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Die ideale Turniervorbereitung

von Johanna Wilke
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So langsam aber sicher beginnt bei den Turnierreitern unter uns das Kribbeln in den Fingern. Die Lust auf die Turniersaison wird immer größer. So wichtig und schön die Winterpause auch sein mag, umso mehr freuen wir uns dann auf den Start der schönsten Jahreszeit: Die grüne Saison! Nach mehreren Monaten Turnierpause oder bei wenig Erfahrung kann es aber schon mal vorkommen, dass man nicht mehr genau weiß, was eigentlich alles mit muss. Deshalb habe ich ein paar Tipps für die ideale Turniervorbereitung für euch.

Turniervorbereitung: To-Do Liste

Damit man nicht auf dem Turnierplatz steht, ohnehin schon aufgeregt ist und dann merkt: „Mist, keine Kopfnummer dabei“, lohnt es sich immer, eine kleine To-Do Liste aufzustellen. Für Manche reicht es schon, diese im Kopf zu haben, Andere sollten sie sich wirklich aufschreiben und abhaken. Dafür gibt es kleine magnetische Täfelchen mit abwaschbaren Stiften, die man sich hervorragend in die Sattelkammer des Anhängers kleben kann. So kann man direkt vor der Abfahrt noch einmal überprüfen, ob alles dabei ist. So eine kleine Tafel kann man sich als Ergänzung auch in den Spind hängen, als eine Art Pflegeplan: Dann sieht man auf den ersten Blick, welche Teile der Ausrüstung man noch putzen muss.

Kleine To-Do Listen helfen bei der Vorbereitung, auch bei der Lederpflege

Zeit nutzen

Es kann wirklich hilfreich sein, wenn man in der unmittelbaren Zeit vor dem Turnier nicht einfach stumpf vor sich hintrainiert, sondern sich einen Plan aufstellt, was man alles noch üben möchte. Natürlich kann man innerhalb eines kurzen Zeitraumes, wie beispielsweise einer Woche, keine Meisterleistungen und Veränderungen bewirken. Dennoch verschafft es zumindest ein gutes Gefühl, dass man optimal auf das anstehende Turnier vorbereitet ist. Es bietet sich an, in der Woche vor einer Dressurprüfung noch einmal mit dem Trainer die Aufgabe durchzureiten. Oder vor einem Stilspringen noch einmal an den eigenen Sitzbaustellen zu arbeiten.

Keine Panik vor der Generalprobe

Es kommt immer wieder vor, dass man am Freitagnachmittag verzweifelte Stallkollegen antrifft, die frustriert von der Generalprobe für das Turnier sind und manchmal gar nicht mehr losfahren wollen. „Die lief heute so spannig, das kann morgen ja gar nicht klappen“, heißt es dann nicht selten. Aber lief sie vielleicht einfach spannig, weil der Pilot oben drauf in der Generalprobe alles perfekt machen wollte und selbst wie ein Steifftier geritten ist? Beim letzten Training vor der Prüfung sollte man also nicht zu viel verlangen – weder von sich selbst, noch von seinem Pferd. Wenn man eine entspannte Trainingsrunde hinlegt, spart man sich eine Menge Stress, den man nicht direkt mit in den nächsten Tag trägt.

Und zu guter Letzt sollten wir uns selbst immer wieder daran erinnern, dass Reiten unser Hobby ist und ein Freizeitvergnügen. Auf dem Turnier ist jeder aufgeregt und man möchte natürlich, dass alles glatt läuft, sich das Training auszahlt. Doch am wichtigsten ist es doch, dass wir einen schönen Tag mit unseren Freunden und vor allem unseren Vierbeinern verbringen!

Gut vorbereitet kann man den Turniertag genießen

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