum Einfetten)

Anleitung für die perfekte Teigmischung

Damit der Kuchen beim Backen stabil bleibt, muss die Teigmischung formbar und glatt sein. Zerdrücke die Bananen mit einer Gabel zu einem Brei und reibe die Äpfel sowie Karotten fein. Vermenge die Haferflocken mit den zerdrückten Bananen, den geriebenen Äpfeln und dem Apfelsaft in einer Schüssel. Dabei ist das richtige Mischverhältnis entscheidend! Sollte die Masse noch zu trocken sein, fügst du schrittweise mehr Apfelsaft oder Wasser hinzu. Ist der Teig hingegen zu feucht, erhöhst du einfach den Anteil der Haferflocken, bis die gewünschte Bindung erreicht ist.

Eine Nahaufnahme einer Person in einem Leinenhemd, die mit der Hand einen groben Teig aus Haferflocken, geriebenen Karotten und anderen Zutaten in einer großen, rustikalen Keramikschüssel mischt. Die Schüssel steht auf einem alten Holztisch, der mit verschiedenen Backzutaten übersät ist: einem Sackleinen-Beutel voller Haferflocken, zwei roten Äpfeln, drei Bananen, einer kleinen Schale mit Leinsamen, ganzen Karotten und einer Glasflasche mit der handschriftlichen Aufschrift „Apfelsaft ungesüßt“. Im rustikalen Hintergrund sind ein Fenster mit Blick auf ein Paddock-ähnliches Feld, ein Bündel getrocknetes Heu auf der Fensterbank, offene Holzregale mit Vorratsgläsern, ein alter Kupferkessel und ein Ledergeschirr an der Wand zu sehen. Die Beleuchtung ist warm und natürlich.

Backzeit und Temperatur: Was ist zu beachten?

Der Pferdekuchen wird im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) und für etwa 30 bis 60 Minutengebacken. Die exakte Dauer hängt von der gewählten Form (Springform oder Backblech) sowie der Dicke des Teigs ab.

Damit sich der Kuchen später leicht aus der Form lösen lässt, hilft ein Klecks Sonnenblumenöl.

Nach dem Ofen heißt es dann: Abwarten! Lass den Kuchen am besten über Nacht an der Luft trocknen. Das macht ihn schön fest und sorgt dafür, dass dein Pferd ihn ordentlich zerkauen muss. Das ist nicht nur gesund für die Verdauung, sondern verhindert auch, dass zu weiche Stücke einfach runtergeschluckt werden. 

Unser Tipp:

Damit am großen Tag alles glattläuft, bereitest du den Kuchen idealerweise schon einen Tag früher zu. So ist er pünktlich zum Fest perfekt durchgetrocknet und bereit zum Servieren.

Gesund dekorieren: Das Auge isst mit

Mit Zutaten direkt aus der Natur oder der Futterkammer verwandelst du das Gebäck in ein echtes Meisterwerk. Möhrenscheiben, Apfelschnitze oder leuchtend rote Hagebutten sind nicht nur ein toller Blickfang, sondern auch gesund. Ergänze die Dekoration am besten mit frischen Kräutern direkt von der Weide:

  • Löwenzahn
  • Spitzwegerich
  • Birkenblätter 

verleihen dem Kuchen das gewisse Etwas. So sieht die Überraschung nicht nur fantastisch aus, sondern bietet deinem Pferd auch wertvolle Nährstoffe und ein besonderes Geschmackserlebnis.

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Wie viel Kuchen darf verfüttert werden?

Die Portionsgröße hängt stark vom Stoffwechsel und dem Energietyp deines Pferdes ab. Bei leichtfuttrigen Pferden solltest du den Kuchen sehr sparsam dosieren und die Kalorienmenge unbedingt in die tägliche Futterration einbeziehen.

Möchtest du den Kuchen mit Stallkollegen teilen? Sprich dich vorher mit den anderen Besitzern ab. So stellst du sicher, dass auch die anderen Pferde die Zutaten vertragen und keine Unverträglichkeiten vorliegen.

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Du möchtest Dir das Rezept, um Deinem Pferd einen Kuchen zu backen, am liebsten an den Kühlschrank pinnen, damit Du es stets parat hast? Kein Problem, lade jetzt das leckere Rezept kostenfrei herunter!

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