Startseite » Gamaschen oder Bandagen – Eine etwas andere Betrachtung

Gamaschen oder Bandagen – Eine etwas andere Betrachtung

von Felix Ortmann
0 Kommentar

Gamaschen oder Bandagen – dieses Thema teilt die Reiterwelt in zwei Parteien. Einmal die Dressurreiter, und einmal die Springreiter. Eines haben Gamaschen und Bandagen aber gemeinsam: beide dienen dem Schutz der Beine. Welche Merkmale die beiden Sachen haben und ob Du dich für Gamaschen oder Bandagen entscheiden solltest, erfährst Du hier.

Gamaschen oder Bandagen

Wenn es um das Thema Gamaschen oder Bandagen geht, teilt sich die Reiterwelt meist in genau zwei Parteien. Dressurreiter bandagieren und die Springreiter greifen auf die Gamaschen zurück. Wobei es natürlich auch umgekehrt sein kann. Wie auch immer.  Eigentlich möchten beide dasselbe. Der Schutz der Pferdebeine. In den Ställen werden die Pferde deshalb oftmals von oben bis unten verpackt. Nicht zu vergessen: Die Ästhetik spielt dabei eine große Rolle. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Im besten Fall ist deshalb das eigene Outfit auf das des Pferdes abgestimmt.

Zum Schutze der Beine eines Pferdes

Wie wir wissen, sind die Beine mit das Wichtigste am Pferd und gar nicht mal so unempfindlich. Deshalb gilt es, diese auch sinnvoll zu schützen. Keiner möchte sein Pferd wegen einer Beinverletzung im Stall stehen lassen müssen.

Den Schutz der Pferdebeine nimmt manch einer so ernst, dass das Pferd vom Stall über das Reiten bis zum Verladen in Watte gepackt wird. Ganz nach dem Motto: „Safety first“. Leider werden die Pferdebeine dadurch auch immer empfindlicher. Nur die kleinste Macke endet mit einer Schwellung und der Turnierstart am Wochenende fällt ins Wasser. Deshalb greift man auf bewährten Beinschutz seines Vertrauens zurück.

Bandage beim Pferd

Bandagen gelten schon immer als eines der Markenzeichen der Dressurreiter in Reitställen und auf Turnieren.

Dressurreiter und ihre Bandagen

Bandagen gelten schon immer als eines der Markenzeichen der Dressurreiter in Reitställen und auf Turnieren. Von vorne bis hinten, von oben bis unten, ist das Pferd einbandagiert. Nicht zu vergessen: übergroße Unterlagen! Die müssen oben und unten rausgucken, damit der Huf fast nicht zu sehen ist. Dabei wird auf die Außentemperaturen keine Rücksicht genommen.

Von – 20 Grad bis +30 Grad wird bandagiert was das Zeug hält. Sieht ja auch schön aus. Zum Glück reagieren Pferd nicht so auf Stauwärme. Oder besser gesagt bekommen sie im Sommer keinen hochroten Kopf wie ihre Reiter, die krampfhaft versuchen, die ein oder andere Lektion zu üben. Gefühlt sieht es ja immer so aus, als würde man wie die Profis über das heimische Viereck fliegen.

Dressurreiter sind leidensfähig und nehmen den zeitlichen Mehraufwand auf sich. Einwickeln, drumwickeln, abwickeln und wieder einwickeln gehören zum Tagesgeschäft. Man ist kein richtiger Dressurreiter, wenn man nach dem Waschen der Bandagenkollektion nicht Stunden damit verbringt, diese wieder zu enttüddeln.

Springreiter und ihre Gamaschen

Der Springreiter mag es nicht nur schnell im Parcours, sondern zieht es auch vor, aus dem Fertigmachen des Pferdes, kein allzu langes Ritual zu machen. In irgendeiner Ecke liegt schon ein geeignetes Paar Gamaschen. Die müssen nicht immer allzu sauber sein. Werden ja beim Reiten eh wieder dreckig. Im Sommer werden sie einfach mit dem Pferd abgespritzt. Wenn man schon mal dabei ist, dass Pferd zu waschen, hält man den Wasserstrahl auch einfach auf die Gamaschen. Zack fertig.

Zum Turnier werden dann schon mal besondere Gamaschen genutzt. Diese sind wirklich auch nur für das Turnier und werden auch auf das restliche Outfit abgestimmt. Dabei darf es auch immer mal ein bisschen Strass sein.

Pferd einreiten ohne Longe auf einer grünen Wiese

Tipps zur richtigen Verwendung von Gamaschen oder Bandagen

Am Schluss wollen wir alle natürlich ein und dasselbe. Den Schutz des Pferdbeines mit modischen Aspekten kombinieren. Dagegen spricht auch nichts. Dennoch sollte man, egal ob Bandagen oder Gamaschen, ein paar wichtige Dinge berücksichtigen.

Beim Bandagieren solltest du folgendes beachten:

  • Nicht zu fest oder zu lose bandagieren
  • Unterlagen benutzen
  • Nicht bandagieren und auf dem nassen Matschplatz reiten, weil die Bandagen sonst das Wasser aufsaugen
  • Es dürfen keine Druckstellen entstehen
  • Bei zu warmen Wetter aufs Bandagieren verzichten, um Stauwärme zu vermeiden

Finde hier die richtigen Bandagen für dein Pferd:

 

Bei Gamaschen solltest du folgendes beachten:

  • Mindestens der Innenbereich der Gamaschen sollte sauber sein, da Sand in Kombination mit Schweiß zu Scheuerstellen führen kann
  • Größe und Passform sollten an die Anatomie des Pferdes angepasst werden

Finde hier die richtigen Gamaschen für dein Pferd:

* Disclaimer: In diesem Beitrag befinden sich so genannte Affiliate Links. Kaufst Du über diese Links ein, bekommen wir von dem jeweiligen Shop einen kleinen Prozentsatz an Provision. Für Dich entstehen selbstverständlich keine Mehrkosten und Du hilfst uns dabei, dass wir weiterhin Content für Dich produzieren. Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.