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Rübenschnitzel für’s Pferd: Wirkung & Fütterungsempfehlung

von Michael Hein
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Rübenschnitzel für’s Pferd sind klein gehäckselte, getrocknete Zuckerrüben. Rübenschnitzel sind in der Pferdefütterung längst keine Unbekannten mehr. Das Wort „Zucker“ und die vermeintlich komplizierte Fütterung schrecken jedoch viele Pferdebesitzer von der Fütterung dieser Energiequelle ab. Doch wenn man weiß, worauf man achten muss und die positiven Auswirkungen von Rübenschnitzel aufs Pferd kennt, kann die Fütterung der Zuckerrübenschnitzel für einige Pferde sehr sinnvoll sein. In diesem Beitrag erfährst Du alles Wissenswerte rund um das Thema Rübenschnitzeln für’s Pferd.

Was sind Rübenschnitzel?

Was genau sind überhaupt Rübenschnitzel? Fangen wir am besten damit an. Auch wenn sie unter verschiedenen Namen bekannt sind, ist darunter ein und dasselbe Produkt gemeint. Zuckerrübenschnitzel sind Abfallprodukte aus der Zuckerrübenindustrie, die auf die Zuckergewinnung abzielt. Diese Abfallprodukte der industriellen Verarbeitung stellen wiederum in der Tierfütterung ein hochwertiges Kraftfutter dar.

Die Zuckerrübe ist wie die Kartoffel auch ein Wurzelgemüse. Wenn der Zucker aus der Rübe gewonnen wurde, bleiben Brei und Faserstoffe, besser gesagt rohfaserhaltiges Fruchtfleisch, zurück. Zu diesem Restprodukt wird meistens noch Melasse (Zuckersirup, ebenfalls ein Nebenprodukt der Zuckergewinnung) hinzugefügt. Es gibt allerdings auch nicht melassierte Rübenschnitzel, diese enthalten weniger Zucker (Zuckergehalt 5 % statt 20 % bei melassierten Schnitzeln) und somit auch weniger lösliche Kohlenhydrate.

Diese Zuckerrübenreste werden gehäckselt und getrocknet und können anschließend lose oder als Pellets erworben werden.

Wie wirken Rübenschnitzel beim Pferd?

Rübenschnitzel haben viele positive Auswirkungen auf Pferde. Sie dienen vor allem auch als Energiequelle, die die Energie langsamer frei gibt als bspw. Hafer. Zudem eignen sich Rübenschnitzel optimal zur Gewichtszunahme bei schwerfuttrigen oder zu mageren Pferden.

Fütterungsempfehlung

Rübenschnitzel für’s Pferd richtig füttern

Bei der Verfütterung von Melasseschnitzeln an Pferde hört man immer wieder, dass dies “kompliziert” sei. Tatsächlich gibt es ein paar wichtige Aspekte zu berücksichtigen, welche bei Missachtung auch in Form von Schlundverstopfungen oder Koliken sogar lebensgefährlich werden können! Doch hinter der richtigen Zubereitung von Rübenschnitzeln steckt auch kein Hexenwerk. Wenn man paar Punkte beachtet, ist die Fütterung von Zuckerrübenschnitzeln vollkommen unbedenklich. Im Folgenden wird aufgezeigt, was unter “komplizierter Fütterung” zu verstehen ist und wie sie ganz einfach unkompliziert wird.

Rezept – Rübenschnitzel richtig einweichen

Unsachgemäßes Einweichen von Rübenschnitzeln kann eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit des Pferdes darstellen. Sowohl zu kurzes als auch zu langes Einweichen kann auf unterschiedliche Art schädlich sein. Die richtige Einweichzeit zu finden, ist aber gar nicht schwer. Im Folgenden erfährst Du, worauf zu achten ist

  • Die Rübenschnitzel immer ausreichend in Wasser einweichen lassen.
  • Vor dem Verfüttern müssen die Rübenschnitzel unbedingt mit ca. der fünffachen Menge an kaltem Wasser eingeweicht werden. Als Faustregel gilt: Die losen Schnitzel sollten mindestens sechs Stunden lang einweichen. Wegen der dichten Pressung müssen Pellets länger, also mindestens 8-12 Stunden lang eingeweicht werden. Auf jeden Fall solange, bis keine harten Brocken von den Pellets mehr übrig sind.
  • Rübenschnitzel quellen bis auf das Vierfache ihrer Größe auf. Werden sie also nicht lange genug eingeweicht, quellen sie beim Fressen in der Speiseröhre des Pferdes auf und können zu einer gefährlichen Schlundverstopfung führen. Deshalb die Schnitzel oder Pellets immer lange genug und mit ausreichend Wasser einweichen lassen. Nach dem Einweichen sollte immer noch etwas Wasser im Einweichbehälter übrig sein, dann war die Wassermenge ausreichend.
  • Rübenschnitzel dürfen niemals(!) trocken und uneingeweicht verfüttert werden!
  • Rübenschnitzel nicht zu lange einweichen lassen
Rübenschnitzel als Zusatzfutter: Pferde am Fressen

Rübenschnitzel sind Saftfutter. Das sind Futtermittel, die einen hohen natürlichen Wassergehalt und eine gute Verdaulichkeit haben.

Jetzt kommt der vermeintlich “komplizierte” Teil der Fütterung. Zu kurzes Einweichen kann schädlich fürs Pferd sein, zu langes Einweichen allerdings auch.

Rübenschnitzel sind ein sogenanntes Saftfutter. Saftfutter sind Futtermittel, die einen hohen natürlichen Wassergehalt und eine gute Verdaulichkeit haben. Allerdings sind sie auch relativ schnell verderblich. Wenn Rübenschnitzel also zu lange eingeweicht werden, fangen sie an zu gären. Das kann im schlimmsten Fall zu gefährlichen Koliken führen. Als Faustregel gilt hier: Nicht länger als 24 Stunden einweichen lassen und sofort entsorgen, wenn die Schnitzel angegoren riechen!

Wie bereite ich Rübenschnitzel für mein Pferd zu?
<p“>Rübenschnitzel dürfen nie trocken verfüttert werden, sondern müssen immer in kaltem Wasser eingeweicht werden. Lose Rübenschnitzel sollten eine Einweichzeit von mindestens 6 Stunden haben, Pellets aufgrund ihrer dichten Pressung mindestens 8-12 Stunden. An diese Richtwerte sollte man sich dringend halten, denn ist die Einweichzeit kürzer oder länger, kann das gesundheitliche Gefahren für das Pferd bergen.

Jahreszeiten beachten

Im Winter muss man aufpassen, dass die Schnitzel beim Aufquellen nicht gefrieren. Denn dann können sie sich nicht vollkommen mit Wasser vollsaugen und es tritt der gleiche Effekt ein wie bei einer zu kurzen Einweichzeit der Schnitzel auf. Da die Quelldauer unterbrochen wurde, ist die Gefahr hoch, dass die Schnitzel in der Speiseröhre oder im Verdauungstrakt nachquellen und somit zu Verstopfungen führen.

Im Sommer können die Schnitzel aufgrund der warmen Temperaturen schneller anfangen zu gären, was die gleichen Nachwirkungen mit sich bringt, wie zu langes Einweichen. Empfehlenswert ist es daher die Rübenschnitzel an einem kühlen Ort, wie bspw. dem Keller einweichen zu lassen.

Rübenschnitzel für’s Pferd: Ideale Fütterungsmenge

Die Fütterungsmenge hängt natürlich vom Energiebedarf des Pferdes ab. Als grober Richtwert können aber 1-2 Handvoll, bzw. 250 g bis 500 g uneingeweichte Rübenschnitzel dienen. Dieser Wert gilt pro Pferd und Tag. Die Menge sollte dann allerdings im Optimalfall in zwei Portionen über den Tag aufgeteilt werden.

Wie bei jeder Futterumstellung gilt, dass die Futtermenge langsam und allmählich gesteigert werden sollte. Will man also anfangen, sein Pferd mit Rübenschnitzeln zu füttern, sollten die ersten Fütterungen deutlich unter dem Richtwert liegen.

Was kosten Rübenschnitzel für Pferde?

Je nach Hersteller, Ausführung und Qualität 0,60 € – 2 € pro kg. Unmelassierte Rübenschnitzel sind bspw. teurer, haben allerdings auch einen geringeren Zuckeranteil und trotzdem viele wertvolle Fasern.

Rübenschnitzel für’s Pferd: Vorteile als Futtermittel

Um zu entscheiden, ob Rübenschnitzel ein sinnvolles Futter für die Fütterung des eigenen Pferdes sein könnten, sollte man sich die Nährstoffe und deren Wirkungsweise genauer anschauen. Anhand dessen lässt sich besser beurteilen, ob das Pferd die fütterungsbedingten Vorteile überhaupt benötigt, oder ob die Nachteile, wie beispielsweise die vergleichsweise aufwendige Zubereitung des Futters, überwiegen.

Pferd auf einem Hügel am Grasen

Rübenschnitzel als Kraftfutter sind vor allem für Pferde sinnvoll, die zunehmen sollen, ohne dass sie vor Energie explodieren.

Rohfaser und Saccharose als Energie- und Zunehmquelle

Neben dem Raufutter, wie bspw. Heu, ist auch die Zufütterung von Kraftfutter für viele aktive oder schwerfuttrige Pferde sinnvoll. Am gängigsten ist hier Hafer, aber auch Rübenschnitzel können durchaus als Kraftfutter fungieren. Anders als beim Hafer wird die Energie bei Rübenschnitzeln nicht aus Stärke, sondern aus Rohfaser und Saccharose gewonnen. Damit haben Rübenschnitzel den Vorteil, dass sie nicht so eine aufputschende Wirkung haben wie Hafer. Denn der Rohfasergehalt der Zuckerrübenschnitzel gibt die verfügbare Energie nur langsam frei und ist zudem noch sehr leicht verdaulich.

Rübenschnitzel als Kraftfutter sind also vor allem für Pferde sinnvoll, die zunehmen sollen, ohne dass sie vor Energie explodieren. Demnach eignet es sich also auch als alleiniges Kraftfutter für Pferde und Ponys, die nur selten geritten werden. Durch den hohen Energiegehalt, der allerdings nur langsam freigegeben wird und sehr leicht verdaulich ist, eignen sich Rübenschnitzel insgesamt hervorragend für die Zufütterung von:

  • mageren Pferden
  • schlechten Futterverwertern
  • Pferde, die nach Krankheit regenerieren
  • Pferde im Langstreckensport
  • Pferde, die bei schnell verfügbaren Energiequellen zu Temperaturausbrüchen neigen
  • alten Pferde

Für sehr aktive Sportpferde reichen Rübenschnitzel als Kraftfutter alleine vermutlich nicht aus. Eine Kombination mit Hafer, Luzerne oder anderem rohfaserreichem Pferdefutter kann für hitzköpfige Sportpferde aber durchaus eine Lösung sein, um den Haferanteil etwas zu reduzieren und trotzdem auf eine angemessene Energiebereitstellung zu kommen. Das Kombinieren von Hafer und Rübenschnitzel hat noch weitere Vorteile, auf die im Abschnitt “Eiweiß, Kalzium und Phosphor” genauer eingegangen wird.

Pektin

Pektine sind in Rübenschnitzeln reichlich enthalten (ca. 25 %). Diese pflanzlichen Polysaccharide (Vielfachzucker) sind für Pferde leicht verdaulich, energiespendend und gut für die Darmflora. Als komplexes Kohlenhydrat kann Pektin nämlich nicht von den Enzymen im Dünndarm verarbeitet werden. Sogenannte “gute” Bakterien im Dünndarm, die wichtig für die Darmflora sind, können dies allerdings schon. So wird das Wachstum dieser “guten Bakterien” durch Pektine gefördert und damit auch eine gesunde Darmflora.

Im hinteren Abschnitt des Pferdedarmes fungieren sie als Wasserspeicher, indem sie Wassermoleküle anziehen und speichern. Dadurch können Rübenschnitzel auch Durchfallerscheinungen lindern. Doch Pektine können noch mehr, so wirken sie auch entgiftend und haben einen positiven Einfluss auf die Blutwerte des Pferdes.

Der positive Einfluss von Pektinen ist natürlich für jedes Pferd günstig. Besonders wertvoll sind diese Auswirkungen allerdings für folgende Pferde:

  • Pferde, die bei wärmeren Temperaturen bei der Arbeit stark Schwitzen (aufgrund der Funktion als Wasserspeicher der Pektine, können Rübenschnitzel hier vorbeugen
  • Pferde, die nach Krankheit regenerieren (zum (Wieder-) Aufbau einer gesunden Darmflora)

Wie lange kann man Rübenschnitzel füttern?

Rübenschnitzel kann man ganzjährig verfüttern. Bei der Zubereitung der Schnitzel sind allerdings die Bedingungen der jeweiligen Jahreszeiten zu beachten. Besonders sinnvoll ist die Fütterung für viele Pferdebesitzer überwiegend im Winter. Als Richtwert für die Menge gilt 250 g bis 500 g uneingeweichte Rübenschnitzel pro Tag und pro Pferd. Optimalerweise portioniert man diese Menge in zwei Mahlzeiten pro Tag.

Eiweiß, Kalzium und Phosphor

Pferd im Portrait

Zuckerrübenschnitzel sind reich an Kalzium und Energie.

Zuckerrübenschnitzel haben einen geringen Eiweiß- und Phosphorgehalt (Eiweißgehalt ca 7 %), sind dabei aber reich an Kalzium und Energie. Das Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist dabei aber nicht besonders optimal. Wer also zu viel und zu schnell Rübenschnitzel an sein Pferd verfüttert, könnte einen Phosphormangel herbeiführen.

Diese wichtigen Nährstoffe eignen sich natürlich für jedes Pferd. Interessant ist in diesem Aspekt aber vor allem eine Kombination mit Hafer, da dieser vergleichsweise einen hohen Eiweiß- und Phosphorgehalt beinhaltet und dafür aber kalziumarm ist. Aber auch Luzerne eignet sich als komplementäres Futtermittel, da auch dieses Produkt reich an Proteinen ist. So gleicht man die Nährstoffwerte bei der Fütterung durch die Kombination von unterschiedlichem Futter aus.

Lysin

Rübenschnitzel beinhalten auch einen hohen Anteil an Lysin (5,9 g/kg). Die Aminosäure Lysin gilt in der Pferdefütterung als limitierend, das heißt, dass sie im Pferdefutter am häufigsten zu knapp vorkommt. Lysin ist allerdings sehr wichtig für zahlreiche Funktionen im Körper des Pferdes. Darunter fallen unter anderem die Zellteilung, das Wachstum von Muskeln und Knochen und der Muskel- und Fettstoffwechsel. Die Aminosäure unterstützt zudem die Leistungsfähigkeit sowie auch die Haut und das Bindegewebe.

Eine weitere wertvolle Eigenschaft ist, dass Lysin Virusinfektionen wie bspw. das Herpesvirus abwehrt bzw. eine präventive Wirkung hat. Lysin enthält wichtige Eigenschaften und Funktionen für jedes Pferd, aber besonders für junge Pferde, die noch wachsen. Rübenschnitzel bieten sich prima als Nährstoffquelle für diese knappe Aminosäure an.

Rohfaser

Rübenschnitzel bestehen zu einem großen Teil aus Rohfasern. Diese spenden nicht nur viel Energie, die langsam frei wird, sondern sind auch leicht zu verdauen und zu kauen. Durch die weiche Konsistenz lassen sich Rübenschnitzel deshalb sehr leicht von älteren Pferden oder Pferden mit Zahnproblemen fressen.

Da Rübenschnitzel zu dem Saftfutter zählt, eignen Sie sich optimal als Abwechslung zu der sehr raufutterlastigen Pferdefütterung im Winter. Weil die Saftfutterquelle Gras in der kalten Jahreszeit logischerweise nicht vorhanden ist und Obst und weiteres Saftfutter nicht in allzu großen Mengen gefüttert werden sollten, stellen Rübenschnitzel eine gute Ergänzung zu Heu und Stroh dar.

Der Beitrag “5 Fragen, die in Bezug auf Raufutter häufig gestellt werden” gibt mehr Aufschluss über die Hauptnahrungsquelle unserer Vierbeiner.

Der Beitrag “5 Fragen, die in Bezug auf Raufutter häufig gestellt werden” gibt mehr Aufschluss über die Hauptnahrungsquelle unserer Vierbeiner.

Für welche Pferde ist die Fütterung von Rübenschnitzeln besonders sinnvoll?

Wer Rübenschnitzel in die Futterroutine seines Pferdes einplanen möchte, kann dies natürlich unabhängig vom Pferd her tun. Die positiven Eigenschaften von Trockenschnitzeln kommen jedem Pferd zu Gute. Im Folgenden wird jedoch nochmals kurz zusammengefasst, für welche Pferde die Fütterung von Rübenschnitzeln eine besondere Bedeutung hat:

  • schwerfuttrige Pferde zum Zunehmen
  • allgemein zum Zunehmen, ohne energieüberladen zu sein
  • als Kraftfutter für Pferde, die nicht viel geritten werden/von Hafer zu energiegeladen sind
  • Pferde im Langstreckensport
  • Pferde, die bei wärmeren Temperaturen bei der Arbeit stark Schwitzen
  • Pferde, die nach Krankheit regenerieren (zum (Wieder-) Aufbau einer gesunden Darmflora)
  • für alte Pferde

Ältere Pferde benötigen insgesamt mehr Pflege und Unterstützung als ihre jüngeren Artgenossen. Der Beitrag “Die Vorbereitungen von älteren Pferden auf die kalte Jahreszeit” zeigt noch mehr Wege auf, wie man seinen Rentner optimal unterstützen kann.

Woher bekomme ich Rübenschnitzel?

Rübenschnitzel sind mittlerweile ein bekanntes Pferdefutter. Somit sind sie auch in fast jedem Reitsportfachgeschäft zu kaufen. Je nach Ausführung (melassiert, nicht melassiert, Pellets, lose) und Anbieter variieren die Preise von 0,60 Cent bis zu 2 Euro pro Kilo.

Rübenschnitzel für’s Pferd – Das Wichtigste zusammengefasst

Die Fütterung von Rübenschnitzeln hat viele positive Auswirkungen auf Pferde. Für einige Pferde sind diese positiven Effekte von besonderer Bedeutung, um gewisse Ziele zu erreichen. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Menge in Maßen bleibt und nicht zu schnell angefüttert wird. Deswegen, und auch durch die Kombination der Nährstoffe, kann eine Kombination mit anderen Produkten wie Hafer, Raufaserfutter, Weizenkleie, Mash etc auch eine gute Möglichkeit sein, Trockenschnitzel zu integrieren. Am besten greift man dabei zu melassefreien Rübenschnitzeln. Diese sind zwar etwas teurer, dafür haben sie allerdings auch nur einen Zuckergehalt von 5 % statt 20 %.

Ein Nachteil bei der Fütterung von Rübenschnitzeln ist definitiv, dass sie im Vergleich zu anderen Produkten schon aufwendiger ist. Bei der Zubereitung sind Vorsicht, Organisation und Zeit erforderlich, doch wenn man weiß, worauf man achten muss, ist es absolut machbar. Für manch einen können die positiven Effekte den Aufwand, den die Fütterung mit sich bringt, definitiv überwiegen. Das Wichtigste ist, auf die Einweichzeit zu achten, dann braucht man keine Angst mehr vor dem Superwurzelgemüse zu haben.

Neben all den positiven Effekten von Rübenschnitzeln gibt es noch einen entscheidenden Vorteil: Sie schmecken den Vierbeinern aufgrund ihres süßlichen Geschmacks auch einfach total gut!

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