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Deutsche Meisterschaften im Voltigieren 2021

von Regina Schweizek
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Das Team Köln-Dünnwald vom Landesverband Rheinland mit Alina Roß (Userin/LV Mecklenburg-Vorpommern), Jannik Heiland (Wulfsen/LV Hannover) und Chiara Congia / Justin van Gerven (Köln/LV Rheinland) sind die neuen Deutschen Meister im Voltigieren. Kathrin Meyer (Hamburg/LV Schleswig-Holstein) wurde Siegerin der U21-Serie der Saison 2021, deren Finale ebenfalls im Rahmen der 58. nationalen Titelkämpfen in der Reiterstadt Verden ausgetragen wurden.

Es war das fünfte Mal, dass es in Verden um die deutschen Meistertitel ging. Am ende setzte sich das Team NORKA Automation des VV Köln-Dünnwald in der Königsdisziplin, dem Team-Voltigieren, durch. Die Mannschaft konnte sich in allen drei Umläufen durchsetzen und erzielte mit einem Gesamtergebnis von 8,571 den deutlichen Sieg.

Trainer und Longenführer Patric Looser äußerte sich wie folgt: „Wir sind natürlich überglücklich, aber einfach auch stolz auf die Leistung vom Team und das Zusammenspiel mit dem Pferd. Sie konnten sich von Turnier zu Turnier die gesamte Saison über steigern und mit der ersten Kür die Top-Leistung zeigen. Im Finale war es nochmal etwas schwieriger. Aber grundsätzlich ist es ein mega geiles Team. Wir werden den Sieg ordentlich feiern – den Gruppensieg und natürlich auch die zweite Goldmedaille im Doppel.“

Silber und Bronze für die Bayern

Der VV Ingelsberg mit Longenführer Alexander Hartl voltigierte auf Pferd Leo zu 7,829 Punkten und erlangte damit Rang zwei in der Meisterschafts-Wertung. Platz drei sicherte sich die Gruppe Gilching I. Die Süddeutschen starteten mit ihrem Pferd Amontillado und Longenführerin Julia Handel mit Rang vier in der Pflicht in den Wettkampf und ließen die zweit- und drittbeste Kür folgen. Gesamt bedeutete das 7,622 Punkte. Platz vier ging nach Westfalen an die Mannschaft RV Altena I. Denn das Team von Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels kam mit Cairo zu 7,202 Punkten und verwies Weicht I (Bayern) auf Platz fünf (6,921), gefolgt von Ingelsberg II (6,865) und Neuenkirchen (Weser-Ems/6,744).

Eine sportliche Entscheidung

Ein vorzeitiges Ende mussten die amtierenden Weltmeister:innen aus Fredenbeck verzeichnen. Das Team aus Hannover startete mit Trainerin Gesa Bührig und Pferd Claus mit Platz zwei in der Pflicht in den Wettkampf. Allerdings war Claus schon in dieser Prüfung sehr unruhig. So entschied die Trainerin nach der ersten Trabrunde der Kür, den Wettbewerb abzubrechen.  Sie erklärte: ,,Claus ist nicht in den Wettbewerb gekommen, er hat sich furchtbar gestresst mit der Halle und dem ganzen Drumherum. Zum Wohle unseres Schimmels und auch, um Verletzungen bei den Sportlern zu verhindern, habe ich im Zirkel entschieden, keine Kür zu starten. Es tut mir unendlich Leid, dass wir unsere Kür nicht noch einmal zeigen konnten“. Das Publikum zollte Respekt für diese wichtige Entscheidung und verabschiedete die Mannschaft mit Standing Ovations aus dem Ring.

 

Quelle: FN

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