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Nach 2G-Regel: Sonderregelungen für Pferdebesitzer an einigen Ställen und Vereinen

von Lea Hahnemann
3 Kommentare

Mitte November wurde vom Bund und den Ländern entschlossen, für den Sport- Freizeit- und Kulturbereich eine 2G-Regelung einzuführen. Für den Reitsport bedeutet das, dass nur noch Genesene und Geimpfte Reitställe und Turniere besuchen dürfen. Nun wurde diese Verordnung in einigen Bundesländern angepasst, um eine durchgehende Pferdeversorgung sicherstellen zu können.

2G-Regelung für den Reit- und Pferdesport

Die steigenden Corona-Infektionszahlen fordern aktuell verschärfte Maßnahmen und das in allen Bereichen. So wurde beschlossen, dass eine 2G-Regelung in Kraft treten soll, sobald eine Schwellenwert/ eine Hospitalisierungsrate von 3 überschritten wird. Das scheint derzeit in vielen Bundesländern der Fall zu sein, sodass nun einige Problematiken aufgetreten sind. Denn, was ist mit den Pferden der Ungeimpften? Da Ungeimpfte nicht dazu befugt sind, das Stallgelände zu betreten, sind diese auf andere Geimpfte/Genesene der Stallgemeinschaft angewiesen. Soenke Lauterbach, FN-Generalsekretät, appelliert an die bisher ungeimpften Menschen des Pferdesports. Die Impfung würde sich nicht nur auf die Gesellschaft positiv auswirken, sondern mit ihr können auch organisatorische Probleme umgangen  und die Versorgung des eigenen Pferdes garantiert werden.

Neue Regelungen sorgen für Probleme

Die 2G-Regel sorgt also aktuell für Komplikationen an den Ställen und Vereinen. Bei der FN würden in den letzten Tagen zahlreiche Telefonate eingehen, die sich rund um die neue Verordnung drehen. Stallbetreiber*innen stoßen an ihre Grenzen und sind ratlos, wie sie zu jeder Tageszeit kontrollieren sollen, wer wann den Stall betritt und ob diese Person entweder geimpft oder genesen ist. Zudem sind auch die Ungeimpften besorgt, die nicht wissen, wie sie ihre Pferde versorgen sollen. Pferdehalter*innen, die sich für die Impfung entschieden haben, würden zeitnah keinen Termin bekommen. Und auch so haben einige Ungeimpfte Schwierigkeiten jemanden zu finden, der die Pferdeversorgung langfristig übernehmen kann.

Ausnahmeregelungen in einigen Bundesländern

Da die Verordnung für einige Konfliktpunkte sorgt, die durchaus Einfluss auf das Wohl der Tiere haben kann, haben sich einige Bundesländer dazu entschieden, Ausnahmeregelungen zu treffen. So müssen nicht-immunisierte Personen beispielsweise in Nordrhein-Westfalen einen Negativtestnachweis vorzeigen, um das eigene Pferd weiterhin versorgen zu dürfen. Die länderspezifischen Regelungen sind unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus nachzulesen.

Acht von 16 Bundesländern haben bereits Sonderregelungen erlassen, um den ungeimpften Personen die notwendige Versorgung der Pferde zu ermöglichen. Die anderen Länder sind aktuell noch in der Verhandlung. Dort herrscht entweder die 2G- oder auch die 2G-plus Regelung.

Quelle: pferd-aktuell.de

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3 Kommentare

jutta 5. Dezember 2021 - 13:39

Die Coronaregelung ist total lustig. Alle Einsteller sind geimpft nur der Stallbetreiber nicht. Und was nun???

Antworten
Sabine Fernengel 5. Dezember 2021 - 14:37

Verdammt nochmal, lasst Euch endlich impfen! Kostet nix, man muss es auch nicht raushängen lassen und macht alles einfacher.

Antworten
Sabine Fernengel 5. Dezember 2021 - 14:37

Verdammt nochmal, lasst Euch endlich impfen! Kostet nix, man muss es auch nicht raushängen lassen und macht alles einfacher.

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