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Erfahrungen mit den fairRider Sporen von Sprenger

von Frederieke Wenning
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Anzeige: Vier Produkttester haben mit ihren Pferden zwei Wochen lang die neuen fairRider Sporen von Sprenger getestet.

Anstatt eines üblichen Dorns, haben die fairRider Sporen einen komplett abgerundeten Bügel. Ziel ist eine breitere Kontaktfläche und eine dadurch großflächigere Druckverteilung, welche viele Pferde als angenehmer empfinden und die Hilfen besser annehmen. 
Großer Pluspunkt für das empfindliche Fell: Die glatte und breite Oberfläche schont das Fell und es kommt zu weniger Scheuerstellen, welche gerade bei geschorenen Pferden im Winter vermehrt auftreten.

Wie die Sporen im Test abgeschnitten haben, kannst Du jetzt nachlesen:

Im Rahmen eines Produkttests mit ehorses durfte ich die neuen fairRider Sporen von Sprenger testen.

Aufmerksam gemacht wurde ich auf diese innovative Sporen-Variante durch die Social-Media Accounts von Sprenger – denn die fairRider Sporen sind ein echter Eye-Catcher, der auch im Alltagstest für neugierige Blicke gesorgt hat.

Ich bin grundsätzlich immer sehr darauf bedacht, dass meine vierbeinigen Sportpartner mit Spaß und Motivation bei der Arbeit sind. Das beinhaltet auch, dass das Equipment von vorne bis hinten passen muss. Dies gilt im Besonderen für Sporen, die individuell zum Pferd passen müssen. Ansonsten erzielt man statt der gewünschten Sensibilisierung am Bein schnell das Gegenteil. Da unsere Pferde inzwischen immer sensibler geworden sind, sind die fairRider Sporen, die wie eine verlängerte Ferse wirken, eine passende Evolution des Hilfsmittels Sporen.

Die fairRider Sporen besitzen einen gebogenen Kunststoffhals und damit eine abgerundete Auflagefläche, die besonders pferdefreundlich ist. Damit wird selbst sehr empfindliche Pferdehaut nicht überbeansprucht. Ich habe das Modell mit dem dünnen, abgerundeten Dorn getestet. Es gibt 3 verschiedene Formen und insgesamt 9 verschiedene Farbkombinationen aus silber, blau und schwarz.

Den ersten Test durfte meine eigene, bereits erfahrene Stute antreten. Paula ist im Alltag häufig sehr stutig und kitzelig am Bein, was in der Rossezeit noch verstärkter auftritt. Beim Einsatz von ,,normalen‘‘ Sporen äußert sich das durch Schlagen nach dem Sporen oder dadurch, dass sie die Luft anhält, sobald ich etwas mehr Druck mit dem Bein machen muss. Mit den fairRider Sporen traten diese zwei Probleme überhaupt nicht mehr auf. Sie hat sich während allen Reiteinheiten, in denen ich die Sporen getragen habe, auffallend zufrieden gezeigt und die Schenkelhilfen deutlich besser angenommen als sonst, sogar während der Rosse!

Testpferd Nr. 2 war dann mein ebenfalls erfahrenes Pony Navito. Er wird in der Arbeitsphase und auch beim Springen gerne etwas heiß, reagiert dann äußerst empfindlich auf das Bein und hält sich unglaublich fest im Rücken. Auch hier haben die fairRider Sporen zu einer deutlichen Verbesserung geführt: Ich kam viel besser zum Treiben als sonst und Navito zeigte sich erstaunlich losgelassen trotz seinem Übereifer bei der Arbeit.

Zu guter Letzt stand dann noch der Jungpferdetest für die fairRider Sporen an, die mich bis dato schon überaus begeistert hatten. Ich reite einige junge Dressur- und Springpferde im Alter von 4-6 Jahren, die sich auf unterschiedlichsten Ausbildungsständen befinden.

Insgesamt haben die jüngeren Pferde die Sporen sehr gut angenommen. Sehr grüne Pferde haben sich damit deutlich wohler gefühlt, als mit herkömmlichen Sporen. Sie haben fein auf die Schenkelhilfen reagiert, ohne jedoch über zu reagieren. Bei griffigeren Pferden hat sich meine vorherige Erfahrung hierbei nochmal bestätigt, sie haben sich ersichtlich besser treiben lassen als gewöhnlich. Lediglich bei einem triebigeren, etwas robusteren Jungpferd kam ich mit meinem Bein nicht so gut durch, wie ich mir das wünschen würde. Für ihn passt die herkömmliche Variante besser, was in dem Fall allerdings auch naheliegend ist.

Alles in allem bin ich wirklich begeistert von diesem innovativen Sporenkonzept! Die meisten Pferde lassen sich viel besser treiben und am Bein führen. Dadurch verbessert sich automatisch auch die Losgelassenheit und sie arbeiten zufriedener mit.

Schick, funktional und absolut PRO PFERD!

Ich war in der glücklichen Lage die fairRider Sporen in 25 mm und der abgerundeten Variante testen zu dürfen.
Optisch sind sie auf den ersten Blick natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wirklich genauso hochwertig verarbeitet, wie man es von Sprenger gewohnt ist. Sie wurden nett verpackt mit ein paar Kleinigkeiten geliefert. Vielen Dank dafür noch einmal!
Wie empfohlen, habe ich einige Tage vor dem Testen alle Pferde komplett ohne Sporen geritten.
Aufgrund der vielen unterschiedlichen Pferdetypen die ich reite, konnte ich die Sporen wirklich auf Herz und Nieren testen.
Angefangen bei den ganz Jungen, die gerade erst angeritten wurden, konnte ich diese Pferde somit wirklich das allererste Mal überhaupt mit Sporen reiten und muss sagen, dass mich dabei die fairRider Sporen schon sehr überzeugt haben. Durch ihre runde Form empfindet das Pferd sie erstmal nur als Verlängerung der Ferse und auch kitzelige Kandidaten spüren nicht den punktuellen Druck und nehmen somit das Bein mit Sporen erstmal gar nicht großartig anders wahr als ohne. Trotzdem hat man als Reiter aber das Gefühl, dass ein Impuls schon deutlicher ankommt, als beim Reiten vorher ohne Sporen und sie somit zu einer feineren Hilfengebung führen.
Auch bei den „älteren” Pferden, sprich 4-6-jährig, konnten die fairRider Sporen durchaus überzeugen. So z.B. ein Pferd, welches sich bei Sporeneinsatz immer eher aufgezogen hat und sich etwas verspannte und einen Impuls nicht immer ins gewollte Vorwärts oder Aktivieren umgesetzt hat. In den letzten zwei Wochen konnte sich dies wirklich erheblich verbessern, er nimmt das Bein generell viel zufriedener an und kreidet es einem nicht direkt an, wenn man statt mit dem flachen Bein auch mal mit dem Sporen ans Pferd kommt. Sodass jetzt z.B. ein Vorwärts-Seitwärts-Verschieben viel flüssiger durch den Körper funktioniert. Andere Pferde zeigten keine signifikante Veränderung, sodass ich aber bei den fairRider Sporen bleiben werde, einfach weil ich mir sie persönlich angenehmer vorstelle aufgrund der besseren Druckverteilung.
Jedoch waren auch zwei Kandidaten dabei bei denen ich bei meinen gewohnten Sporen bleiben werde.
Zum einen ein phlegmatischer älterer Wallach, der sich mit dem sanfteren Druck der fairRider Sporen abgefunden hat und dadurch weniger elektrisch am Bein war. Mit den gewohnten Sporen können meiner Meinung nach doch kürzere und punktuellere Impulse gegeben werden, welches ich persönlich mit den fairRider Sporen nicht reproduzieren konnte.
Ein anderer Fall ist eine ziemlich elektrische Stute, welche aber mit sehr viel Rumpf gesegnet ist, sodass selbst mit flacher Wade durch die Rundung der Sporen trotzdem noch ein Sporen-Rumpfkontakt bestand. Sie werde ich weiterhin mit kurzen Dornensporen reiten, um bessere Kontrolle über meine Hilfen zu haben.
Die fairRider Sporen werden definitiv weiterhin bei mir bei einem Großteil der Pferde im Einsatz bleiben. Sie sind eine interessante Innovation und auch aufgrund des pferdegerechten Hintergedankens, empfehle ich wirklich Jedem, sie auszuprobieren, weil sie meiner Meinung nach wirklich für die breite Masse der Pferde mit einem Mehrwert einzusetzen sind.

In den vergangenen zwei Wochen durfte ich die FairRider Sporen von Sprenger testen. Mein Beweggrund hierfür war, dass meine 16 Jährige Stute auf herkömmliche Sporen meist unzufrieden reagiert hat, ich dennoch aber eine Unterstützung meines Schenkels benötigt habe. Schon länger haben mich die FairRider Sporen interessiert, da ich mir eine weichere und angenehmere Einwirkung erhofft habe. Ich habe mich für das Modell mit dick abgerundetem Halsende in schwarz/schwarz entschieden und möchte Ihnen nun von meine Erfahrungen mit den Sporen berichten.
Design / Tragekomfort
Ich habe mich bewusst für eine schlichtere Farbkombination entschieden, da diese mich persönlich am meisten angesprochen hat. Die Sporen sind aber auch in einer Vielzahl von anderen Farbkombinationen erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ich persönlich empfinde die Sporen als sehr schick und dezent, was mir sehr gefällt. Zudem sind die Sporen sehr leicht und daher angenehm zu Tragen. Das Material wirkt auf mich bis jetzt sehr hochwertig und robust. Das Design und der Tragekomfort hat mich daher schon mal überzeugt.
Wirkung bei meinem Pferd
Ich habe die Sporen sowohl in der Dressur, als auch beim Springen mehrmals getestet. Zunächst war es ein anderes und ungewohntes Gefühl, als mit anderen Sporen. Die Stute musste sich zunächst auch an das neue Gefühl gewöhnen, allerdings konnte ich schon beim zweiten Mal Reiten enorme Verbesserungen spüren. Das Wichtigste für mich wahr, dass meine doch sehr sensible Stute zufriedener läuft und besser auf meine Schenkelhilfen reagiert. Ich muss sagen, dass die Sporen diesen Anspruch komplett erfüllt haben und meine Stute deutlich besser auf die FairRider Sporen reagiert hat, als auf andere Sporen. Zudem hatte ich das Gefühl, dass das Pferd, besonders beim Springen, meine Schenkelhilfen besser angenommen hat.
Fazit
Mich haben die FairRider Sporen durchweg überzeugt. Ich konnte die perfekte Unterstützung für mich und mein Pferd finden. Besonders für sensible Pferde kann ich diese Sporen daher empfehlen, da sie eine viel weichere und angenehmere Wirkung für das Pferd haben, wodurch ich mich als Reiterin deutlich wohler bei dem Einsatz von Sporen fühle. Auch wenn man mit diesen Sporen natürlich genauso bewusst und korrekt reiten sollte, wie mit anderen. Mein Pferd lässt sich auch gut Mal ohne Sporen reiten und ich benötige daher auch nur eine leichte Unterstützung meines Schenkels, daher habe ich mich auch konkret für dieses Modell entschieden. Für unseren Zweck eignen sich die Sporen daher sehr gut und ich bin abschließend sehr zufrieden mit dem Test und der Wirkung der FairRider Sporen.

Ein großes Dankeschön an ehorses und Sprenger für diese Möglichkeit !

Optik und Beschaffenheit:
Ich habe die Sporen in der Farbkombination schwarz/schwarz erhalten. Mir persönlich gefällt diese Kombination sehr gut, da sie klassisch-zeitlos ist und zu Allem kombiniert werden kann. Die Sporen machen einen sehr stabilen Eindruck und können nach der Nutzung ganz problemlos mit Wasser gereinigt werden. Am Stiefel (Marke Tonics) sitzen sie gut und sind auch während des Reitens nicht verrutscht.
Wirkung
Ich habe die Wirkung der Sporen hauptsächlich an zwei Pferden getestet: Einen vierjährigen Wallach, der erst wenige Monate unterm Sattel ist und noch keine Sporen kannte und einem sechsjährigen Wallach, der nun zwei Jahre unterm Sattel ist und herkömmliche Sporen schon kennt.

Vierjähriger Wallach (Quacks):
Quacks kannte bis zum fairRider-Test noch gar keine Sporen. Prinzipiell versuche ich die Nutzung von Sporen bei jungen Pferden auch so lange wie möglich hinauszuzögern, um zu verhindern, dass sie sich schon zu zeitig an den Sporen gewöhnen und dann nicht mehr die gewollte Reaktion zeigen. Da die fairRider-Sporen ja aber explizit Jungpferde-freundlich sind, habe ich sie also auch an Quacks getestet. Beim normalen Reiten ohne Sporen ist Quacks noch sehr stumpf am Bein, was seinem geringen Ausbildungsstand zuzuschreiben ist. Ich hatte ehrlich gesagt vermutet, dass daher auch die fairRider-Sporen wenig Wirkung zeigen würden. Das Gegenteil war aber der Fall: Die ersten Runden zeigte Quacks eine sehr deutliche Reaktion und sobald ich mit dem Sporen ans Pferd kam, schlug er mit dem Schweif und verklemmte sich. Nach einigen Runden hatte er sich jedoch daran gewöhnt und reagierte daraufhin viel besser auf das Bein. Die Überreaktion am Anfang ist, denke ich, relativ normal für ein Pferd, das zum ersten Mal Sporen kennenlernt.
In den nächsten Trainingseinheiten reagierte Quacks dann von Anfang an nicht mehr so extrem über, eine deutliche Verbesserung zum üblichen Reiten war aber zu erkennen. Übungen wie Schulterherein und Schenkelweichen ließ er sich viel besser erklären. Dadurch, dass ich ihn von hinten besser durchtreiben konnte, verbesserte sich auch das allgemeine Reitgefühl, er lehnte sich konstanter an den Zügel an und ließ sich besser biegen und stellen – kurz: er war sensibler am Schenkel.
Trotz des positiven Effekts werde ich die Sporen in Zukunft nicht im täglichen Training verwenden, da ich nicht möchte, dass er zu schnell am Sporen abstumpft. In Situationen, in denen eine genauere Hilfengebung erfordert wird, z.B. im Spring- oder Dressurtraining, werde ich von nun an aber oft auf die fairRider-Sporen zurückgreifen.
Außerdem werde ich die Sporen nun auch häufig im Jungpferdetraining verwenden, wenn es daran geht, Pferde zum ersten Mal an Sporen zu gewöhnen.

Sechsjähriger Wallach (Johnny):
Johnny reite ich normalerweise im alltäglichen Training ohne Sporen, im Spring- und Dressurtraining Zuhause mit kurzen Plastesporen und auf Turnieren mit den längeren Edelstahlsporen von Sprenger mit abgerundetem Halsende. Bei den längeren Sporen habe ich manchmal das Problem, dass er abwehrend auf die Hilfen reagiert, wenn man sie deutlich gibt. Bei den kurzen Sporen oder ohne Sporen reagiert er zum Teil aber zu wenig aufs Bein.
Allgemein lässt sich sagen, dass Johnny die meiste Zeit sehr triebig ist.
Von Johnnys Reaktion auf die fairRider-Sporen lässt sich sagen, dass sie der auf die kurzen Plastesporen, die ich normalerweise verwende, ähnelte. Auf das Pferd hatten die Sporen in diesem Fall also keinen allzu großen Effekt.
Was ich jedoch als sehr positiv empfand und auch als einen großen Pluspunkt bei der Verwendung der Sporen sehe:
Durch die breite, abgerundete Fläche liegt der Sporen quasi permanent am Pferd an und das merkt man auch als Reiter. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, den Sporen ständig ins Pferd zu drücken. Will man den Sporen nun aber verwenden, muss man nicht den ganzen Fuß verdrehen, wie es bei herkömmlichen Dornensporen der Fall ist, sondern kann die Hilfe über eine minimale Bewegung des Fußes geben.
Für mich war das sehr hilfreich, da Johnny ja, wie gesagt, sehr triebig ist und ich in solchen Momenten dazu neige, die Zehen nach außen zu drehen und mit der Hacke zu treiben. Mit den fairRider-Sporen konnte man sich ganz darauf konzentrieren, die Zehenspitzen nach innen gedreht zu halten. Die Sporen können also zu einem ruhigeren Bein bei triebigen Pferden beitragen.
Aus ebendiesem Grund werde ich die fairRider-Sporen bei Johnny zukünftig oft als Ersatz für die kurzen Plastesporen verwenden, da sie in der Wirkungsweise sehr ähnlich waren, mir aber dabei helfen können, meinen Sitz zu verbessern.

Getestet wurden die Sporen an Pferden verschiedenen Alters und Ausbildungsstands und alle Tester konnten ein positives Fazit ziehen.

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