Startseite » Brandanschlag: Junges Fohlen erleidet lebensbedrohliche Verbrennungen

Brandanschlag: Junges Fohlen erleidet lebensbedrohliche Verbrennungen

von Marie Arensmann
0 Kommentar

Anfang August kam es in England in der Nähe von Sevenoaks zu einem grausamen Brandanschlag auf einen Stall. Die Flammen hätten beinahe das erst sieben Wochen alte Fohlen Phoenix getötet. 

Das Hengstfohlen Phoenix wurde am 03. August mit schweren Brandwunden in der englischen Grafschaft Kent gefunden und anschließend zur Behandlung in eine nahegelegene Tierarztpraxis gebracht. Der Verbleib seiner Mutter ist unbekannt. Der Großteil seines Fells und seine Mähne gingen bei dem Brand verloren. Insgesamt seien knapp 50 Prozent seines Körpers schwer verbrannt, laut den Tierärzten. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. 

Retterin von Phoenix äußert sich

Die Frau, die Phoenix gefunden und somit wahrscheinlich sein Leben gerettet hat, sagte gegenüber dem britischen Magazin ,,Horse&Hound’’, dass der Ort so gerochen hätte, ,,als ob jemand etwas gekocht hätte.’’. Des weiteren sagte sie, Phoenix hätte großes Glück gehabt, dass er den Flammen entkommen konnte. Sein Stallgefährte starb tragischerweise durch den Brandanschlag

Neues Zuhause für das Fohlen

Seit der vergangenen Woche hat Phoenix im Redwings Horse Sanctuary, Großbritanniens größtem Gnadenhof, sein neues Zuhause gefunden. In der Pferdeklinik in Norfolk wird er nun rund um die Uhr von tiermedizinischem Personal versorgt.

Nic de Brauwere, Tierschutz-Chef des Gnadenhofs, sagte über den Vorfall: „Es ist herzzerreißend, dass jemand so unschuldiges Fohlen mit solch einer barbarischen Grausamkeit ins Visier genommen hat. Zum Glück landete er bei einem Tierarzt, der ihm jede Chance zum Überleben gegeben hat. Phoenix‘ Zustand habe ein paar Tage lang auf der Kippe gestanden, doch dann habe er auf die Behandlung angesprochen.”

Es ist noch ein langer Weg zur Heilung

Der leitende Tierarzt des Redwings Horse Sanctuary, Nick Jarvis, erklärte, dass es noch viel Zeit brauche, bis Phoenix’ Haut geheilt ist. Außerdem werden die schweren Verbrennungen an der linken Seite des Körpers und an den Beinen tiefe Narben hinterlassen. Die Tierärzte werden zukünftig weiterhin dafür sorgen, die Schmerzen von Phoenix zu lindern und seine Wunden zu reinigen. 

Laut Jarvis ist Phoenix’ Zustand stabil aber er sei noch nicht über den Berg. Zur großen Freude aller, trinkt und frisst das Fohlen gut, wirkt wach und ist sehr freundlich. Eine Ersatzmutter, die Stute Mildred, soll dem jungen Hengst weiterhin bei der Genesung helfen. Sie leistet ihm fortan von der Nachbarbox Gesellschaft. 

Wir hoffen auf baldige Genesung für Phoenix!

Quelle: Horse&Hound

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.