Home PferdesportDein Weg in den Reitsport: Die wichtigsten Tipps für Reitanfänger

Dein Weg in den Reitsport: Die wichtigsten Tipps für Reitanfänger

von Michelle Breitenfeld

Reiten ist ohne Zweifel eines der schönsten Hobbys, doch der Einstieg kann für Anfänger zunächst recht komplex wirken. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige, damit dir der Weg in den Sattel sicher und erfolgreich gelingt. Wir geben dir die entscheidenden Tipps an die Hand, die du für deinen Start als Reitanfänger wirklich brauchst.

Der erste Schritt: Wo lernt man am besten reiten?

Der Einstieg in einem Reitverein ist für dich besonders unkompliziert, da du dort auf erfahrenen Schulpferden lernst und keine eigenen Anschaffungskosten hast. Du zahlst wie in anderen Sportarten nur für deine Unterrichtseinheiten, während der Verein die volle Verantwortung für Futter und Pflege übernimmt. So kannst du ganz entspannt testen, ob dir das Hobby langfristig spaß macht, bevor du dich finanziell binden musst. Falls dein Ehrgeiz später wächst oder du dich auf eine bestimmte Disziplin wie das Westernreiten spezialisieren willst, ist der Wechsel zu einer Reitbeteiligung oder einem eigenen Pferd der nächste logische Schritt.

Erstausstattung für Reitanfänger: Sicher im Sattel ohne Fehlkäufe

Gute Ausrüstung schützt vor Verletzungen und steigert den Lernkomfort. Verzichte auf Jeans und Sneaker, sie bieten zu wenig Grip und bergen Sicherheitsrisiken.

Die 3 unverzichtbaren Basics

  • Reithelm (Sicherheitspriorität): Er ist lebenswichtig. Kaufe einen Helm idealerweise neu, da unsichtbare Haarrisse nach Stürzen die Schutzwirkung zerstören.
  • Festes Schuhwerk: Du benötigst knöchelhohe Boots mit einer glatten Sohle und einem ausgeprägten Absatz. Der Absatz verhindert, dass dein Fuß bei einem Schreckmoment durch den Steigbügel rutscht.
  • Enganliegende Reithose: Eine spezielle Reithose verhindert schmerzhafte Scheuerstellen an den Innenseiten der Knie und bietet durch Besatz (Leder oder Grip) besseren Halt im Sattel.

Aller Anfang muss nicht teuer sein: Reiten lernen ist auch mit kleinem Budget möglich. Für deine ersten Schnupperstunden bieten viele Reitschulen Leihhelme an, sodass du nicht sofort investieren musst. Wenn du dich für eine eigene Grundausstattung entscheidest, sind Second-Hand-Schätze eine clevere Wahl. Hochwertige Reithosen und Stiefel findest du oft zu fairen Preisen bei ehorses Kleinanzeigen. So sparst du bares Geld, ohne auf Qualität zu verzichten.

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Dein wichtigster Partner: Was ein erstklassiges Schulpferd ausmacht

Das Schulpferd ist dein wichtigster Lehrer. Damit du dich von der ersten Sekunde an sicher und wohl fühlst, sollte dein vierbeiniger Partner nicht nur gut ausgebildet, sondern auch charakterlich ein echter „Profi“ sein.

Ein starker Charakter

Ein gutes Anfängerpferd zeichnet sich durch eine unerschütterliche Gelassenheit aus. Achte auf diese vier Eigenschaften:

  • Geduld: Es verzeiht kleine Fehler bei der Hilfengebung und wartet ruhig ab.
  • Freundlichkeit: Ein entspannter Umgang beim Putzen und Satteln schafft Vertrauen.
  • Nervenstärke: Plötzliche Geräusche oder flatternde Planen bringen das Pferd nicht aus der Ruhe.
  • Arbeitswilligkeit: Es reagiert fein auf Signale, ohne den Reiter zu überfordern.

Ergonomie: Das passende Größenverhältnis

Ein stimmiges Größenverhältnis ist die Basis für präzise Kommunikation und Tierwohl.

  • Kinder & Jugendliche: Ponys bieten die richtige Ergonomie, damit die Beine für effektive Hilfen an der korrekten Stelle liegen.
  • Erwachsene: Großpferde bieten Stabilität, müssen aber anatomisch zum Reiter passen, um Fehlbelastungen zu vermeiden.
  • Tragekraft: Ein angemessenes Verhältnis zwischen Reitergewicht und Pferdekonstitution ist essenziell, um den Pferderücken langfristig zu schonen.

Ein glückliches Schulpferd ist ein besseres Schulpferd. Achte darauf, ob die Pferde in der Reitschule regelmäßig Koppelgang und Ausgleich zum Unterricht bekommen. Nur ein mental ausgeglichenes Pferd kann ein geduldiger Lehrer sein.

Michelle
Redakteurin bei ehorses

Der Weg in den Sattel: So sieht deine erste Reitstunde aus

Dein Abenteuer beginnt meist ganz entspannt im geführten Einzelunterricht, damit du dich voll und ganz auf dein neues Körpergefühl und das Gleichgewicht konzentrieren kannst. Sobald du die ersten Bewegungen sicher sitzt, folgt die Ausbildung an der Longe, bei der die Lehrkraft die Geschwindigkeit kontrolliert und du lernst, die Rhythmen der verschiedenen Gangarten mitzugehen.

Nach diesen ersten Erfolgen wechselst du in eine Gruppe mit anderen Einsteigern, um deine Fähigkeiten weiter auszubauen und das Zusammenspiel mit dem Pferd zu vertiefen. Ein hochwertiger Kurs zeichnet sich dadurch aus, dass er dir nicht nur das Reiten beibringt, sondern dich auch umfassend in die Pferdepflege sowie das richtige Führen und Satteln einführt, da das Verständnis für das Tier die wichtigste Grundlage für jeden Reiter bildet. Durch diese Kombination aus Praxis und Theorie entwickelst du von Beginn an die nötige Routine und Sicherheit für den souveränen Umgang mit deinem vierbeinigen Partner.

Wie gefährlich ist Reiten wirklich?

Mit der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Training ist Reiten nicht gefährlich. Wichtig ist, dass Sie von qualifizierten Reitlehrer:innen trainiert werden, die Größe und Temperament des Pferdes an Ihren Ausbildungsstand anpassen.

Sollte ein Pferd dennoch einmal bocken oder sich beispielsweise erschrecken, ist es von größter Bedeutung einen Reithelm zu tragen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Grundsätzlich ist der größte Sicherheitsgarant im Reitsport eine fundierte und vielseitige Ausbildung und die dazugehörige Ausrüstung. Man sollte sich aber immer bewusst machen, dass Pferde Lebewesen sind und sich auch einmal unerwartet erschrecken können.

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Fragen & Antworten

Am besten lernt man Reiten mit der Hilfe von qualifizierten Reitlehrer:innen in seriösen Reitschulen. Dort wird man seinem Ausbildungsstand gerecht und sicher in den Sport eingeführt.

Als Reitanfänger braucht man einen Ort, an dem man das Reiten lernen kann und die passende Ausrüstung, bestehend aus Reithelm, festen Schuhen und einer robusten Hose.

Generell kann man keine genaue Zeit nennen, in der man das Reiten lernen kann, da die Fortschritte sehr individuell ausfallen. Als groben Maßstab gilt dennoch, dass das selbstständige Reiten etwa nach einem Jahr möglich ist.

Reiten ist ein Sport und beansprucht dementsprechend die Muskeln. Besonders beansprucht werden die Rücken- und die Bauchmuskulatur. Dazu sollte die Beinmuskulatur, insbesondere die Oberschenkel gut ausgebildet sein, um sich auf dem Pferd zu halten.

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