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Phrasen der Reitlehrer – Was sie wirklich damit meinen

von Michael Hein
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Die typischen Phrasen der Reitlehrer – wer kennt sie nicht? Brust raus, Bein lang, Hacke runter – all diese Sprüche sind nichts Neues für Reiter im Reitunterricht. Jeder Reitlehrer hat dabei so seine Vorlieben und Standardsprüche, die immer wieder ausgepackt werden. Aber was wären wir nur ohne unsere Reitlehrer, die uns jedes Mal die gleichen Sprüche an den Kopf hauen? Dann hat man es ja scheinbar auch gebraucht! Wir haben die besten Phrasen der Reitlehrer und ihre Bedeutungen für Dich zusammengefasst!

Typische Phrasen der Reitlehrer

„Echte Reiter haben Fliegen zwischen den Zähnen!“

Wer kennt es nicht – man sitzt auf dem Pferd und versucht konzentriert das auszuführen, was einem aufgetragen wird. Doch dann immer wieder der Spruch „Ein echter Reiter hat Fliegen zwischen den Zähnen!“. Damit will Dir Dein Reitlehrer sagen, dass Du lächeln sollst. Denn das Reiten soll ja schließlich auch Spaß machen.

„Wenn Dein Pferd weg ist, sage ich Dir Bescheid!“

Auch das ist eine typische Phrase der Reitlehrer. Damit will Dir Dein Reitlehrer sagen – Kopf hoch und nach vorn schauen! Ständig schaut man runter, ob sein Pferd auch richtig in der Anlehnung läuft. Doch nicht nur das Pferd sollte die richtige Haltung einnehmen. Auch der Reiter muss den Kopf hochnehmen.

„Auch wenn da keiner ist: Bauch rausstrecken und Bauchnabel nach vorne drücken!“

Ja, richtig gelesen. Du sollst den Bauch rausstrecken und Bauchnabel beim Reiten nach vorn drücken. Damit will dein Reitlehrer dir sagen, dass Du keinen Buckel machen sollst und gerade sitzen sollst. Dabei scherzen sie immer gern über die Bäuche ihrer Reitschüler. Oft kommen dann noch Worte wie „Schulter zurück“ oder „Brust raus“ hinzu.

Mädchen füttert zwei Pferde

„Wer nicht schwitzt, ist nicht richtig geritten!“

Mit diesen Worten will Dir Dein Reitlehrer vermutlich sagen, dass Du Dich mehr anstrengen sollst. Denn Reiten ist ein Sport und somit auch anstrengend. Auch wenn vielen dies nicht so bewusst ist.

„Du hockst wie ein Sandsack auf dem Pferd!“

Diese typische Phrase der Reitlehrer hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Sollte Dein Reitlehrer das zu Dir sagen, musst du vor allem an einer Sache arbeiten – Deiner Körperspannung. Wer sich laut Reitlehrer nicht richtig anstrengt und zu lasch drauf sitzt, bekommt diesen Spruch nur zu gern zu hören.

„Hallo, hörst Du mir zu? Ich sagte anhalten bei X…“

Keine Frage – Du hast kurzerhand nicht richtig zugehört oder es direkt, nachdem es gesagt wurde wieder vergessen. Das kann einem schon mal passieren, wenn man sich aufs Pferd konzentriert. Reitlehrer mögen das allerdings gar nicht. Sie erinnern dich mit einem kargen Spruch gern daran, wenn Du beispielsweise den Haltepunkt vergessen oder zu weit geritten bist.

„Setz Dich rein!“

Diese Worte werden gern beim Aussitzen im Trab oder Galopp gewählt. Jeder weiß, wie schwer es bei manchen Pferden sein kann, sein Gesäß im Sattel zu halten. Doch Reitlehrer kennen da keine Gnade. Sie rufen „Setz Dich rein!“ und erwarten das auch von Dir. Oftmals wird dann noch gern darauf hingewiesen, vielleicht mal öfter das Fitness Studio zu besuchen, um Kraft aufzubauen.

„Da muss ein 5-Euro-Schein stecken bleiben!“

Damit wird gern die richtige Beinstellung beim Reiten provoziert. Der Reitlehrer zückt einen 5-Euro-Schein und fragt: „Sollen wir testen? Wenn das klappt, darfst Du ihn behalten.“ Damit wollen sie Dir sagen, dass Du Dein Bein besser am Pferd halten sollst und es nicht einfach nur runterhängen soll.

„Das sind Zügel, keine Wäscheleinen!“

Kurzum, es geht um die Zügel, die Du gerade in den Händen hältst. Oft wird dieser Spruch gewählt, wenn dem Reitlehrer die Zügel zu lasch hängen und das Pferd nicht gut in der Anlehnung läuft. Oder kurz gesagt: Die Anlehnung üben wir noch mal.

Frau spaziert mit ihrem Pferd aus dem Pferdestall heraus

„Innen annehmen und lockerlassen, außen dranbleiben“

Die Balance ist schwerer zu halten, als man denkt. Es wird aber doch von den Reitlehrern gefordert. Sie erinnern einen gerne immer wieder daran, sobald die Hand auch nur einen Millimeter bewegt wird.

„Möchtest Du jetzt gleich abheben?“

Eine der Lieblingsfragen im Reitsport. Was damit gemeint ist? Die Ellenbogenpartie der Reiter. Viele Reiter neigen dazu, die Ellenbogen beim Lenken oder ähnlichem nach außen zu strecken. Das können Reitlehrer nicht tolerieren. Die Ellenbogen bleiben am Körper! Sonst sieht es für sie so aus, als wolle man die Flügel ausbreiten und abheben.

Natürlich gibt es noch viele Sprüche mehr. Jeder Reitlehrer hat da so einige auf Lager. Aber was wäre der Reitsport ohne die guten Sprüche der Reitlehrer? Außerdem ist doch ein bisschen Spaß beim Reiten auch erwünscht. Denn wie sagen Reitlehrer so schön: „Echte Reiter haben Fliegen zwischen den Zähnen!“

Fallen Dir noch mehr typische Phrasen der Reitlehrer ein? Dann schreib es in die Kommentare!

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