Startseite » Berühmten Filmpferde – Diese solltest Du unbedingt kennen!

Berühmten Filmpferde – Diese solltest Du unbedingt kennen!

von Finia Fischer
0 Kommentar

Berühmte Filmpferde: Als „Black Beauty“ oder „Blitz der schwarze Hengst“ verzauberten sie am Bildschirm Generationen von Zuschauern. Aber wie heißen diese Pferde wirklich? Wer waren ihre Trainer?

Berühmte Filmpferde: Diese Pferde stecken hinter den Klassikern

Black Beauty – alle Folgen für eine lange Filmnacht (1994)

Der Film spiel in England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Vicky und später Jenny schließen Freundschaft mit „Black Beauty“, einem Rappen, dem der Vater der beiden, Tierarzt Dr. Gordon, auf ihrer Farm eine neue Heimat gibt.

„Black Beauty“ hat bis zu diesem Zeitpunkt wenig Freundliches von Menschen erfahren. Aber als sich dies nun, vor allem durch die beiden Mädchen, ändert, erweist er sich als ein treuer Freund. Gemeinsam mit den Gordon-Töchtern erlebt der Hengst viele Abenteuer und tritt mit Schlauheit und Mut für das Gute ein.

Das Pferd, welches als „Black Beauty“ bekannt wurde, war ein siebenjähriger Wallach namens „Black Jet“. Die Darsteller erzählen jedoch, dass sich mehrere Pferde die Rolle des „Black Beautys“ geteilt haben. Der Pferdetrainer der TV-Serie war Reg Dent, dessen Hof im Nachbarort des Drehortes lag.

Der Pferdeflüsterer (1998)

Dieser Film handelt von einem schrecklichen Reitunfall, der das geordnete Leben der New Yorker Redakteurin Annie und ihrer Familie aus dem Gleichgewicht bringt. Die 14-jährige Grace wird dabei schwer verletzt und trägt große seelische Wunden davon. Ihr Pferd „Pilgrim“ überlebt nur knapp, ist völlig verstört und lässt keinen Menschen mehr an sich heran.

Annie weiß, dass ihre Tochter nur über das Pferd wieder Anschluss an ein normales Leben und ihre Familie finden kann. Deshalb entschließt sie sich, die Hilfe eines Pferdeflüsterers in Anspruch zu nehmen – jemand, der die verletzte Tierseele heilen kann – und stößt dabei auf Tom Booker.

Um den Einzelgänger zu treffen, macht sie sich mit Grace und „Pilgrim“ auf die lange Reise von New York nach Montana, geleitet von der Hoffnung, dass Booker dem Pferd und damit ihrer Tochter helfen wird. Aber was sie dort erleben, verändert nicht nur das Leben ihrer Tochter.

Der Wallach, der „Pilgrim“ verkörperte, gehört im realen Leben Buck Brannamann. Robert Redford schaute ihm zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten sogar bei der Arbeit zu. Er war ein Fuchshengst und eigentlich ganz brav. Für den Film bekam er schwarzes Make-Up und wurde so in den bösen „Pilgrim“ verwandelt.

Spirit – Der wilde Mustang (2002)

„Spirit“ ist der stolze Anführer einer wunderschönen Herde im amerikanischen Westen. Doch ein brutaler Colonel hat es auf ihn abgesehen! Er fängt Spirit ein und versucht, ihn zu zähmen.

Als der junge Indianer “Little Creek” ebenfalls gefangen genommen wird, freunden sich die beiden an und schließlich gelingt ihnen das Unmögliche: Sie fliehen.

„Spirit“ muss jedoch bald erkennen, dass auch „Little Creek“ ihn zähmen und reiten möchte, dabei möchte er doch nur eines: zurück seiner geliebten Herde!

Auch „Spirit“, der wilde Mustang, entspringt, obwohl er als Zeichentrickfigur bekannt wurde, einem realen Vorbild. Der Kiger Mustang „Donner“. Die Rasse des Kigers wurden erst 1977 in Oregon durch einen Zufall entdeckt. Der 1955 geborene „Donner“ gehörte einem Mustangzüchter. Er verkaufte das Pferd für eine unbekannte Summe an Dreamworks Animation. Der Falbe ist 1,50 Meter groß. Für die Produktion musste er stundenlang posieren, sodass ihn das Filmteam realistisch abzeichnen konnte. Später lebte „Donner“ in einem Naturreservat im US-amerikanischen Kalifornien.

Wie heißt das Pferd von Ostwind in echt?

Ostwind wird von fünf verschiedenen Pferden gespielt. Das bekannteste ist vermutlich "Atila" von Kenzie Dysli.

Zu den Klassikern unter den Pferdefilmen gehören „Black Beauty“, „Der Pferdeflüsterer“ und „Spirit – Der wilde Mustang“, aber auch noch viele weitere Filme.

Berühmte Filmpferde: Diese Filmpferde solltest Du außerdem kennen

Ostwind“ wird in den unterschiedlichen Filmen von verschiedenen Pferden gespielt.

Im ersten Film, der 2013 erschien, wurde „Ostwind“ von den Pferden „James“ und „Atila“ dargestellt. Beide gehören zu der bekannten Pferdetrainerin Kenzie Dysli. Übrigens agierte auch ihre Besitzerin Kenzie als Double von “Mika”, denn Schauspielerin Hannah Binke konnte zuvor noch gar nicht reiten, geschweige denn Stunts sicher durchführen.

Aber auch viele andere pferdische Darsteller werden von mehreren Vierbeinern gespielt.

Was macht ein gutes Filmpferd aus?

Filmpferde müssen sehr gute Nerven, viel Gelassenheit und Vertrauen in die Situation haben. Denn auf einem Set ist viel mehr los, als der Betrachter hinterher auf der Kinoleinwand sieht.

Berühmte Filmpferde – Das macht ein gutes Filmpferd aus 

Filmproduktionen mit Pferden sind immer eine sehr aufwändige Angelegenheit vor und hinter den Kulissen. Was muss ein Pferd können, um ein Filmstar zu werden? Und wie wird es auf seine Leinwandkarriere vorbereitet?

Ob „Ostwind“, „Rock my Heart“, „Immenhof“, „Armans Geheimnis“, „Bibi und Tina“ oder die „Wendy“-Verfilmungen – die Herausforderungen, die Pferde bei Filmproduktionen meistern müssen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem sind es im Grunde “ganz normale” Pferde.

Filmpferde müssen sehr gute Nerven, viel Gelassenheit und Vertrauen in die Situation haben. Denn auf einem Set ist vielmehr los, als der Betrachter hinterher auf der Kinoleinwand sieht. Jede Menge Menschen und Schauspieler. Große Mikrofone baumeln herunter, Scheinwerfer werden umgestellt, Kabel verlegt und die Dekoration wird verändert. Einem Filmpferd sollte dieser Trubel nichts anhaben.

Auch Geduld ist eine wichtige Eigenschaft eines Filmpferdes, denn Dreharbeiten bestehen oft aus Warten. Es gibt lange Pausen zwischen den einzelnen Drehs. Dann proben die Schauspieler auch noch und möglicherweise wird eine Szene auch nicht nur einmal aufgenommen.

Wichtig ist außerdem, dass Filmpferde artig sind. Im besten Fall beherrscht ein Filmpferd auch noch einige Tricks, die es gezielt abrufen kann.

Wie viel verdient man als (Film-)Pferdetrainer?

Der Verdienst ist sehr unterschiedlich und hängt unter anderem auch davon ab, wie gut man sich selber vermarkten kann.

Berühmten Filmpferde – Diese Klassiker solltest Du gesehen haben!

Zu den Klassikern “Black Beauty”, “Der Pferdeflüsterer” und “Spirit – Der wilde Mustang” gibt es auch noch einige weitere erwähnenswerte Pferdefilme der letzten Jahre und Jahrzehnte, die hier keineswegs außen vor gelassen werden sollen.

  • Der schwarze Hengst (1979)
  • Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm (2004)
  • Hände weg von Mississippi (2007)
  • Gefährten (2011)
  • Ostwind – zusammen sind wir frei (2013)
  • Jappeloup – eine Legende (2013)

… und natürlich noch viele weitere Filme, die die Herzen eines jeden Pferdemädchens aufgehen lassen.

Wenn Dir noch weitere Filme einfallen, die Du empfehlen kannst, kommentiere gerne unter unseren Artikel. Wir freuen uns über jede Inspiration!

Was ist der beliebteste Pferdefilm?

Die Antwort auf die Frage wäre sehr subjektiv. Alle erwähnten Filme haben ihre Berechtigung. Unter den neueren Filmen erfreut sich aber beispielsweise Ostwind großer Beliebtheit.

Beliebte Pferde im ehorses Marktplatz

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Adventskalender ehorses Bildergalerie Desktop (1)