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Erfahrungen mit den Decken von WeatherBeeta

von Frederieke Wenning
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Anzeige: Winterzeit ist Deckenzeit und so haben fünf Produkttester die Chance genutzt und haben die Decken von WeatherBeeta einmal genauer unter die Lupe genommen.

ehorses und WeatherBeeta haben im Herbst den ersten großen Produkttest in Deutschland gestartet. Fünf Produkttester haben es geschafft und durften die hochwertigsten und beliebtesten WeatherBeeta Decken testen.

Wie das Feedback ausgefallen ist, kannst Du jetzt nachlesen:

Erstes Feedback nach 4 Wochen

Wir dürfen aktuell die WeatherBeeta ComfiTec Plus Dynamic II Detach-A-Neck Medium testen. Bei der Decke handelt es sich um eine wasserdichte Winterdecke mit abnehmbaren Halsteil. Sie hat 1200 Denier und ist mit 220g gefüttert. Die hohe Reißfestigkeit ist für uns besonders gut, da der junge Guinness mit zwei weiteren Wallachen im Offenstall steht und es dort schonmal heiß her geht. Da es aktuell bei uns noch nicht kalt genug für die dicke Decke ist, können wir bislang vor allem die Passform und das allgemeine Erscheinungsbild beurteilen.
Die Decke wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig. Sie hat einen festen Stoff, ein dezentes Muster und gefällt uns so optisch sehr gut. Da Guinness mit seinen 6 Jahren noch sehr schmal ist, haben wir häufig das Problem, dass ihm die Decken zu groß bzw. zu weit sind. Ich habe daher extra darum gebeten, ein Modell zu bekommen, welches gut auch auf schmale Pferde passt. Die Decke die wir jetzt haben ist an der Brust verstellbar und passt Guinness in der kleinsten Verschnallung sehr gut. D.h. die Decke wird ihm auch in den nächsten Wintern gut passen, wenn er (hoffentlich) noch mehr Pferd wird.
Die Decke ist am Widerrist sehr weich und angenehm gepolstert, hat eine normale Gehfalte und vorne und hinten reflektierende Streifen. Reflektierende Streifen sind für uns immer wichtig, da wir zum Reiten und Longieren an der Straße entlang zum Verein müssen. So können wir im Winter für den Weg auch mal die Winterdecke auf dem Pferd lassen.
Das Halsteil der Decke ist abnehmbar. Es wird so an der Decke verschnallt, dass ein Streifen übersteht und so kein Regen unter die Decke kommen kann, selbst wenn das Pferd den Kopf auf dem Boden (z.B. beim Fressen) hat. Außerdem kann man sie mit Linern ausstatten. D.h. wenn wir Guinness die nächsten Winter scheren oder es nochmal so kalt wird wie Anfang des Jahres, kann die Decke ganz einfach mit einem Liner erweitert werden.
Wir finden die Passform für Guinness sehr gut und sind gespannt auf den weiteren Test.

Erstes Feedback nach 4 Wochen

Wir testen das Modell: ComFiTec Premier Free II Detach-A-Neck

Der erste Eindruck war sehr positiv. Die Decke wirkt qualitativ hochwertig und robust. Die Verarbeitung ist ausgesprochen gut. Mir gefällt besonders die Verschlussart an der Brust und die doppelt verdeckten Klettverschlüsse. Gerade bei uns im Offenstall wo Sand nicht zu vermeiden ist, ein tolles Feature.

Das Anlegen ist super einfach, auch mit einer Hand möglich. Die Decke in Gr. 145 cm passt meinen 160 großen Senior perfekt. Die Decke liegt schön auf dem Pferd und folgt den Körperkonturen. Auch das Neckstück passt super und bleibt auch da wo es hingehört.

Erstes Feedback nach 4 Wochen

Unser 6 jähriger Haflinger Wallach Askari wird täglich trainiert und ist deshalb geschoren und somit natürlich eingedeckt. Er trägt seine Decken tagsüber auf dem Paddock und Nachts in der Box.

Wir haben zum Test die WEATHERBEETA COMFITEC ULTRA COZI II DETACH-A-NECK MEDIUM WEIDEDECKE bekommen.

Geliefert wurde sie in einer robusten Aufbewahrungstasche. Der erste Eindruck nach dem Auspacken war toll, allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Decke deutlich schwerer ist als die Decken, die Askari sonst trägt.

Beim Anprobieren war ich unglaublich überrascht. Tatsächlich wirkt es als ob die Decke maßgeschneidert für unseren Haflinger wäre.

Die Schnallen und Gurte wirken unglaublich robust und lassen sich super leicht einstellen und schließen.
Das Halsteil ist abnehmbar, was ich persönlich bevorzuge da Askari nicht immer ein Halsteil trägt.
Auch hier ist die Passform super. Der breite Hals hat genug Platz und auch die Länge passt wunderbar.
Am meisten überzeugt hat mich das Memory-Schaum-Widerristschonerpad, da Askari öfter Scheuerstellen von anderen Decken hat. Es fühlt sich super an und ich bin gespannt, ob es hält was es verspricht.

Der erste Eindruck hat uns voll und ganz überzeugt.
Leider konnten wir bis jetzt noch keinen „Langzeittest“ durchführen da die Decke eine 220g Füllung hat und es dafür einfach noch deutlich zu warm ist.

Getestet: Lage, Gurte, Bissfestigkeit, Reibung, Bewegungsfreiheit, Wasserfest, Hengstfest, Reflection

“Grabbelfest”
Die Decke hält, und hält sich auch AUF dem Pferd.
Da unser Jungspund sich noch nicht hundert Prozent mit der Deckenzeit angefreundet hat, und als Portugiese noch nicht in den Genuss Deren gekommen, bis er bei uns gelandet ist, hat er immer wieder Meinungsverschiedenheiten mit seinen “Wärmespendern”.
Hierbei ein Doppelplus, denn auch beim nach hinten schnappen und spielerischem ziehen, bleibt die Decke nicht nur Ganz, sondern auch dort wo sie sein soll.

Was nicht so Ideal ist, ist dass es keinen Schutz bei den vorderen Verschlüssen gibt – dies kann bei Spezialisten (bereits bei einem anderen Pferd vorgefallen zum Feststecken des Mauls führen.
Es war eine Überlegung bei unserem Junghengst das abzudecken, er hat sich allerdings nicht dafür interessiert.
Wir haben sie beim Ersttragen aus Sicherheitsgründen nicht durch die Ösen gezogen, mit den Ösen dann gesehen, dass das Pferd so gut wie keine Chance hat hinzukommen!
Trotzdem, finde ich einen Klettverschluss über einem Verschluss oft enorm hilfreich, besonders für die extra “Toughen” Ponys.

Besonders gut finde ich die elastischen Ösen der Beingurte, die etwas Raum geben, aber keine Reibungen verursachen.
Bauchgurte sind ebenfalls top, wobei mein Jungspund etwas zu schmal ist und die Decke daher nicht 100% perfekt liegt.
Durch den guten Schnitt, ist dies allerdings kein Problem.
Mit 156cm füllt er die Decke 145cm nicht ganz aus, die Passform ist aber z.B. auch für breite Halsungen super.
Reibefläche bietet sich hierbei ebenfalls nur minimal bei der Mähne (allerdings wurde nicht langfristig getestet) da das Teddyfell dies am Widerrist verhindert.
Für mich persönlich ist es etwas zu kurz, allerdings macht es Sinn dass es durch die Halsteilbefestigungen nicht weiter nach unten geht.

Wasserfestigkeit wurde nur “provisorisch” getestet indem mit dem Schlauch auf den Rücken mit einer sanften Einstellung gespritzt wurde – und dieses hat nicht nur gezeigt dass sie hierbei wasserfest ist, sondern auch ideal um dem Pferd “stärkere Regengeräusche auf der Decke” näher zu bringen 😂👍🏻.

Die Bewegungsfreiheit ist sehr gut.
Miel steht zwar noch auf einem kleinen Paddock, allerdings findet er auch hier Chancen zu seinen Freestyle Moves, und die Decke macht Jeden mit.
Ob Brakedance oder Balletteinlagen – sie bewegt sich mit, ohne zu verrutschen!
Vorerst wurde ohne Halsteil probiert, da die Temperaturen für 200g Vollpaket noch nicht tief genug waren, durch die kalten Novembertage die eingebrochen sind, bietet sich allerdings demnächst die ideale Zeit.
Auch gegen den eisigen Wind der leider bei uns durchzieht wird das wohl der Beste Freund des kleinen Iberers werden!

Da es immer dunkler wird, bin ich auch in den besonderen Genuss der Reflex Ausführung gekommen, besonders da mein Pferd noch nicht mit andern Pferden auf die Koppel darf – dies heißt dass wir meistens die “schlechteren” Zeiten haben, und es meistens dunkel – bis stockdunkel ist.
Durch die reflektierenden Streifen ist er allerdings auf dem Weg, sowie auf dem Paddock selber super sichtbar, und ich möchte gerade diese Funktion auf keinen Fall mehr missen.

Ich freue mich sehr in den kommenden Wochen den zusätzlichen Halsteil, sowie die Decke in jeder Witterung zu testen, bis jetzt sind wir sehr begeistert, und ich freue mich riesig die Chance zu haben gerade eine Decke testen zu können die einen jungen, deckenunerfahrenen Hengst “aushält”…es wäre nicht die Erste, die er mit dem Abendessen verwechselt hätte ;).

Als Schlusswort möchte ich noch festhalten dass sie mich als Ganzes, wenn auch noch nicht lange getestet, sehr überzeugt bin von: Sitz, Haltbarkeit und Leistung – diese Dinge sind definitiv etwas, welches ich sehr zu Schätzen weiß.
Bis jetzt erhält sie also von mir eine 9/10,
Nur keine 10/10 da ich mit den Verschlüssen bei einem anderen Jungen Pferd schlechte Erfahrungen gemacht habe und daher immer vorsichtig bin. (Hier ging es aber um KEINE Decke der Marke Weatherbeeta, und hat NICHTS mit dem aktuellen Testing zu tun :))
Da die Decke als die “Toughste” gilt, habe ich mir gedacht ich schreibe dies dazu.
Allerdings gibt es auch, dass muss dazugesagt werden, WENIG Pferde die so…doof…sind und sich mit ihrem Maul darin hängen bleiben.

Erstes Feedback nach vier Wochen

Nachdem bereits die ersten vier Wochen der Testphase vorbei sind, ziehen wir ein Zwischenresümee.
Als das Paket bei mir ankam, war ich sehr angetan von der Verpackung der Decke. Geliefert in einer festen Tasche ist es möglich, die Decke immer dann, wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist, geruchssicher und ordentlich zu verstauen. Auch der erste Eindruck der Decke fiel durchweg positiv aus: eine hochwertige Verarbeitung der Ober- und Unterstoffe von innen und außen, robustes Material und stabile Schnallen und Laschen überzeugten schon beim bloßen „Fühlen“.
Beim ersten Auflegen bestätigte sich dieser Eindruck: eine gute Passform, ein super Schnitt und ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit ließen die Decke für sich sprechen. Da die Wetterlage mit zunehmender Zeit langsam kälter und „ungemütlicher“ wurde und ich somit meinen großrahmigen Wallach geschoren habe, kam die gefütterte Decke partout zum Einsatz während der täglichen Paddock- und Wiesenzeit.
Auch hier kann ich kein negatives Wort verlieren. Bislang zeigt die Decke ein hohes Maß an Reißfestigkeit und Wetterbeständigkeit und lässt sich die beinahe täglichen Kebbeleien und Spielereien innerhalb der Herde sowie die ausgiebigen Wälz- und Buckeleinheiten meines Wallachs nicht anmerken.
Gleich an drei Tagen hintereinander hat er sich im Matsch gesuhlt und sah dementsprechend aus – aber die Decke hat weder Wasser durchgelassen noch den Schlamm aufgesogen. Einfach saubergemacht wirkt sie wie neu und ist direkt wieder einsatzbereit.
Besonders positiv hervorzuheben ist die Entwicklung der Fellqualität meines Wallachs. Während wir mit den bisherigen Decken oft das Problem hatten, dass das Fell nach dem Scheren sehr schnell brüchig und stumpf wurde und es zu Scheuerstallen im Schulterberich kam, hat sich die Fellqualität durch das Innenmaterial der Decke sogar verbessert – von Scheuerstellen ist gar keine Spur mehr. Das Fell ist auch ohne großen Putzaufwand schön glatt und weich und mein Pferd glänzt mit minimalem Aufwand quasi „wie eine Speckschwarte“ 🙂
Das einzige Manko in dem sonst insgesamt sehr guten Zwischenbericht ist, dass mein Pferd sehr sensibel mit Beingurten ist und wir diese gegen einen improvisierten Schweifriemen tauschen mussten. Trotz dieser Maßnahme sitzt die Decke jedoch beinahe, wie sie sitzen soll, rutscht nicht und überzeugt auf ganzer Linie.
Wir sind gespannt, ob sie diesen Eindruck auch in der zweiten Phase der Testzeit wahren kann.

PS: Ich glaube das Foto zeigt ganz gut, was die Decke alles standhalten muss und dass sie wirklich auf Herz und Nieren „geprüft“ wird.

Die ersten vier der insgesamt acht Wochen Testzeit sind um. Bisher waren die Temperaturen (leider) noch nicht so niedrig, sodass die Decken noch nicht bei jedem Tester im Dauereinsatz waren. Dennoch konnten sie bereits in Passform und Qualität überzeugen. Wir sind gespannt auf die weiteren vier Wochen!

Du bist auf noch auf der Suche nach der passenden Winterdecke?

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