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Wie viel kostet ein Pferd?

von Michelle Holtmeyer
30 Kommentare

Hast Du Dir auch schon mal ausgerechnet, was Dich ein Pferd kosten kann? Gerade wer plant, sich ein Pferd zu kaufen, sollte sich unbedingt im Vorfeld über die Kosten für ein Pferd informieren. Ob Reitpferd oder Pony, Stute oder Wallach: Wer einmal ein Pferd gekauft hat, ist sich über die Kosten im Klaren. In diesem Artikel erklären wir Dir, was ein Pferd kosten kann im Hinblick auf einmalige und regelmäßige Kosten.

Was wird Dich ein Pferd kosten? – Einmalige Kosten

Anschaffungskosten

Der Preis eines Pferdes ist abhängig von Alter, Ausbildungsstand, Rasse, Abstammung und vielen weiteren Faktoren. Ein auf Grand Prix Niveau ausgebildetes Dressur- oder Springpferd wird um die 100.000 Euro oder mehr kosten. Ein eingerittenes Pferd für Wald und Wiese kann einige Hundert bis zu 5.000 Euro kosten, je nachdem ob Pony oder Großpferd. Es ist also offensichtlich extrem unterschiedlich, aber ganz klar nicht günstig. Besonders wertvolle Pferde können sogar mal mehrere Millionen Euro Wert sein.

Für den Breitensport, also für Freizeitreiter, die auch gerne auf Turnier gehen, wird ein Pferd meist zwischen 8.000 und 25.000 Euro gehandelt. Die Range ist ganz offensichtlich groß, aber man muss sich vor Augen halten, dass vor allem der Ausbildungsstand und die Veranlagung/Abstammung einen großen Teil des Preises ausmachen. Man bildet nicht mal nebenbei ein Pferd aus. Der Bereiter steckt viel Schweiß und Mühe und vor allem Zeit über mehrere Jahre in die Ausbildung des Pferdes und das spiegelt sich letztendlich auch im Preis wider.

Warum die Abstammung so interessant ist? Die Decktaxe für sehr gute Hengste beträgt gerne mal mehrere Tausend Euro und die Aufzucht ist ebenfalls sehr teuer. Hat man dann noch Aussichten auf den großen Sport mit dem Pferd, wird sich das ebenfalls den Preis erhöhen. Und so kann man mit vielen verschiedenen Faktoren immer weiter machen, aber dann würden wir wahrscheinlich morgen noch hier sitzen.

Reiten ist eine der teuersten Sportarten der Welt und die Kosten für das Pferd sind nicht die ausschlaggebenden. Es sind die langfristigen Fixkosten, die das Hobby so teuer machen. Wenn ihr aber noch mehr über den Preis eines Pferdes erfahren wollt, dann schaut euch unseren Artikel zu „Der richtige Preis – Was kostet ein Pferd?“ an.

Was ist der richtige Preis für ein Pferd?

Man kann keinen richtigen Preis für ein Pferd nennen. Die Preiseinschätzung kommt mit der Erfahrung. Sollte man diese noch nicht haben, ist es sinnvoll, sich von einem Bereiter, Trainer oder Züchter beraten zu lassen.

Grundausstattung

Das Pferd ist gekauft, aber es fehlt natürlich noch an geeignetem Pflegezubehör und Reitausrüstung. Der Reiter braucht Reithose, Helm, Handschuhe und Stiefel und einige disziplinspezifische Sachen. Für das Pferd muss der richtige Sattel mithilfe eines Sattlers gefunden werden.

Dazu kommen Satteldecken, ein Sattelgurt, Putzzeug, die Stallapotheke, Longe, Halfter & Strick, sowie die Trense und vieles mehr.  Allein ein guter Sattel kann bis zu 5.000 Euro kosten und dies ohne Zubehör wie Steigbügel oder Sattelgurt. Dazu kommt der Preis des Sattlers und auch eine gute Trense kostet 200 – 300 € und ein paar Sicherheitssteigbügel kosten um die 300 €.

So gibt man einen Schein nach dem nächsten aus und merkt es vielleicht nicht einmal. Zumindest wenn man das nötige Geld hat. Mit der Anschaffung ist es eben längst nicht getan, denn bis das Pferd gepflegt und geritten werden kann, sind noch einmal einige Scheine mehr weg.

Frau streichelt Pferd am Kopf

Reiten ist eine der teuersten Sportarten der Welt. Vor allem sind es die langfristigen Fixkosten, die das Hobby so teuer machen.

Wie viel kostet ein Pferd? – Regelmäßige Kosten

Stallmiete, Reitunterricht & Fahrtkosten

Die Stallmiete muss jeden Monat gezahlt werden und ist von Pferdepension zu Pferdepension unterschiedlich teuer. Und vor allem gibt es sehr große regionale Unterschiede! Allgemein kann man sagen, dass es teurer wird, je näher man an eine Großstadt zieht. Die Miete beläuft sich meistens auf etwa 350 €. Man findet aber auch Ställe, die nur 200 € verlangen oder luxuriöse Stallungen, bei denen eine Box deutlich über der 500 € Marke liegt.

Dabei muss man sich im Klaren darüber sein, welche reiterlichen Ziele man verfolgt. Reicht es aus, im Gelände und bei der Bodenarbeit gemeinsam Spaß zu haben oder möchte man an Turnieren teilnehmen? Und wie gut sitzt man selbst im Sattel? Die meisten Reiter brauchen einen professionellen Trainer, der dabei hilft, das Pferd gesunderhaltend zu reiten. Man lernt nie aus und das darf man nie vergessen. Das Training kostet meist zwischen 15 € und 80 € pro Einheit, also müssen auch diese Kosten einberechnet werden.

Zusätzlich verlangen viele Ställe auch eine Gebühr für den Weidegang und andere Leistungen. Darüber muss man sich bewusst sein und es beim Gespräch mit dem Stallbesitzer ansprechen. Der richtige Stall muss auch hinsichtlich der Entfernung ausgewählt werden, denn man muss täglich hinfahren. So kann monatlich schnell mal eine Tankfüllung für die Anfahrt zum Stall verpulvert werden. Aber das ist natürlich wiederum ganz individuell. Für manche sind es zusätzlich 100 €, andere haben ihren Stall nur einen Fußmarsch entfernt.

Wie viel kosten Pferde?

Ein Pferd kostet je nach Alter, Rasse, Abstammung und Ausbildungsstand zwischen 500 und mehreren Millionen Euro. Für den Breitensport werden meist Pferde im Bereich von 5.000 bis 25.000 Euro gehandelt.

Pferdehaftpflichtversicherung

Sinnvoll ist es, eine Haftpflichtversicherung für das Pferd abzuschließen, weil es im Falle des Falles recht teuer werden kann. Diese Versicherungskosten belaufen sich auf rund 100 Euro im Jahr. Ratsam ist es, sich über die verschiedenen Versicherungen schlauzumachen, um keine überteuerte Versicherung abzuschließen. Auch für Ponys gibt es extra Versicherungen. Darüber hinaus gibt es weitere Versicherungen wie zum Beispiel eine OP-Versicherung, welche noch mal deutlich teurer ist.

Das Thema Versicherungen ist ein weitreichendes und sehr individuelles Thema. Man muss selbst entscheiden, welche Ernstfälle zusätzlich zur Haftpflichtversicherung versichern möchte. Das kommt häufig wieder auf den Wert und den Einsatz des Pferdes an. So wird ein wertvolles Turnierpferd schon aufgrund der vielen Risiken beim Transport zum Turnier höher versichert sein als ein Pferd, welches weniger häufig verreist.

Wie viel kostet die Erstausstattung für ein Pferd?

Eine Ausstattung von guter Qualität wird in jedem Fall mehrere Tausend Euro kosten, da ein guter Sattel allein schon 2.000 – 5.000 € kostet.

Tierarzt, Hufschmied, Osteopath & Zahnarzt

Tierarztkosten kommen insbesondere für Impfungen regelmäßig auf. Ein Pferd wird standardgemäß zweimal jährlich geimpft. Das kostet um die 150 € und dazu kommen Wurmkuren. Sollte das Pferd an chronischen Erkrankungen leiden, flattern ebenfalls regelmäßig Rechnungen ins Haus. Ist das nicht der Fall, kann durch einen Unfall, plötzliche Erkrankung oder andere Probleme mit der Gesundheit trotzdem ein großes Loch in den Geldbeutel gerissen werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, jeden Monat etwas Geld für den Notfall zurückzulegen.

Hinzu kommt der Hufschmied, welcher alle 6 – 8 Wochen die Hufe auf den neuesten Stand bringt. Das Ausschneiden der Hufe ohne Beschlag kostet meist 30 – 50 €. Das Beschlagen der Hufe kostet ja nachdem, ob alle vier Hufe mit Hufeisen ausgestattet werden und ob ein spezieller Beschlag verwendet wird, zwischen 80 und 200 €.

Auch ein Osteopath kann bei Problemen helfen und wird von vielen Reitern gerne gerufen, falls etwas nicht stimmt. Dieser kostet dann je nach Behandlung und Anfahrt 100 bis 200 €. Zu den Pflichtterminen gehört auch der Zahnarzt, der eine weitere Kostenquelle darstellt. Eine Behandlung kostet um die 130 €.

Reiter beim Pferdesport

Möchte man zum Turnier fahren, muss man beachten, dass die komplette Ausstattung in der Turnierversion noch einmal erworben werden muss.

Turniere & Lehrgänge

Möchte man zum Turnier fahren, muss man beachten, dass die komplette Ausstattung in der Turnierversion noch einmal erworben werden muss. Eine weiße Reithose und ein Jackett für den Reiter sowie eine weiße Schabracke für das Pferd und die gesamte Ausrüstung auf Hochglanz poliert.

Um zum Turnier zu kommen, braucht man außerdem einen Pferdehänger und einen entsprechenden Führerschein. Die Prüfung selbst schlägt mit einer Startgebühr zu Buche und dann will man noch einen guten Trainer haben, damit man nicht ohne Schleife wieder nach Hause fahren muss. Spritgeld muss zusätzlich eingeplant werden, denn das passende Turnier ist nicht immer in der Nähe.

Wie viel kosten Pferde im Monat?

Man kann für ein Pferd mit monatlichen Kosten von 300 – 1800 € rechnen.

Monatliche Kosten für ein Pferd

Der grobe Gesamtpreis liegt (bei der Beispielrechnung) in einem Jahr bei minimal 3.540 und bei maximal 21.400. Teilt man diesen Betrag durch 12 Monate, hat man eine Preisspanne von 295€ bis 1.800€  an monatlichen Ausgaben für ein Pferd. Bei Turnierreitern kann man noch Nenngebühren auf den Betrag addieren.

Pferdeanhänger und ein zugfähiges Auto werden ebenfalls von Turnierreitern benötigt. Auch hierbei fallen Anschaffungs- und Unterhaltskosten, sowie Spritkosten für die Hängerfahrten, an.

Die Kostenaufzählung ist nur eine grobe Richtlinie und die Kosten können nach oben oder nach unten abweichen. Wer nun in einer Gegend wohnt, in der die Stallmieten günstiger sind, hat logischerweise weniger Kosten. Läuft das Pferd dann noch ohne Hufeisen, sinken die Kosten weiter.

Reine Kalkulation ist die Gesundheit des Pferdes. Dies sollte Dir immer bewusst sein. Wird das Pferd krank oder muss das Pferd in die Tierklink, können sich die Tierarztkosten drastisch erhöhen. Für den Fall der Fälle sollten auf jeden Fall Rücklagen gebildet werden. Viele schließen hier auch eine OP-Versicherung oder sogar eine Krankenversicherung für ihr Pferd ab. So hat man im Ernstfall auch bei hohen Kosten Sicherheit.

Ein Punkt, der bei unserer Rechnung nicht ins Gewicht fällt, sind die Anschaffungskosten. Da diese einmalig sind. Sie variieren stark nach Alter, Rasse und Begabung bzw. Verwendungszweck des Pferdes.

Kostenübersicht in Euro

Kostenfaktor Untergrenze – Obergrenze (pro Jahr)
Stallmiete 2.200 – 8.500
Fahrtkosten 0 – 1.200
Reitunterricht 600 – 3.600
Ausstattung 300 – 3.000
Versicherungen 90 – 300
Turnierteilnahme 0 – 3.000
Tierarzt + Zahnarzt 150 – 300
Hufschmied 200 – 900
Osteopath 0 – 600
Summe jährlich 3.540 – 21.400
Summe monatlich 295 – 1.800
Grundausstattung (einmalig) 3.000 – 7.000
Pferdehänger (einmalig) 0 – 15.000
Anschaffungskosten (einmalig) 1.000 – 100.000

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30 Kommentare

Conny 19. Januar 2017 - 14:39

Noch ein Tipp: An die „versteckten Kosten“ denken, wie z. B. Anfahrtsweg zum Reitstall, wenn ich ihn mit dem Auto zurück lege oder Äpfel und Karotten, wenn ich sie regelmäßig vom einkaufen mitbringe.
Über das Jahr gerechnet kann da auch einiges zusammen kommen!

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Astrid 19. Januar 2017 - 19:24

Hab keine Futterkosten gefunden. Die sind ja nicht unbedingt in der Stallmiete enthalten. Meistens Heu/Silage und Stroh, aber je nach Alter und Bedürfnis des Pferdes braucht man ja auch Kraftfutter, Zusatzfutter, Mineralien etc. Da kann auch ganz schön was zusammen kommen. 2x jährlich Wurmkur ca. 30 Euro, in manchen Ställen noch häufiger. Im Sommer evt. Mückenschutz je nachdem wie penetrant die Kriebelmücken usw. sind. Andere „Pflegeprodukte“?

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Anonymous 20. Januar 2017 - 11:02

Und Futter kosten, wenn das Pferd z.B. Zusatzfutter benötigt oder Futter das im Stall nicht gefüttert wird.

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Oels ;Katrin 25. Januar 2017 - 19:13

Bei uns kostet die Stallmiete 450€ im Monat in der Nähe von Berlin. Zusätzlich fallen noch Futterkosten und Tierarztkosten plus OP-Versicherung an!
Barhufpferde, wie meins, werden noch alle vier Wochen von einer Huforthopädin bearbeitet, da viele Hufschmiede das so nicht können- Kosten 50€/ Monat.
Plus euren genannten Kosten also alles in allem schon recht kostspielig!
Das war mir vorher in dieser Höhe nicht genau bewusst….

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Anonym 25. Januar 2017 - 19:33

München: Lebt man in oder um München herum kann man von solchen Stallmiete nur träumen , wenn man in einen ordentlichen Stall möchte.

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Anonymous 25. Januar 2017 - 20:49

Also unsere Stallmiete ist höher als der hier angegebene maximalwert. In Städten wie München kann die Stallmiete auch auf bis zu 700€ pro Monat hoch gehen. Auch Nebenkosten wie Fahrtkosten und auch Reitklamotten müssen berechnet werden.

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Api 25. Januar 2017 - 21:43

Wer impft den Tetanus 2x im Jahr? Das macht man alle 2 Jahre, Influenza reicht einmal im Jahr. In den meisten Ställen braucht man eine Herpes Impfung. Nicht zu vergessen sind die regelmäßigen Wurmkuren.

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Sobotta 25. Januar 2017 - 22:28

In der Schweiz bin ich über all die Jahre mit mehreren Pferden in meiner Buchführung immer auf CHF 1’000 gekommen. Ich würde mal den höheren Betrag rechnen…

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Anonymous 25. Januar 2017 - 23:15

350€ bei den Stallkosten, ist eher ein Mittelwert! Es gibt durchaus Ställe und Gegenden,die deutlich teuer sind. Ein Kostenfresser ist meines Erachtens die Ausrüstung. Sicher sind die Ansprüche sehr unterschiedlich, aber Halfter,Strick, Sattel,Zaumzeug,Decken usw braucht jeder und da sind schnell 2000€ weg und jährliche Nachkäufe kommen dazu. Reitausrüstung liegt mit Schuhen, Hose, Helm sicher auch im Bereich von 300€ pro Jahr. Ein Pferd kostet bestimmt nicht weniger als hier ermittelt. Auch wenn man geneigt ist, sich die Sache schön zu rechnen. Bei einem Duchschnittseinkommen ist dieser Sport ohne Hilfe kaum noch zu finanzieren – leider.

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Gaby 26. Januar 2017 - 7:01

Da stimmen so einige Zahlen nicht !
Stallmiete – für 180 Euro bekommt man eigentlich nur noch eine Wiese mit Offenstall auf dem flachen Land.
Laut einer Wirtschaftlichkeitsberechnung der FN vor einiger Zeit sind für eine gute Stallanlage mindestens 350 Euro notwendig um die Kosten zu decken und dem Betreiber noch ein Einkommen zu ermöglichen. In Grosstadnähe liegt man bei 500-600 (Berlin normal). Weiter weg von der Stadt wird es dann wieder etwas billiger – dafür die Sprit-Kosten und die Fahrzeit mehr – also wieder 500 bis 700 Euro.

Geimpft wird mindestens 1 x pro Jahr.
Herpes bei viel aussenkontakt 2 x im Jahr
Tetanus nur alle 2 Jahre (Abstände unter Vorbehalt aus meinem Gedächtnis heraus).
Dazu kommt die Wurmkur

Zähne sollte man kontrollieren lassen – man muss Sie aber nicht immer bearbeiten. Bei rauhfaserreicher Fütterung und normalem Zahnstand ist eine Bearbeitung unnötig bis schädlich.
Man kann Probleme bei Beritt und Ausstattung (unpassender Sattel, unangenehmes Gebiss, harte Hand) nicht durch einen Zahnarzt lösen und einfach weg-bezahlen. In der Regel liegen solchen Probleme eben nicht an den Zähnen !
Die Kontrolle erfolgt im Zuge der Impfung und wir in der Regel vom Tierarzt, wenn das Pferd brav ist und sich anständig ins Maul sehen lässt, kostenlos mitgemacht.

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Katharina 29. Juni 2017 - 21:03

Und was spricht gegen eine Wiese mit Offenstall? 😀

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Marisa 27. März 2018 - 11:59

Ich finde aber das kommt komplett aufertig die Region an … ich bezahle zum Beispiel 110 € Miete für einen Aktivstall und eine Bekannte bezahlt 280 für einen normalen Stall mit rein und raus bringen auf den Paddock beides mit Futter und Misten

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Sabine Sonntag 26. Januar 2017 - 10:20

Sabine
das wäre schön und relativ günstig, Stallmiete in Hamburg fängt bei 370.- an 500.- muss mann schon zahlen für ein fast rundum sorglos Paket.Dann kommen dazu noch Tierarzt(Anfahrtspauschale – bei jeder Impfung zb. für Turnierpferde alle 6 Monate,Wurmkur etc.)
Und dann wollen die Reitbeteiligung entweder umsonst reiten oder max. 50.- Euro bezahlen; Reitsport ist sehr teuer und sollte gut durchdacht werden da reichen keine 500.- jährlich um eventuelle Kosten zu decken!

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happy horse 27. Januar 2017 - 10:53

Bei uns in der Gegend variieren die Stallkosten zw. 250.00 bis 450,00 € (Niederbayern) – zum Gluck habe ich meine Pferde Zuhause, da wird die Arbeitszeit natürlich nicht gerechnet …..

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Maike Dultmeyer 27. April 2017 - 16:40

Ihr Ärmsten. Wir sind auf dem Land. Offenstall, Selbstversorger. Stall und Weide kosten mich derzeit 80€ im Monat. Mein Shetty und mein Reitpony sind ca. alle 8 Wochen beim Schmied, je 30€. Geimpft wird alle 2 Jahre gegen Tetanus. 2 Wurmkuren im Jahr reichen schon lange nicht mehr!! 4-6x im Jahr. Auf meiner Weide stehen schon seit mind. 40 Jahren Pferde. Also entwurme ich 6x. Ist aufs Jahr gerechnet nicht die Welt. Komme auf 120€. Futter auch selbst organisieren und zahlen. Rundballen Stroh (400kg) liegt bei 20€. Rundballen Heu (300kg) liegt bei 30-40€. Bei mir max. 240€ in der Stallsaison. Kraftfutter ist etwas speziell bei meiner Ponyoma, aber auf mehr wie 60€ Hafer und 60€ Möhren +100€ spezielles​ Futter komme ich da auch nicht. Ich lege neben der Stallmiete jeden Monat 100€ zu Seite. Da sind Futter, Hufschmied und Wurmkuren drin. Extra kommen Zähne, Cushingtabletten(beim Shetty 1€tagl.), Reparaturen, Isolatoren, neue Litze etc. etc. Fahrkosten, 365 Tage im Jahr 1 bis 2 Std. Arbeit (ohne Reiten) …Warum mache ich das eigentlich ??

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Krüger 29. Juni 2017 - 20:34

Also ich bezahle 310 Euro Stallmiete AUF DEM LAND WEIT WEG VON EINER STADT (inbegriffen Stroh, Heu, raus und reinstell Service sowie Kraftfutter !)

145 Euro alle 6 Wochen für einen Beschlag eines Arthrose Pferdes

160 Euro Haftpflichtversicherung

Zusatzfutter alle 6 Monate 150 Euro

Exzemer Zubehör 100 Euro im Jahr min.

Wurmkur 30 Euro im Jahr (günstiger wegen Mengenrabat.)

In den letzten 3 Monaten hatte ich Tierarztkosten von 720 Euro

Im Winter Wintetdecke ca. 180Euro Im Jahr

Mal ganz ehrlich wir leben doch nicht mehr ihm Jahre 2001 wo die Stallmiete noch 160 Euro war!

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Luna 26. April 2018 - 12:26

Also ich bezahle monatlich ca. 200€ und davon nur 120€ für die Boxenmiete mit täglich 8h Koppelgang! 🙂 also 2018 kann auch günstig sein.

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Castella 1. Juli 2017 - 18:08

Bei uns in Gaustadt kostet die Stallmiete 240.- Euro Heu/Kraftfutter inbegriffen auch raus bringen zur Koppel und rein dann bei mir noch 200,-Euro Spritkosten fahre jeden Tag in den Stall, 24,-Euro Karotten im Monat,Zusatzfutter Kräuter 24,-Euro,Bierhefe 10.-Euro,Leinöl 20.-Euro,Schmied 85.-Euro alle 8 Wochen wenn neue Eisen gebraucht werden 125.-Euro , also so ca 600.-/700.-Euro im Monat ist realistisch

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Roland Heeg 13. Mai 2018 - 19:14

Was fuer Karotten Fuettern sie denn? Bei 24 € im Monat nur fuer Karotten,wie zahlen im Tierfutterhandel um die 5 € fuer einen 20 kg Sack Futterkarotten,dass waer e bei 24 € dann fast 120 kg Karotten im Monat,also fast 4 kg am Tag,finde ich ein wenig zu viel oder?

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Sabine 2. Juli 2017 - 17:31

Ach, bei solch hohen Stall- und Futterkosten hätte ich schon lange kein Pferd mehr…!
Bei mir im Nordschwarzwald variieren die Kosten je nach Stall zwischen 200€ und 400€.
Ich selbst bezahle allerdings etwas weniger, bin dafür in unmittelbarer Nachbarschaft mit Kühen und bin Selbstversorger. Heu und Stroh wird gestellt und mein Pferd hat einen großen Paddock zur Verfügung, stundenweise auch zwei kleinere Koppeln.
Ich denke, man muß eben in manchen Dingen Abstriche machen, um sich das Hobby Pferd heute als „relativer Geringverdiener“ überhaupt noch leisten zu können.

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Almut 12. Oktober 2017 - 16:11

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde: Natürlich sollte man auch Reitunterricht einkalkulieren. Der kann ebenfalls noch heftig teuer werden. Einzelstunden bei uns Nähe Mainz kosten locker 30 Euro, eher mehr.

Antworten
Mauris 23. November 2017 - 23:14

Darlehensangebot
Für Informationen oder private Darlehensanfragen wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Boris unter seiner E-Mail-Adresse: sttesboris@gmail.com
Habe ihn von 1000 € auf 5.000.000 € Euro bekommen.
danke

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Anthony 13. Januar 2018 - 16:27

Pferde sind nicht nur ein Hobby, sondern im besten Fall eine Teil der Familie. im Zweifel vorher über das Wort Leidenschaft nachdenken!

Antworten
Silke 18. Februar 2018 - 19:38

Hallo,
Pferdehaltung ist eine reine Geldfrage,zu der Erkenntnis bin ich gekommen.Es ist wirklich vorher genauestens zu überlegen ob man sich das leisten kann.Denke die Anschaffung ist das geringste…aber die ganzen schon genannten laufenden Kosten.
Wir haben das Glück unsere Pferde in Eigenregie halten zu können,trotzdem sind es paar tausend Euro im Jahr.Wurmkuren,Impfungen ….Schmied ect.

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Maria 1. März 2018 - 15:09

Uii, da hab ich scheinbar ziemlich Glück. Habe in den letzten 4 Jahren nie mehr als durchschnittl. 250 Euro im Monat für mein Pferd (und das ist sehr schwerfuttrig und benötigt spezielles Futter sowie 2x jährlich Zahnarzt wegen schiefen Zähnen) bezahlt. Stallmiete kostet bei uns 150 inkl Futter (Offenstall).

Antworten
Lajosbigdream 4. März 2018 - 17:48

Stallmiete und Hufschmied sind hier aber sehr niedrig gerechnet. Bei uns im Süden ist das einiges mehr! Bei dem Höchstbetrag fangen unsere Stallmieten erst an…

Antworten
Anna 15. April 2020 - 13:12

ja, das stimmt! bei uns bezahlt man 500 euro monatlich für reine Boxenhaltung. hinzu kommt die Gebür für täglichen Koppelgang… also von 350 euro im monat kann ich nur träumen 🙁

(ich wohne ca. 50 km südlich von München)

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Lisa 5. Juni 2020 - 10:23

Ähnlich den Wohnungsmieten mit regionalen Unterschieden gestaltet es sich auch so im Pferdepensionsbetrieb.
Als Selbstversorger auf dem Land hat man einen geringeren Kostenaufwand, meine Schwiegermutti und ich haben zu Hause drei leichtfuttrige Tiere in Offenstallhaltung stehen – was man an Geld spart, muss man an zusätzlichem Aufwand und Arbeit investieren. Für mein Reitpony fallen, wenn ich alles einbeziehe (Rau- und Zusatzfutter, Ausrüstung, Schmied, Tierarzt, Haftpflicht und OP-Schutz, usw.) etwa 200€ im Monat an.
Meine Oldenburger Springpferd Stute im Pensionsstall kostet drei mal so viel, dort habe ich aber gute Trainingsmöglichkeiten, die mir zu Hause nicht möglich sind. Reiten als Hobby ist schon teuer, eigene Pferde sind Luxus, sowohl aus finanzieller als auch aus zeitlicher Sicht betrachtet.

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Max Mustermann 16. Februar 2021 - 19:44

Die aufgeführten Kosten für Stallmiete kann ich leider nicht nachvollziehen.
Hier mal die tatsächlichen Kosten aus dem Raum Augsburg an Hand von zwei Ställen (einer nördlich und einer südlich)
Stallmiete Vollpension inkl. Misten
Paddockbox 550€ 455€
zusätzlich Koppel 30€ 20€ je pro Monat
zusätzlich Sandpaddock 20€ 20€
Koppelführdienst (nur einfacher Weg hin oder zurück) bei Koppelmiete dabei –€ 20€
Offenstall Vollpension inkl. Koppel 450€ 410€
Selbst gekauftes Zusatzfutter 40€ bis 60€
Karotten 15kg Sack 6€ pro Woche
Zahnarzt 200€ pro Jahr
Hufschmied 30€ bis 200€ alle 6 Wochen
Wurmkur 10€ bis 25€ pro Gabe
Impfung 50€ pro Impfstoff plus Anfahrt
nicht kalkulierbar Kosten (je nach Bedarf) Tierarzt/Physio/Ostheo 100€ bis 250€ je Besuch
Material Decken/Halfter/Trense/Sattelanpassung/Mückenschutz/… im Durchschnitt 100€ pro Monat von einer Neuanschaffung eines oder zwei Sätteln oder einer BEMER Decke mal abgesehen
Pferdehaftpflicht je nach Versicherer

Im Jahr sind wir bei knapp 9000 € Unterhalt für unser „Familienmitglied“.

Antworten
Michelle Holtmeyer 18. Februar 2021 - 13:17

Hallo,

vielen Dank für diese Beispielrechnung. Die Preise variieren von Region zu Region doch sehr stark!

Ganz liebe Grüße
Dein Team von ehorses

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