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Silizium für Pferde – Warum viele Pferde davon profitieren

von Mirjam Hommes
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Bislang ist Silizium noch nicht allzu bekannt in der Pferdewelt. Doch unsere Vierbeiner benötigen den Mineralstoff für viele Körperfunktionen. Darüber hinaus ist Silizium für Pferde das Baumaterial für Knochen, Bindegewebe, Fell und Hufe. Darüber hinaus unterstützt Silizium die Produktion von körpereigenem Glucosamin. Doch was genau Silizium ist, welche Vorteile es mit sich bringt und welches Produkt wird Dir empfehlen können, erfährst Du in diesem Artikel.

Gesunde Gelenke sind für Pferde sehr wichtig. Denn Gelenkbeschwerden vermindern nicht nur die Lebensqualität der Vierbeiner, sondern bedeuten Stress und Schmerzen. Nur ein Pferd mit gesunden Gelenken kann den Ausritt oder das Herumtoben auf der Wiese mit anderen Vierbeinern richtig genießen. Eine Möglichkeit, die Pferde-Gesundheit in dieser Hinsicht zu unterstützen, ist die Gabe von Silizium.

Was ist Silizium?

Bei Silizium handelt es sich nach Sauerstoff um das am zweithäufigsten vorkommende Mineral auf der Erde. Das Pferd nutzt es zum Aufbau von Bindegeweben für Haut, Sehnen, Muskeln, Knochen, Knorpel, Fell, Hufe, Blutgefäße und Schleimhäute – kurz: für nahezu alles. Darüber hinaus sorgt Silizium für die Kollagen-Produktion. Kollagen ist ein Protein, das für die Gelenke und Knochen sehr wichtig ist. Leidet ein Pferd unter einem Silizium-Mangel, kann es zu Knochen- und Knorpelschädigungen kommen.

Verschiedene Studien haben nun gezeigt, dass Silizium eine Alternative zu Glucosamin darstellt, da es die Kollagenproduktion anregt und zu mehr Knochenbildung führt. Silizium ist ein Katalysator bei der Produktion von  Glucosamin und Chondroitin. Wenn ein Pferd zu wenig Silizium über die Nahrung erhält, nimmt die Knochendichte ab und es kann sich Osteoporose entwickeln.

Dies wurde bereits beim Menschen nachgewiesen. Indische Frauen haben z.B. weniger Osteoporose als Frauen aus Westeuropa, weil die tägliche Nahrung in Indien mehr Silizium enthält. In einer Studie mit Rennpferden kamen die Forscher zu dem Schluss, dass bioresorbierbares Silizium die Leistung verbessert und Verletzungen vorbeugen kann.

Was bewirkt Silizium bei Pferden?

Weniger Entzündungen dank Silizium-Supplement

Silizium spielt wahrscheinlich auch eine Rolle bei Immunprozessen und bei Entzündungsreaktionen. Ein Mangel an Silizium in der Ernährung scheint folglich zu einer geringeren Immunität und schwereren Entzündungsreaktionen zu führen.

Stärkung von Gelenken und Knochen

Fütterst Du Deinem Pferd Silizium, kann sich das gut auf Gelenke und Knochen auswirken. Da sich die Knochenzusammensetzung ständig ändert (Abbau alter und Aufbau neuer Zellen), spielt Silizium eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der neuen Knochen – als Baumaterial für Knorpel, Sehnen und Muskelansätze. Somit ist das Mineral wichtig, da es die Knochen stark und die Gelenke des Pferd flexibel hält.

Untersuchung dazu haben bereits bestätigt, dass Pferde, denen Silizium verabreicht wurde, weniger anfällig für Verletzungen waren.

Verbesserte Hufqualität und gesundes Fell

Silizium ist für mehrere Gewebe im Pferdekörper zuständig und wirkt sich positiv auf Hufe und Fell aus. So fördert das Mineral das Fellwachstum und hält die Hufe der Vierbeiner gesund und stark. Besonders wird Silizium dabei für Pferde empfohlen, die Probleme mit der Hornhautqualität haben. Da Hornhaut lange Zeit braucht, um zu wachsen, kann es allerdings zwei bis drei Monate dauern, bis eine Verbesserung sichtbar ist.

Pferd frisst Sand – Silizium als Lösung

Hast Du auch das Problem, dass Dein Pferd ständig Sand frisst oder daran leckt? Was viele nicht wissen: Siliziumdioxid ist Hauptbestandteil von Sand. Hat das Pferd einen Siliziummangel, fängt es oftmals an, Sand zu lecken. Stellst du also fest, dass Dein Pferd ganz bewusst Sand leckt oder frisst, empfehlen wir, für mindestens zwei Monate ein Siliziumpräparat zu füttern.

Das Problem dabei ist jedoch, dass Sand nicht optimal aufgenommen werden kann und die Aufnahme im schlimmsten Fall sogar zu Koliken führen kann. Fütterst Du Silizium bereits vorbeugend, verhinderst Du also, dass Dein Vierbeiner Sand leckt.

Ist ein Siliziummangel jedoch keine Ursache für das Sandlecken, kann es unter Umständen sein, dass Dein Vierbeiner schlichtweg Langeweile hat. Suche nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten und hänge beispielsweise ein Heunetz auf oder einen langsam eingestellten Futterautomaten.

Langfristige Silizium-Zugabe von Vorteil

Generell gilt: Je länger man Silizium füttert, desto besser das Ergebnis. Da der oben beschriebene Prozess Zeit braucht, muss man Silizium über einen längeren Zeitraum geben, um die volle Wirkung zu erzielen. Forscher haben von Menschen, die Silizium z.B. bei Knieproblemen einnehmen, gehört, dass sich schon nach wenigen Tagen ein Unterschied zeigt. Für stärkere Knochen und zur Vorbeugung von Verletzungen sollte man Silizium jedoch langfristig in den Speiseplan aufnehmen – auch in den Fütterungsplan von Pferden!

Denn Gelenke und Hufe sind Gewebe mit einem langsamen Blutfluss und folglich dauert es längere Zeit, bis neue Zellen gebildet werden. Oftmals sieht man deutliche Ergebnisse durch die Fütterung von Silizium erst nach zwei bis drei Monaten.

Glucosamin Pferd: Silizum von HELTIE

Das Mineral Silizium unterstützt den Aufbau von Knochen, Knorpel, Hufen und Fell.

Silizium unterstützt die Produktion von Glucosamin

Verschiedene Studien haben nun gezeigt, dass Silizium eine Alternative zu Glucosamin darstellt. Es wurde herausgefunden, dass Silizium sowohl die Kollagenproduktion und die Knochenbildung anregt als auch eine bindende Rolle bei der Produktion von GAGs wie beispielsweise Glucosamin. So stimuliert Silizium die Produktion von Glucosamin durch den Körper selbst. Auf diese Weise wird die Menge an Glucosamin, die für den Pferdekörper nutzbar ist, deutlich vergrößert als wenn Glucosamin zugesetzt/zugefüttert wird, welches vom Körper des Pferdes nicht richtig aufgenommen wird.

Was ist Glucosamin?

Bei Glucosamin handelt es sich um einen hochkonzentrierten natürlichen Aminozucker. Im Pferdekörper ist der Vitalstoff vor allem dafür verantwortlich, die Gleit- und Dämpfungsschicht in den Gelenken herzustellen und zu erhalten. Glucosamin ist also für eine reibungslose Knorpelfunktion zuständig. Außerdem ist der Aminozucker ein Grundbaustoff – sowohl für den Knorpel selbst als auch für Sehnen und Bänder. So kann Glucosamin Pferden mit Gelenk- oder Wirbelsäurenverletzungen beispielsweise helfen, die Substanz des Knorpels zu regenerieren und zu reparieren.

Hat ein Pferd ein Glucosamin-Mangel, wird die Gelenkflüssigkeit sehr flüssig – bis hin zu wässrig. Das Gelenk wird dementsprechend nicht mehr ausreichend geschmiert, nutzt (schneller) ab und verursacht Schmerzen.

Wofür ist Glucosamin wichtig?

  • Produktion von Gleit- und Dämpfungsschichten im Gelenk
  • entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung
  • Unterstützung bei chronischen Verletzungen
  • fördert Wiederaufbau geschädigter Gelenke
  • mindert Gefahr einer fortschreitenden Knorperschädigung
  • Hilfe bei chronischen Erkrankungen

Was bewirkt Glucosamin beim Pferd?

Im Pferdekörper ist Glucosamin vor allem dafür verantwortlich, die Gleit- und Dämpfungsschicht in den Gelenken herzustellen und zu erhalten.

Glucosamin-Supplemente in der Kritik – Wie wirksam sind sie wirklich?

Glucosamin wurde regelmäßig auf die Wirksamkeit bei Menschen und anderen Säugetieren untersucht. Dabei wurde oftmals keine schlüssige Wirkung von Glucosamin-Supplementen nachgewiesen. Wahrscheinlich hat Glucosamin eine leichte entzündungshemmende Wirkung, vor allem zu Beginn der Anwendung. Mit Hilfe dieser Studien betrachten viele Ärzte Glucosamin als ein Präparat, das nicht schadet, aber teils auch wenig nützlich ist. Genau aus diesem Grund empfehlen wir Dir, zu Silizium zu greifen, da die Wirkung des Minerals um ein Vielfaches höher ist.

Ein weiterer Nachteil des Supplements ist, dass Glucosamin nicht gut vom Darm aufgenommen wird. Studien zeigen, dass weniger als 10 % des oral eingenommenen Glucosamins tatsächlich absorbiert wird. Ein großer Teil des Glucosamins, das Du einem Pferd mit Gelenkproblemen fütterst, erreicht unter Umständen also nie die Gelenke.

Wie viel Glucosamin beim Pferd?

Grundsätzlich sagt man, dass pro 600 kg Körpergewicht vom Pferd ungefähr 10 Gramm Glucosamin gegeben werden können.

Silizium füttern – Tipps und Produktempfehlungen

Beachtet werden sollte außerdem: Nur hydrolysierte, also flüssige, Siliziumverbindungen sind als Ergänzung geeignet. Dies geht aus mehreren Studien hervor. In Form von Pulver oder Pellets würde es direkt aus dem Pferdekörper ausgeschieden werden, ohne dass eine Wirkung entfacht. Das flüssige HELTIE horse® Silizium kann in diesem Fall optimal vom Pferd aufgenommen werden und wird zu 100% biologisch vom Körper verarbeitet. Dabei reicht eine 1-Liter-Flasche bei 500 kg Körpergewicht bis zu 100 Tage. Es kann optimal bei Gelenkproblemen, schlechten Hufen oder auch Strahlbeinentzündungen (vor allem in Kombination mit HELTIE horse® Nelke) gefüttert werden.

HELTIE horse® Silizium liefert die leicht aufnehmbare Form des Siliciums und ist völlig dopingfrei. Du kannst es Deinem Pferd also auch problemlos vor einem Turnier geben. Darüber hinaus eignet sich HELTIE horse® Silicium optimal für junge Pferde, die sich im Wachstum befinden. Aber auch für ältere Vierbeiner eignet sich das Mineral bestens.

Fazit – Silizium: Ein Mineral voller Vorteile

Silizium für Pferde ist ein wahrer Alleskönner. Es unterstützt nicht nur den Aufbau von Knochen, Knorpel, Hufen und Fell, sondern reduziert zudem die Gefahr des Sandfressens und von Verletzungen. Zudem unterstützt es die körpereigene Glucosamin-Produktion. Vor allem das zeigt, dass Pferdehalter vermehrt zu Silizium als Ergänzungsfuttermittel greifen sollten anstatt zu Glucosamin, dem eine deutlich schwächere Wirkung zugesprochen wird.

Das flüssige Silizium aus dem Hause HELTIE horse® wird zu 100% biologisch vom Pferd aufgenommen. Zahlreiche begeisterte Nutzer bestätigen die positive Wirkung des Minerals.

Für was ist Glucosamin beim Pferd gut?

Glucosamin kommt bei Pferden mit Gelenkverletzungen oft zum Einsatz. Wird der Vitalstoff dem Pferd zusätzlich gefüttert, können die positiven Eigenschaften helfen, Schmerzen zu lindern und die Knorpelerneurung anzutreiben.

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