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FN nimmt Stellung – Wird Reiten aus dem Modernen Fünfkampf ausgeschlossen?

von Marie Arensmann
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In der letzten Woche hagelte es Kritik an dem Modernen Fünfkampf. Grund dafür waren die dramatischen Szenen der Olympischen Spiele, von der deutschen Fünfkämpferin Annika Schleu auf dem ihr 20 Minuten zuvor zugelosten Pferd Saint Boy. 

Bei der fünften Teilprüfung des Modernen Fünfkampfes müssen die Athlet:innen ein Springen auf einem ihnen zugelosten Pferd absolvieren. Auf die Kritik, die Pferde würden lediglich als Sportgerät dienen und die damit verbundenen Forderungen, das Reiten aus dem Modernen Fünfkampf auszuschließen, folgte nun eine Stellungnahme der FN.

Am 06. August hat der FN-Sportchef Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) für die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) folgend Stellung genommen:

„Als Fachverband für den Pferdesport sehen wir die Reiterei im Modernen Fünfkampf kritisch. Unser Verständnis der Reiterei liegt in der Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd und nicht darin, das Pferd als Sportgerät zu betrachten. Die Bilder, die wir gesehen haben, haben eine klare Überforderung von mehreren Reiterinnen und Pferden gezeigt. Aus unserer Sicht muss das Regelwerk dieser Sportart so gestaltet sein und angewendet werden, dass Reiter und Pferd geschützt werden. Hier besteht beim Modernen Fünfkampf offensichtlich dringender Handlungsbedarf. Die Zuständigkeit für das Regelwerk liegt beim Weltverband für Modernen Fünfkampf. Die FN ist hier ebenso wie der Welteiterverband (FEI) in keiner Weise beteiligt.“

Quelle: Pferd-aktuell

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