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Futterumstellung beim Pferd – Darauf musst Du achten

von Michelle Holtmeyer
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Anzeige: Die Fütterung eines Pferdes ist ein wichtiges und komplexes Thema. Noch komplexer wird es, wenn das Futter umgestellt wird, denn dabei sind einige Dinge zu beachten. Was Du zum Thema Futterumstellung beim Pferd wissen musst, erfährst Du in diesem Artikel. 

Warum sollte ich das Pferdefutter umstellen?

Immer wieder kommt es vor, dass Pferde ihr Futter nicht vertragen oder Du schlichtweg den Tipp bekommst, dass es ein Futter gibt, das besser zu Deinem Liebling passt. Dann ist es Zeit für eine Futterumstellung.

Doch so ein Futterwechsel geht nicht von heute auf morgen, denn unsere Vierbeiner besitzen einen empfindlichen Magen und können schnell Probleme durch einen Futterwechsel bekommen. Entstehen durch eine Futterumstellung Verdauungsprobleme und die Darmbakterien geraten in ein Ungleichgewicht, kommt es oftmals zu Schleimhautreizungen, Kotwasser, Durchfall, Magenproblemen und Koliken.

Wie lange dauert eine Futterumstellung bei Pferden?

Für die Futterumstellung eines Pferdes solltest Du einige Wochen Zeit einplanen. Unsere Pferde haben empfindliche Mägen und sollten daher vorsichtig auf neues Futter umgestellt werden.

Wann muss ich das Futter umstellen?

Futterumstellung im Frühjahr

Im Frühjahr heißt es für unsere Pferde immer – ab auf die Weide. Wichtig ist dabei, dass Du Dein Pferd zuvor immer ordentlich anweidest, damit die Umstellung auf das viele Gras gut klappt. Gewöhne Deinen Liebling dafür Tag für Tag etwas länger an das saftige Grün und steigere die Gras-Zeit allmählich. Wenn Pferde ausschließlich Raufutter (Heu, Gras,…) zu fressen bekommen, sehr wenig oder kein Kraftfutter bekommen, ist eine Ergänzung von Vitaminen und Spurenelementen essentiell für seine Gesunderhaltung. Passiert das nicht, kann es schnell zu einer Unterversorgung und einem Mangel an den oben aufgeführten Inhalten kommen.

Futterumstellung Pferd: Pferd auf der Wiese

Im Frühjahr heißt es für unsere Pferde immer – ab auf die Weide!

Futterumstellung im Herbst/Winter

Oftmals wird das Futter von Pferden im Herbst umgestellt. Denn dann verändert sich der Graswuchs auf den Wiesen deutlich, da das Gras nicht mehr so reich an Proteinen, Eiweißen und Vitaminen ist. In der Regel ist auch nicht mehr so viel Gras auf den Wiesen vorhanden. Nimmt also die Menge und die Qualität vom Gras ab, solltest Du darauf achten, dass Deinem Liebling mehr Heu oder anderes Raufutter zugefüttert wird. Bei Bedarf kann die Ration noch mit Kraftfutter ergänzt werden.

Wichtig ist, dass Du die Qualität des Zusatz-Futtermittels, durch das Du Dein Pferd unterstützt, stets beachtest. Denn Futtermittel können sich durch verschiedene Schnittzeitpunkt und Ausgangsqualität enorm in ihrem Nährstoffgehalt unterscheiden. Achte zudem auf die Lagerung des Futters. Gerade Heu und Stroh sollten richtig gelagert werden, um die Qualität zu gewährleisten. Wird Pferdefutter schlecht gelagert, können sich Pilze, Hefe, Bakterien oder Milben schneller vermehren.

Folgende Ergänzungsfuttermittel können Pferde im Herbst und Winter unterstützen:

  • (kaltgepresste) Öle, die für die nötige Energiezufuhr und darüber hinaus den Fellwechsel eines Pferde unterstützen
  • Zink unterstützt den Fellwechsel und das Immunsystems unserer Vierbeiner
  • Folsäure, Biotin, Selen sowie Salz-/Minerallecksteine sind gut für den Fellwechsel

Das richtige Vorgehen bei einer Futterumstellung

Wechsel von Heu auf Heulage

Bei dieser Umstellung musst Du besonders langsam vorgehen. Das hat damit zu tun, dass Heulage mit Milchsäurebakterien hergestellt wird und eine zu schnelle Umstellung zu Durchfall oder sogar Koliken führt. Du kannst beispielsweise so vorgehen, dass Du die ersten Tage 1/10 Heulage und 9/10 Heu fütterst. Klappt das problemlos, kannst Du 2/10 Heulage versuchen und das so lange anpassen, bis eine vollständige Umstellung erfolgt. So hat der Pferdemagen ausreichend Zeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen. Den genauen Unterschied zwischen Heu und Heulage liest Du in diesem kostenlosen E-Book von Pavo nach.

Tipp: Wir empfehlen, den Heuanteil zuerst zu füttern, da das aufwendige Kauen des Heus die Verdauung und Speichelbildung anregt.

Getreide

Willst Du die Getreidefütterung Deines Pferde anpassen, empfehlen wir, die tägliche Ration nach und nach vorsichtig zu erhöhen. Das gilt vor allem bei Futter, das sehr stärkereich ist. Willst Du die Getreidezufuhr hingegen verringern, solltest Du einen Zeitraum vor zwei bis drei Wochen einplanen und das Getreide jeden zweiten Tag leicht verringern. Auch bei der Änderungen der Getreideart, solltest Du ein Minimum von sieben Tagen einplanen. Dafür empfehlen wir, dass Du zunächst 25 Prozent vom alten Futter mit dem neuen austauschst und dann jeden zweiten Tag etwas mehr vom neuen Futter untermischst. Das machst Du so lange, bis Dein Pferd komplett auf das neue (Getreide-)Futter umgestellt ist.

Futterumstellung Pferd: Kraftfutter

Willst Du die Getreidefütterung Deines Pferde anpassen, empfehlen wir, die tägliche Ration nach und nach vorsichtig umzustellen.

Futterumstellung – So unterstützt Du Dein Pferd

Um Pferde mit ihrem empfindlichen Magen-Darm-Trakt bei einer Futterumstellung zu unterstützen und Verdauungsprobleme zu vermeiden, empfehlen wir Dir, ein gutes Zusatzfuttermittel auszuwählen. So vermeidest Du eine gestörte Darmflora.

Unser Produkttipp: Pavo GutHealth

Möchtest Du das Futter Deines Pferdes umstellen, eignet sich Pavo GutHealth zur unterstützenden Fütterung. Dieses enthält Apfel- und Rübenschnitzel, die Wasser binden und so die empfindliche Magenwand schützen. Zudem sind diese Stoffe reich an Pektin, das eine schützende Gelschicht an der Magenschleimhaut bildet. Darüber hinaus bringen Gerstengras und Brennnesseln positive Wirkungen mit sich. Hinzu kommt ein Oregano-Öl, das nicht nur für einen angenehmen Geruch sorgt, sondern zudem eine antibakterielle Wirkung besitzt. In Kombination mit all den anderen Zutaten hilft Pavo GutHealth Deinem Vierbeiner, eine stabile Bakterienpopulation im Darm aufzubauen und ein gesundes Verdauungssystem zu erhalten.

Dein Pferd hat schnell Magen-Darm-Probleme? Pavo SpeediBeet, Pavo FibreBeet und Pavo FibreNuggets sind ballaststoffreiche Raufutterersatzprodukte, die die Darmbakterien ernähren. Diese Raufutterprodukte sind eine gesunde Ergänzung zu jeder Fütterung von magenempfindlichen Pferden.

Damit nicht genug: Die Firma Pavo hat ein riesiges Futter-Sortiment, mit dem Du Dein Pferd in jeder Situation unterstützen kannst. Pavo liegt es dabei besonders am Herzen, dass sich Pferde rundum wohl fühlen und achtet daher insbesondere auf eine ausgezeichnete Qualität sämtlicher Produkte. Alle Futtermittel werden aus besten Zutaten hergestellt, sind wissenschaftlich geprüft und sorgfältig in der Praxis getestet.

Fazit – Futterumstellung Pferd: Die wichtigsten Tipps

Abschließend halten wir noch einmal die wichtigsten Tipps zum Thema Futterumstellung beim Pferd für Dich fest:

  • Stelle das Futter langsam um! Je langsamer Du das Futter umstellst, desto weniger Probleme tauchen in der Regel auf. Denn so hat der Verdauungstrakt des Vierbeiners genug Zeit, sich auf die Neuerungen einzustellen.
  • Achte stets auf ausreichend Raufutter! Wichtig ist immer, dass Du das natürliche Fressverhalten des Pferde berücksichtigst und ihm ausreichend Raufutter zur Verfügung stellst. Gerade wenn das Futter umgestellt wird, sollte das in ausreichenden Mengen vorhanden sein.
  • Achte auf einen gute Futter-Qualität! Es gilt immer: Nur qualitativ hochwertiges Futter kann ein Pferd langfristig gesund erhalten. Stellst Du das Futter um, solltest Du dabei auf einen gute Qualität des neuen Futters achten.
  • Sorge für ausreichend Bewegung! Pferde sind von Natur aus dafür geschaffen, sich zu bewegen. Achte also auch während der Futterumstellung darauf, dass Du für ausreichend Bewegung sorgst, um eine gute Gesundheit zu gewährleisten.

Wie stelle ich das Futter meines Pferdes um?

Bei einer Umstellung solltest Du das neue Futter nach und nach mit in das alte Futter Deines Pferdes mischen und den Anteil des neuen Futters regelmäßig erhöhen. Zudem kannst Du Deinen Vierbeiner mit Produkten wie Pavo GutHealth unterstützen.

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