Startseite » Mähnenspray selber machen: Rezepte, Tipps & Tricks

Mähnenspray selber machen: Rezepte, Tipps & Tricks

von Frederieke Wenning
0 Kommentar

Mähnenspray selber machen – der ideale Weg, um verknotete Mähne oder dreckigen Schweif vorzubeugen! Das Problem ist nur, dass handelsübliche Sprays zum einen viele schädliche Chemikalien enthalten und zum anderen nicht gerade günstig sind. Dabei kannst Du ganz einfach Mähnenspray selber machen. Hier findest Du hilfreiche Tipps, wie du einfach und preiswert selber Mähnen- und Schweifspray ohne überflüssige Chemikalien herstellst!

Wo finde ich ein Mähnenspray Rezept?

Mähnen- und Schweifspray findest Du im Internet, beispielsweise im ehorses Magazin.

Mähnenspray selber machen: Alle Inhaltsstoffe im Überblick

  1. Babyöl oder Klettenwurzelöl

Du benötigst zunächst ein Öl für die Herstellung deines Sprays, damit das Ziel der verbesserten Kämmbarkeit auch wirklich erreicht wird. Dafür wird meist Babyöl oder Klettenwurzelöl empfohlen, aber auch Olivenöl tut den Job. Jedes der Produkte kann man in einem gewöhnlichen Drogeriemarkt finden. Warum sind diese Stoffe nun aber besser als das, was in einem herkömmlichen Mähnenspray ist? Die einfache Antwort ist, dass diese Produkte vielfältigen Kontrollen unterzogen werden und damit von deutlich besserer Qualität sind.

2. Birkenhaarwasser mit Fettgehalt

Weiterhin ist Birkenhaarwasser in jedem Mähnenspray zu finden. Es verbessert das Haarwachstum und lindert Juckreiz, was es vor allem auch für Ekzemer interessant macht. Man muss die vom Juckreiz betroffenen Stellen lediglich mit Birkenwasser einreiben. Es hilft natürlich auch jedem anderen Pferd, das sich beispielsweise im Sommer immer wieder den Schweif scheuert. Wer also nur das Haarwachstum seines Pferdes fördern oder den Juckreiz an bestimmten Stellen lindern möchte, kann auch zu Birkenhaarwasser in reiner Form greifen. Wichtig ist, dass man immer das Birkenhaarwasser mit Fettgehalt kauft, da es ohne zusätzliches Fett die Haut austrocknet. In Drogerien gibt es immer eine Version mit und ohne Fettgehalt.

3. Sprühflasche

Zu guter Letzt braucht man eine Sprühflasche. Hier kann man besonders nachhaltig agieren, indem die Sprühflasche für das selbst gemachte Mähnenspray immer wieder verwendet.

Das Rezept – schnell & einfach

25 ml         Von einem Öl deiner Wahl – Babyöl, Klettenwurzelöl oder Olivenöl

500 ml       Birkenhaarwasser mit Fettgehalt

1                Sprühflasche

Du musst 500 ml Birkenhaarwasser in eine leere Sprühflasche füllen, 25 ml Babyöl oder Klettenwurzelöl dazugeben und schon hast Du Dein persönliches Mähnen- und Schweifspray fertiggestellt. Natürlich darf man nicht vergessen, das Ganze vor jedem Gebrauch wirklich gut zu schütteln. Das Birkenhaarwasser beruhigt gereizte Haut, fördert das Haarwachstum und reduziert Schuppenbildung. Das Öl pflegt das Haar und die Haut, macht sie geschmeidig und verleiht einen wunderschönen Glanz.

Auch der Dreck wird vom Öl gebunden und lässt sich dann ganz leicht ausbürsten. Und je nachdem, welches Öl Du verwendest, duftet es auch noch gut. Natürlich darf man nicht zu viel davon auftragen, da die Haare sonst schnell fettig aussehen. Aber wenn man es im empfohlenen Verhältnis mischt und mit einer Sprühflasche sparsam aufträgt, funktioniert es super! Dank des Rezepts kannst Du ganz einfach dein Mähnenspray selber machen.

Wie kann ich ein Mähnenspray selber machen?

500 ml Birkenhaarwasser mit Fettgehalt und 25 ml Babyöl oder Klettenwurzelöl in eine Sprühflasche geben und gut schütteln.

Anwendung von Mähnen- und Schweifspray – Die richtige Pflege der Pferdehaare

Du kannst das Spray in die Längen der Mähne und des Schweifs geben und sie von unten nach oben ausbürsten. Es ist immer wichtig, trotz Mähnenspray von unten nach oben zu bürsten, da man sonst zu viele Haare ausreißt. Man sieht es bei vielen Pferden, deren Besitzer regelmäßig den Schweif bürsten – der Schweif ist zwar ordentlich, wird aber immer dünner. Genau das wollen wir vermeiden! Stellen wir also einmal ein paar Regeln zur Pferdehaarpflege auf:

  • Bürste den Schweif und die Mähne nur, wenn es unbedingt nötig ist.

Es ist einfach unvermeidbar mit der Bürste keine Haare auszureißen. Der Schweif muss bei vielen Pferden jedoch nicht täglich, noch nicht einmal wöchentlich vollkommen durchgebürstet werden. Es reicht im Alltag das Stroh aus dem Schweif zu lesen und nur zu besonderen Anlässen, wie Turnier oder Fotoshooting, den Schweif zu waschen und zu bürsten. Dies ist natürlich abhängig von der Rasse. Es dürfen auf gar keinen Fall Verfilzungen riskiert werden, also sollte man immer ein Auge darauf haben. Für gewöhnlich verfilzen Mähnen und Schweif aber nicht so schnell.

  • Der Schweif und auch die Mähne sollten trotz Schweifspray immer nur von unten nach oben gebürstet und gekämmt werden.

Wenn man von unten nach oben bürstet, entwirrt man die Knoten nach und nach und kann sich jeden einzelnen vornehmen und vorsichtig ausbürsten. Wenn schon mal jemand probiert hat, direkt den Schweif von oben nach unten zu bürsten, hat er meist frustriert aufgehört, da er ab der Mitte einfach nicht mehr durchkam.

  • Und das Schütteln nicht vergessen – Anwendung von Mähnen und Schweifspray

Das Spray kann auf die Schweifrübe und in den Mähnenkamm gesprüht werden. Danach kann man zusätzlich die Haarlängen benebeln. Es reicht aber auch völlig etwas Spray in die Längen der Pferdehaare einzuarbeiten. Dazu macht es sich immer gut, einige dicke Strähnen zu nehmen und ringsherum einzusprühen. Nach dem Einsprühen sind die Haare meist etwas feucht, also lasst es 2 Minuten einwirken und legt dann erst los mit verlesen oder bürsten.

Tipp:

Auch beim Verlesen ist Mähnen- und Schweifspray hilfreich, da sich die Knoten so leichter lösen lassen. Verlesen ist die klassische Art der Schweifpflege. Dabei wird der Schweif kurz unterhalb der Schweifrübe in eine Hand genommen und mit der anderen Hand werden kleinere Strähnen von ca. 3 – 10 Haaren aus der Hand gezogen, die den Schweif hält. Es ist zwar sehr aufwendig, löst aber wirklich jeden Knoten und jedes abgestorbene Haar aus dem Schweif und auch Parasiten, wie zum Beispiel Zecken, haben keine Chance sich, an der Schweifrübe einzunisten.

Mähnenspray selber machen: Die Vorteile auf einen Blick

Ein Mähnen- und Schweifspray, das du selbst hergestellt hast, enthält auch zu 100% nur das, was du für gut befindest. Keine unnötigen Chemikalien, keine Stoffe, die man nicht aussprechen kann und nichts, was deinem Pferd oder der Umwelt Schaden zufügen könnte. Du bist also vollkommen frei in der Entscheidung, was du an dein Pferd lässt und was nicht. Dein Pferd wird es dir mit Sicherheit danken!

Du weißt nun, dass Birkenhaarwasser mit Fettgehalt gegen Juckreiz hilft und das Haarwachstum anregt. Füge dieses Mittel zu Deiner Hausapotheke hinzu und du bist gut vorbereitet, wenn dein Pferd im Sommer anfängt, sich zu scheuern.

Babyöl, Klettenwurzelöl und Olivenöl gibt es überall zu kaufen und sie helfen gegen fiese Knoten und Dreck. Der Schweif und die Mähne werden nach einer Behandlung mit dem selbst gemachten Mähnen- und Schweifspray dank des Öls so schön glänzen wie noch nie und leicht zu kämmen sein.

Nicht zu vergessen ist die Wiederverwendbarkeit der Sprühflasche. Du brauchst schließlich keine Neue zu kaufen, wenn du das nächste Mal Dein Mähnen- und Schweifspray selbst herstellst. Zusammenfassend schonst du mit dieser Alternative die Umwelt und gleichzeitig Deinen Geldbeutel.

Produktempfehlungen

Ähnliche Beiträge