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CBD ÖL auch für Pferde vielseitig einsetzbar: Anwendungsgebiete, Dosierung und Co.

von Michelle Holtmeyer
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Dass CBD Öl bei vielen menschlichen Leiden unterstützende Linderung bringen kann, ist kein Geheimnis. Doch immer häufiger wird das Öl aus Hanf auch bei Pferden eingesetzt. Fellpflege, Muskelerkrankungen oder Stresssymptomatik – CBD Öl kann mit der richtigen Dosierung eine positive Wirkweise haben.

Hanf – reich an natürlichen Wirkstoffen und NICHT berauschend

Ist die Rede von Hanf, hält sich noch immer hartnäckig ein Vorteil: Das macht high. Das stimmt nicht, denn das CBD Öl wird aus den nicht-berauschenden Pflanzenteilen gewonnen. Generell ist Hanf ein wahres Kraftpaket, wenn es um enthaltene Vitalstoffe geht. Neben Aminosäuren, Eisen, Eiweiß, Vitaminen, Zink oder Magnesium verfügt die Pflanze auch über Omega-3 und -6 sowie über Kalzium und Antioxidantien. Das Öl beinhaltet CBD, ein Cannabinoid. Für die allgemeine Pferdepflege gut einsetzbar, denn der Inhaltsmix kann wohltuend für Fell, Muskulatur und Organismus sein. Nicht enthalten ist im Öl das THC, welches eine berauschende Wirkung aufweist. Damit ist das CBD Öl auch weniger gefährlich, sollte bei der Darreichung für Mensch und Tier dennoch vorsichtig dosiert werden.

Studien belegen positive Wirkungen auf Pferde

Der Organismus der Pferde ist dem der Menschen recht ähnlich. Auch sie besitzen das Endocannabinoid-System (eine Art Nervensystem-Untersystem). Durch zahlreiche Einflüsse (beispielsweise Stressfaktoren) kann das System ins Ungleichgewicht kommen. Die Folge: häufiges Unwohlsein, was im ganzen Organismus spürbar ist. Als hochwertiges Produkt entspannt CBD Öl Pferd und Reiter und trägt zum Rebalancing des Systems bei. Das exogene Cannabinoid bringt das körpereigene System wieder ins Gleichgewicht. Dass dies keine bloße Theorie ist, zeigen zahlreiche Studien. Bereits 1899 wurde im British Medical Journal eine Studie zur Cannabidiol-Anwendung bei Haustieren veröffentlicht. Weiter hat sich der Anwendungsbereich bei Pferden deutlich erweitert. Genutzt wird CBD bei Pferden vor allem zur Prävention bestimmter Krankheitsbilder bzw. körperlicher Symptomatiken. Hierzu gehören Panik und Angst, Muskelbeschwerden, (emotionaler) Stress, Nervosität und Unruhe, Hautempfindlichkeit und vieles mehr. Tiere, die unter dem Cushing- oder Headshaking-Syndrom leiden, erfahren durch die CBD-Tropfen eine natürliche Linderung ihrer Krankheitssymptome.
CBD Öl Pferd: Ölflasche

Schon wenige Tropfen reichen aus, um für gesteigertes Wohlbefinden bei Pferden zu sorgen. Aber Vorsicht bei Wettkampftieren, denn CBD gilt bei vielen Verbänden als Doping.

Welche Dosierung beim CBD-Öl für Pferde ist richtig?

Die optimale Dosierung spielt bei der erfolgreichen Anwendung des CBD-Öles eine wesentliche Rolle. Es gibt das Öl in verschiedenen Konzentrationen, beispielsweise ab 20 %. Wichtig für die Darreichung: zunächst mit einer geringen Tropfen- und Konzentrationszahl beginnen und sich vorsichtig an eine höhere Dosierung herantasten. Dabei stets beobachten, wie das Tier auf das Öl reagiert.

Wichtig bei der genauen Dosierung auch: das Gewicht des Tieres. Liegt das Pferd über 100 Kilogramm, werden je nach Konzentration ein bis vier Tropfen verabreicht. Wird das Öl direkt ins Maul gegeben, entfaltet es seine Wirkweise häufig Abschnitt. Die Beimischung ins Futter ist jedoch auch möglich. Viele Pferde-Experten empfehlen zunächst, 0,1-0,5 mg CBD/Körpergewicht täglich.

CBD Öl Pferd: Schimmel auf der Wiese

Nicht immer bewegen sich Pferde so ausgelassen. Häufig leiden sie unter Nervosität und Muskelverspannungen. CBD-Öl kann Linderung bringen.

 

Wie lange lässt sich das CBD-Öl verabreichen?

Verträgt das Pferd das CBD-Öl ohne Nebenwirkungen, kann es fortwährend als Prävention verabreicht werden. Ist die Öl-Konzentration aufgrund eines akuten Leidens temporär höher, sollte immer das Wohl des Tieres im Fokus stehen. Bald die Symptomatik abgeklungen ist, vorsichtig an der Reduktion des CBD-Öls arbeiten. Um künftig besser vor neuer Symptomatik gewappnet zu sein, kann das Öl in geringerer Dosierung präventiv beigemischt werden.

Pellets oder Öl – was ist wirklich besser?

Am Markt steht nicht nur CBD-Öl, sondern auch CBD-Pellets zur Verfügung. Welche Darreichungsform ist für Pferde optimal? Auf den ersten Blick ist die Pellets-Gabe deutlich leichter. Doch hier gibt es ein Nachteil: Die Dosierung des Öles ist bei den Pellets weniger präzise möglich. Als permanente Beimischung sind Pellets deshalb besser geeignet als zur akuten Symptomatik- Behandlung.

Deutlich präziser bei der CBD-Gehalt-Dosierung sind die Öle. Sie können in verschiedenen Konzentrationen passend zur Symptomatik eingesetzt werden. Wichtig auch: Die Wirkweise ist bei den Ölen deutlich schneller zu beobachten als bei den Pellets.

Warum CBD- und nicht Hanf-Öl?

Viele Pferdeliebhaber fragen sich, warum es unbedingt CBD-Öl sein muss und das bekannte Hanf-Öl nicht ausreichend ist. Beide Öle enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, vor allem Omega-3 und Omega-6. Hanf-Öl verzichtet jedoch auf die CBD-Inhaltsstoffe und entfaltet deshalb keine beruhigende Wirkung oder unterstützt beispielsweise das Abklingen muskuläre Schwächen. Zur allgemeinen Pflege und Versorgung des Tieres mit essenziellen Omega-Säuren und Mineralstoffen eignet sich das Hanf-Öl allerdings gut.

Welche Nebenwirkungen können bei dem CBD-Öl auftreten?

Aufgrund der natürlichen Wirkstoffkombination sind die Nebenwirkungen im CBD-Öl im Vergleich zu pharmazeutischen Produkten gering. Richtig dosiert hat das Öl keine erkennbaren Begleiterscheinungen. Erfolgt die Überdosierung dennoch, kann sich bei Pferden eine verstärkte Müdigkeit einstellen. Müssen die Tiere andere (pharmazeutische) Präparate einnehmen, kann es durch das enthaltene CBD zu Wechselwirkungen kommen. Deshalb unbedingt vorher mit dem Tierarzt des Vertrauens absprechen, ob das CBD-Öl wie gewünscht eingenommen werden kann.

Ist der Einsatz von CBD-Öl auch beim Wettkampfsport möglich?

Bei Pferden, die am Wettkampfgeschehen teilnehmen, ist die Verabreichung von CBD-Öl riskant. Der Weltreiterverband FEI oder United States Equestrian Federation (USEF) verbieten CBD und klassifizieren den Wirkstoff als Doping. Um Disqualifizierung vom Wettkampfgeschehen aufgrund von CBD-Konsum zu vermeiden, unbedingt vorher das Regelwerk lesen und darauf achten, dass Öl rechtzeitig vor dem Wettkampf abzusetzen.

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