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Black Beauty: Berühmte Filmpferde

von Frederieke Wenning
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Zu den bekanntesten Pferdefilmen gehört ganz sicher „Black Beauty“. Alle Pferdemädchen kennen mindestens eine der Verfilmungen über den schwarzen Hengst, der von seinem aufregenden, teilweise ungerechten Leben im 19. Jahrhundert in England berichtet. Worum es in Black Beauty geht und welche Fun Facts es zu dem Film gibt, erfährst Du hier.

Worum geht es in „Black Beauty“?

Black Beauty Pferd: Nahaufnahme des AugesDie Autorin Anna Sewell beabsichtigte, mit ihrem Roman auf das traurige Schicksal der Arbeitspferde aufmerksam zu machen. Im Roman, wie auch im Film, erzählt die schwarze Schönheit „Black Beauty“ in der Ich-Form über sein aufregendes und abwechslungsreiches Leben.

Black Beauty hat im Großen und Ganzen kein besonders gutes Schicksal getroffen. Der wunderschöne Hengst muss so viele Besitzerwechsel miterleben, wie man es keinem Pferd wünscht. Immer wieder wird er als Arbeitspferd missbraucht. Nachdem er eine unbeschwerte Jugend bei dem Bauern Grey hatte, kam der Hengst das erste Mal in einen anderen Stall.

Seine neuen Besitzer, die wohlhabende Familie Gordon nennt ihn erstmals „Black Beauty“. Dort lernt er eine bezaubernde Stute namens „Ginger“ kennen. Beide werden als Wagenpferde eingesetzt, manchmal sogar gemeinsam. Bereits in dieser Familie muss Black Beauty einige Schicksale durchleben, doch der Stalljunge Joe war immer an seiner Seite. Er rettet Beauty aus dem Feuer und pflegte ihn nach einer schlimmen Erkältung wieder gesund. Da die Familie eines Tages umziehen muss, werden Ginger und Black Beauty verkauft.

Auch in der nächsten Familie, bei Lord und Lady Wexmire, wird Beauty als Wagenpferd eingesetzt, bis er sich schließlich wieder verletzt. Es dauert nicht lange und der Hengst muss wieder verkauft werden. Black Beauty arbeitet kurz als Reit-und Kutschpferd und zunächst als Droschkenpferd, wo er nur „Black Jack“ genannt wird. Zu guter Letzt muss der schwarze Hengst als Lastenpferd dienen. Körperlich ist Beauty im Laufe der Jahre so schwach geworden, dass er für die Arbeit ausgedient hat. Also landet er mal wieder auf dem Pferdemarkt.

Doch Black Beauty hat niemals aufgegeben, hat nie seine gute Seele verloren und bewahrte immer die Hoffnung eines Tages geliebt zu werden, so wie er es verdient. Zum Glück, denn als er das letzte Mal auf dem Pferdemarkt landet, weil er körperlich nicht mehr zu gebrauchen ist, trifft er auf seinen Seelenverwandten, Joe.

Joe, ist der Junge, der ihn in seiner Jugend betreut und gepflegt hat, die beiden hatten immer schon eine ganz besondere Beziehung zueinander. So darf Black Beauty also seine letzten Tage in Ehre verbringen und nochmals spüren, wie es ist, geliebt und respektiert zu werden.

Fun Facts

Bist du ebenso ein Fan der Filme über Black Beauty? Hier hast du alle wichtigen Infos und ein wenig Insiderwissen rund um die Geschichte!

  1. Insgesamt gab es acht Verfilmungen des berühmten Jugendroman, die erste stammt aus 1921 und die letzte aus 1994.
  2. Das Filmpferd aus der bekanntesten Verfilmung aus 1946 hatte den Spitznamen „Beauty“, hieß aber eigentlich Highland Dale, ein American Saddle Horse
  3. Highland Dale war nicht nur das Darstellerpferd von „Black Beauty“, sondern spielte auch die Rolle von dem Filmpferd „Fury“
  4. In dem Film von 1994 wird Black Beauty von einem Stutfohlen gespielt und der Darsteller von seiner Freundin Ginger ist tatsächlich ein Wallach.
  5. Eigentlich sollte „Black Beauty“ gar nicht an Kinder gerichtet sein. Es sollte den Erwachsenen die Augen öffnen, da sie die Pferde zu der Zeit in ein komplett falsches Licht gerückt haben.

Du hast einen der bekanntesten Filme weltweit noch nie gesehen? Dann weißt du ja, was du als nächstes schauen kannst! Viel Spaß dabei!

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