Startseite » Lucky Loop – kann diese Technologie tatsächlich die Bewegung eines Pferdes simulieren?

Lucky Loop – kann diese Technologie tatsächlich die Bewegung eines Pferdes simulieren?

von Marlen Fischer
0 Kommentar

Ob im Auto, im Büro oder beim Essen, wir Menschen sitzen jeden Tag viele Stunden, obwohl langes Sitzen extrem ungesund ist. Bei „Die Höhle der Löwen“ stellt Mariam Vollmar ihr Produkt „lucky loop“ vor. Dabei handelt es sich um eine Technologie, welche das tägliche Sitzen durch einen künstlichen „Reiteffekt“ gesünder gestalten soll.

Die Idee – 1,4 Mio. € und 6 Jahre Forschung

Die Erfinderin kam auf diese Idee während eines Reiturlaubs in Irland mit ihren Kindern. Obwohl die Kids im Alltag ungern still sitzen, waren sie auf dem Pferd wie ausgewechselt und auch nach 8 Stunden auf dem Pferderücken noch topfit. Die entwickelte Technologie wurde somit zuerst in einem Kinderwagen verbaut. Außerdem soll das Produkt für Therapiezwecke eingesetzt werden, um eine Hippotherapie auch ohne Pferd durchführen zu können. 

So ist auch ein Therapiestuhl bereits hergestellt worden. Es wurden bereits 1,4 Millionen Euro und 6 Jahre Arbeit in das Projekt investiert. Von den Löwen verlangt sie nun weitere 650.000 Euro im Austausch gegen 15% ihres Unternehmens.

Wie funktioniert „lucky loop“?

lucky loop prototyp technologie

Die Hestekin Technologie ermöglicht die Simulation der Bewegung eines Pferdes.

In den Produkten von lucky loop ist die Hestekin Technologie verbaut, welche die Bewegung eines schreitenden Pferdes darstellt. So kann eine Person ganz ohne Pferd die Vorteile des Reitens nutzen und trotz längeren Sitzphasen ohne Rückenbeschwerden oder Koordinationsschwächen alt werden. So der Plan der Erfinderin.

Die Hestekin Technologie funktioniert, indem vier einzelne Kissen auf einer Halterung befestigt sind und sich unabhängig voneinander auf und ab bewegen. Der Mensch selbst sitzt auch nicht so wie auf einem Stuhl, sondern eben wie auf einem Sattel. Auf diese Weise kann die Bewegung eines Reiters nachempfunden werden.

Aber warum ist das so gesund?

Beim Reiten bewegen sich Becken, Beine und Rücken auf unterschiedliche Art und Weise und werden dadurch trainiert. Durch den vorverlagerten Schwerpunkt sitzt man außerdem automatisch aufrechter und durch das Zulassen der Bewegung durch den eigenen Körper werden Verspannungen gelöst, die Balance trainiert und die Koordination verbessert.

Quelle: vox.de

Bildquelle: lucky loop

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.